DGUV Information 209-070 - Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung (bisher: ...

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Abschnitt 1.2 , 1.2 Qualifikation der Instandhalter
Abschnitt 1.2
Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung (bisher: BGI/GUV-I 5100)
Titel: Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung (bisher: BGI/GUV-I 5100)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-070
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 – 1.2 Qualifikation der Instandhalter

Der Instandhalter muss aufgrund seiner Ausbildung, Berufserfahrung und Tätigkeit mit dem Aufbau von hydraulischen Komponenten und Anlagen vertraut sein. Er sollte eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, z. B. als

  • Industriemechaniker,

  • Mechatroniker,

  • Anlagenmechaniker,

  • KFZ-Mechaniker,

  • Landmaschinenmechaniker oder

  • Weiterbildung zur Hydraulikfachkraft.

Weiterhin muss der Instandhalter über die auftretenden Gefährdungen und die sich hieraus ergebenden Schutzmaßnahmen unterwiesen sein. Grundsätzliche Pflichten der Beschäftigten ergeben sich auch aufgrund der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV/GUV-V A1) (siehe Anhang 1 Buchstabe F).

Für die Planung und Durchführung von Instandhaltungsarbeiten ist es erforderlich, mindestens die

  • Bedienungsanleitung (incl. Wartungshinweise)

  • Funktions- und Schaltpläne

  • Funktions- und Schaltpläne,

  • Betriebsarten,

  • Maschinenabläufe,

  • Verknüpfungen zu anderen Technologien (mechanisch, elektrisch, elektronisch).

zu verstehen. Die Methoden der systematischen Fehlersuche müssen angewendet werden können.

Reichen die oben angeführten Kenntnisse nicht aus, müssen anlagenspezifische Informationen vom Maschinenhersteller angefordert werden.

Arbeiten an elektrischen Teilen von Maschinen und Anlagen sind mit besonderen Gefährdungen verbunden. Daher dürfen diese Arbeiten nur von elektrotechnisch geschulten und unterwiesenen Personen, wie z. B. Elektrofachkräften, durchgeführt werden.