Zwischenfall, Notfall, Katastrophe Leitfaden für die Sicherheits- und Notfallorg...

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Abschnitt 3.2 BGI 5097, Organisation und Personal
Abschnitt 3.2 BGI 5097
Zwischenfall, Notfall, Katastrophe Leitfaden für die Sicherheits- und Notfallorganisation (BGI 5097)
Titel: Zwischenfall, Notfall, Katastrophe Leitfaden für die Sicherheits- und Notfallorganisation (BGI 5097)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 5097
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.2 BGI 5097 – Organisation und Personal

Die Grundlagen schaffen

© VBG/BC GmbH

Legen Sie auf Grundlage des Schutzkonzeptes eine klare Organisation der Maßnahmen sowie die Aufgaben für das Personal fest. Teile des Schutzkonzeptes sind eine vorausschauende Sicherheitsorganisation und eine Notfallorganisation. Eine Sicherheitsorganisation zielt darauf ab, Schadensereignisse zu vermeiden oder ihre Folgen zu vermindern. Eine Notfallorganisation greift, falls es zu einem größeren Schadensereignis kommt. Investitionen in die Sicherheitsorganisation helfen, den Aufwand in die Notfallorganisation zu reduzieren.

Hinweise zum "Risikomanagement: Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement" finden Sie auf den Seiten 30 bis 34.

TIPPS ZUM VORGEHEN

  • Konkretisieren Sie die Maßnahmen, die sich aus dem Schutzkonzept ergeben - siehe Seite 14 bis 24 "Zutrittskontrolle" bis "Evakuierung" und Praxishilfen auf der Internet-Themenseite. Ziehen Sie Fachleute zur Beratung hinzu - siehe Seite 36 "Ansprechpartner und Fachleute".

  • Beachten Sie, dass für diese Maßnahmen gegebenenfalls eigene Ressourcen und Budgets bereitzustellen sind.

  • Machen Sie geeignete Personen für die Umsetzung verantwortlich. Beauftragen Sie gegebenenfalls externe Dienstleister - zum Beispiel Wach- und Sicherungsdienste, Facility Management. Achten Sie darauf, dass die Dienstleister eine entsprechende Qualität nachweisen können - zum Beispiel Zertifizierungen von Fachverbänden -, siehe Seite 36 "Ansprechpartner und Fachleute".

    Praxishilfe:

    Infoblatt "Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen"

  • Legen Sie die Aufgaben und Maßnahmen für die Beschäftigten sowie für andere Personen im Unternehmen in der Umsetzung des Schutzkonzeptes genau fest. Kontrollieren Sie auch, ob die vorhandenen Abläufe und betrieblichen Prozesse anzupassen sind.

  • Integrieren Sie die Maßnahmen in die vorhandenen Prozesse - zum Beispiel Unternehmenspolitik, Personal-, Technologie-, Gebäudemanagement, Beschaffung, Prozess- und Projektmanagement. Die Sicherungsmaßnahmen sollten organischer Bestandteil der alltäglichen Abläufe werden, um nicht zu zusätzlichen Belastungen zu führen.

  • Legen Sie ein Verfahren für Wirkungskontrollen und Verbesserungsprozesse der Maßnahmen fest, um Fehler und Schwachstellen zu minimieren.

  • Erarbeiten Sie Arbeitsanweisungen und Betriebsanweisungen für die jeweiligen Bereiche.

  • Binden Sie gegebenenfalls die Gebäude-, Haftpflicht- und Elementarschadenversicherer in die Planung mit ein. Hierdurch können Versäumnisse vermieden und gegebenenfalls Kostenvorteile (wie Versicherungsprämien, Nachrüstungen) erreicht werden.

Branchenleitfäden zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hat die VBG Branchenleitfäden zur systematischen und vorausschauenden Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation im Betrieb herausgegeben. Die Branchenleitfäden enthalten viele Praxishilfen wie Beurteilungen der Arbeitsbedingungen, Checklisten, Unterweisungshilfen, Betriebsanweisungen oder Praxisformulare. Leitfäden gibt es zum Beispiel für die Branchen Dienstleistungsunternehmen allgemein, Zeitarbeit, Wach- und Sicherungsdienste, Produktionen und Veranstaltungen, Kreditinstitute, Bildungsstätten, Sportvereine, Kfz-Prüfstellen, Tierheime, Spielstätten. Der Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wird deswegen in dem vorliegenden Leitfaden nicht weiter behandelt.

Was finde ich auf der Internet-Themenseite "Zwischenfall, Notfall, Katastrophe"?

  • Infoblatt "Abgeschlossene Türen"

  • Infoblatt "Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen"

  • Infoblatt "Beaufsichtigung oder Begleitung von Fremdpersonen"

  • Infoblatt "Einarbeitung/Einweisung neuer Beschäftigter"

  • Infoblatt "Einsatz von Fremdpersonal"

  • Infoblatt "Geregelte Verfahrensweise beim Ausscheiden von Beschäftigten"

  • Infoblatt "Geschlossene Fenster und Türen"

  • Infoblatt "Pförtnerdienst"

  • Infoblatt "Schlüsselverwaltung"

  • Infoblatt "Vergabe von Zutrittsberechtigungen"

  • Infoblatt "Vermeidung von Lagehinweisen auf schützenswerte Gebäudeteile"

  • Infoblatt "Verpflichtung der Beschäftigten auf Einhaltung einschlägiger Gesetze, Vorschriften und Regelungen"

  • Infoblatt "Vertretungsregelungen"

  • Infoblatt "Vorgaben für die Gebäudereinigung"

  • Infoblatt "Zutrittsregelungen und -kontrolle"

  • Infoblatt "Zutritt zu Verteilern der Versorgungseinrichtungen"