DGUV Information 214-030 - Gesundheitsschutz, Hygiene und arbeitsmedizinische Vo...

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Abschnitt 2.3, Muss der Arbeitsmediziner den Arbeitsplatz be...
Abschnitt 2.3
Gesundheitsschutz, Hygiene und arbeitsmedizinische Vorsorge in Abfallbehandlungsanlagen - unter besonderer Berücksichtigung biologischer Arbeitsstoffe - (bisher: BGI 5093)
Titel: Gesundheitsschutz, Hygiene und arbeitsmedizinische Vorsorge in Abfallbehandlungsanlagen - unter besonderer Berücksichtigung biologischer Arbeitsstoffe - (bisher: BGI 5093)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-030
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.3 – Muss der Arbeitsmediziner den Arbeitsplatz besuchen?

Die Biostoffverordnung fordert vom Arbeitsmediziner "die Begehung oder die Kenntnis des Arbeitsplatzes" (§ 15 Abs. 2), und zwar in dieser Reihenfolge. Wer die Arbeitsplätze in Abfallbehandlungsanlagen kennt, weiß, dass nur durch wiederholte Betriebsbegehungen festzustellen ist, wann (z.B. Wochentage!) und wie oft mit bestimmten Sorten von Problemmüll zu rechnen ist, welchen Effekt die unterschiedlichen Müllchargen auf die Beschäftigten haben, wie Arbeitsabläufe auf Grund unterschiedlicher Abfallarten umgestellt werden oder welche zusätzlichen Probleme bei der Sortierung und Lagerung auftreten können. Das bedeutet auch, dass eine betriebsärztliche Betreuung ohne häufige Präsenz am Arbeitsplatz oder durch wechselnde betriebsärztliche Ansprechpartner den Anforderungen an eine effektive arbeitsmedizinische Vorsorge nicht gerecht werden kann.