DGUV Information 201-037 - Montage von Profiltafeln für Dach und Wand (bisher: B...

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Anhang 7, Beispiel einer Gefährdungsbeurteilung für das Verl...
Anhang 7
Montage von Profiltafeln für Dach und Wand (bisher: BGI 5075)

Anhangteil

Titel: Montage von Profiltafeln für Dach und Wand (bisher: BGI 5075)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 201-037
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 7 – Beispiel einer Gefährdungsbeurteilung für das Verlegen von Profilblechen

Gefährdungen und Maßnahmen (Dokumentation) - Baustelle "Montage von Profiltafeln"

G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Baustelle, allgemein - Arbeitsplätze und Verkehrswege
  1.4 Herabfallen von Arbeitsmaterial, Werkzeugen usw.      Handwerkszeuge in festen Taschen aufbewahren - nie in Kleidertaschen tragen   
   von höher gelegenen Arbeitsplätzen      Arbeitsmaterial und Werkzeuge ordnungsgemäß ablegen   
   ______________________      Anbringen von Fußleisten, Drahtgittern, Fangnetzen, Schutzgerüsten   
         Schutzhelm   
         Sicherheitsschuhe   
         ________________________   
 1.5 Ausrutschen, Stolpern    Transportwege und Arbeitsflächen   
   auf Verkehrswegen      trittsicher   
   auf Arbeitsplätzen      nicht einengen   
   ______________________      nicht verstellen   
         witterungsbedingte Glätte beseitigen   
         Stolperstellen beseitigen   
         ________________________   
  1.6 Absturz von hoch gelegenen Arbeitsplätzen und Verkehrswegen      sicheren Zugang zum Arbeitsplatz gewährleisten (z.B. über Treppentürme, Treppen, Laufstege)   
   kein sicherer Zugang zum Arbeitsplatz      Leitern als Zugang zum Arbeitsplatz nur in begründeten Ausnahmefällen   
   längeres Arbeiten auf Leitern    Hinweis:   
   Standsicherheit von Leitern oder Gerüsten nicht gewährleistet    Leitern dürfen als Verkehrsweg nur eingesetzt werden, wenn   
   keine geeigneten Absturzsicherungen     -der zu überbrückende Höhenunterschied nicht mehr als 5 m beträgt,   
   keine geeigneten Auffangeinrichtungen     -der Aufstieg nur für kurzzeitige Bauarbeiten benötigt wird,   
   Mitarbeiter für Arbeiten in der Höhe nicht geeignet     -sie in Gerüsten als Gerüstinnenleitern eingebaut werden, die nicht mehr als 2 Gerüstlagen miteinander verbinden,   
   _________________________     -sie an Gerüsten als Gerüstaußenleitern angebaut sind und die Gerüstlagen nicht höher als 5 m über einer ausreichend breiten und tragfähigen Fläche liegen,   
        -in Gerüsten der Einbau innen liegender Aufstiege aus konstruktiven Gründen nicht möglich ist,   
        -sich die Arbeitsplätze in Schächten befinden und der Einbau einer Treppe aus bau- oder arbeitstechnischen Gründen nicht möglich ist   
         an Arbeitsplätzen geeignete Absturzsicherungen verwenden (Rangfolge der Schutzmaßnahmen beachten)   
         ____________________________   
       Hinweis:
Absturzsicherungen müssen vorhanden sein
   
        -unabhängig von der Absturzhöhe an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen, in denen man versinken kann,   
        -bei mehr als 1 m Absturzhöhe an frei liegenden Treppenläufen und -absätzen, Wandöffnungen, Bedienungsständen von Maschinen und deren Zugängen,   
        -bei mehr als 2 m Absturzhöhe an allen übrigen Arbeitsplätzen und Verkehrswegen,   
        -bei mehr als 3 m Absturzhöhe an Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Dächern und   
        -bei mehr als 5 m Absturzhöhe beim Mauern über die Hand und beim Arbeiten an Fenstern.   
         erforderliche Geländer anbringen   
         Auffangeinrichtungen
(z.B. Fanggerüste und Auffangnetze)
   
         ggf. zusätzlich PSA gegen Absturz, z.B. Auffanggurt   
         an Öffnungen feste Abdeckungen anbringen   
         Randsicherungen verwenden   
         unsichere Bereiche durch Absperrungen sichern   
         Vorsorgeuntersuchung nach G 41   
         Leitern als Arbeitsplatz nur in begründeten Ausnahmefällen   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
  noch 1.6 Absturz von hoch gelegenen Arbeitsplätzen und Verkehrswegen    Zusätzlich beim Einsatz von Gerüsten:   
         Aufbau- und Verwendungsanleitung beachten   
         erforderliche Standsicherheit und Tragfähigkeit (Bodenbeschaffenheit) gewährleisten   
         Freigabe durch Errichter in Abstimmung mit Benutzer   
         Prüfung vor der Benutzung (Dokumentation)   
         ggf. regelmäßige Prüfung (Dokumentation)   
       Zusätzlich beim Einsatz von Hubarbeitsbühnen oder Mastkletterbühnen:   
         Bedienungsanleitung beachten   
         erforderliche Standsicherheit und Tragfähigkeit gewährleisten   
         Bedienung nur durch eingewiesene und unterwiesene Benutzer   
         ggf. Anseilschutz verwenden   
         nicht bei starkem Wind einsetzen   
       Zusätzlich beim Einsatz von hochziehbaren Personenaufnahmemitteln mit Winden (Arbeitsbühnen):   
         Aufbau- und Bedienungsanleitung beachten   
         erforderliche Standsicherheit und Tragfähigkeit gewährleisten   
         Prüfung vor der Benutzung (Dokumentation)   
         regelmäßige Prüfung (Dokumentation)   
         nur zugelassene und geprüfte Arbeitsmittel verwenden   
         Bedienung und Benutzung nur durch eingewiesene und unterwiesene Personen   
         ggf. Anseilschutz benutzen   
       Zusätzlich beim Einsatz von hochziehbaren Personenaufnahmemitteln mit Kranen:   
         geeignete Krane einsetzen   
         geeignete Personenkörbe benutzen   
         ____________________________   
  2.1 Gefährliche Körperströme      Sichtkontrolle vor Arbeitsbeginn   
  beschädigte Anschlussleitungen, Gehäuse      keine Reparatur durch Laien   
   ungeeignete Baustromversorgung      elektrische Versorgung über Baustromverteiler, mit mindestens einer Einrichtung zum Trennen   
   erhöhte elektrische Gefährdung (Arbeiten in engen Räumen)      mobile Schutzschaltgeräte
(PRCD-S)
   
   Annäherung an elektrische Freileitungen      Elektrokabel vor Beschädigung schützen   
   ________________________      Zusatzmaßnahmen bei erhöhter elektrischer Gefährdung   
         Sicherheitsabstände zu Freileitungen einhalten   
         ____________________________   
 3.1/3.2 Gase, Dämpfe, Aerosole      örtliche Absaugung   
   Einatmen von gefährlichen Gasen bzw. Dämpfen (z.B. Acetylen, Lösemitteldämpfe, nitrose Gase, Bitumendämpfe)      Be- und Entlüftung   
        Atemschutzgerät   
        Vorsorgeuntersuchung nach G 26   
        Beschäftigungsbeschränkungen   
   ________________________      Betriebsanweisung   
         Befahrerlaubnis für Behälter und enge Räume   
         ____________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
  5.1/5.2 Brand- und Explosionsgefährdung      Kontrolle der örtlichen Verhältnisse vor Arbeitsbeginn   
  brennbare Stoffe oder Zündquellen im Arbeitsbereich      Entfernen aller brennbaren Stoffe aus dem Gefahrenbereich   
   explosionsfähige Atmosphäre      Brandschutz   
   ________________________      explosionsgefährdete Bereiche ermitteln (Zoneneinteilung)   
         Explosionsschutzdokument   
         Maßnahmen festlegen (z.B. ausreichende Be- und Entlüftung, Betriebsanweisung, Brandschutz)   
         ___________________________   
  6.1 Verbrennungen      sicheren Arbeitsplatz wählen   
  Funkenflug, Flammen, Schlacke-, Metallspritzer, heiße Flüssigkeiten (z.B. Vergussmasse) und Wärmestrahlung      Aufstellen eines Schutzschirmes   
        Schutzkleidung   
        Sicherheitsschuhe   
        Schutzhandschuhe   
   ________________________      Kopf- und Augenschutz   
         __________________________   
  8.1 Klima      Wetterschutzkleidung   
  ungünstige Witterung      Sonnenschutzmittel   
   ________________________      Arbeitsabläufe anpassen (bei Ozonbelastung schwere Arbeiten in die Morgenstunden verlegen)   
         __________________________   
 8.2 Baustellenbeleuchtung      angemessene und wirksame Baustellenbeleuchtung   
   ________________________      regelmäßige Wartung (Reinigung der Leuchten)   
         ____________________________   
  13.1 Arbeitsablauf      Koordinierung der Aufgaben   
  Arbeiten verschiedener Unternehmen oder Abteilungen nicht aufeinander abgestimmt      Koordinator erfragen   
        Genehmigungen erforderlich   
        Aufsichtführenden einsetzen   
   ________________________      ____________________________   
 13.2 Arbeitszeit      Organisation überprüfen   
   Termindruck      direkte und klare Informationssysteme schaffen   
   ________________________      angemessene Pausen   
         ____________________________   
 13.3 Qualifikation      geeignete Mitarbeiter einsetzen (z.B. für Warnposten, Absperrposten, Einweiser usw.)   
   ungenügende Qualifikation        
   ________________________      ____________________________   
 13.4 ungenügende Unterweisung/Einweisung      Unterweisung über Gefahren aus eigener Tätigkeit und aus Umgebungsbedingungen vor Arbeitsbeginn   
   keine Kenntnis der Gefahren        
   ________________________      ____________________________   
 13.5 Verantwortung      eindeutig geregelte Kompetenzen   
   ungeklärte Verantwortung      ____________________________   
   ________________________         
 13.6 Organisation      Baustelle der Berufsgenossenschaft anzeigen (mehr als 10 Arbeitsschichten)   
   Mängel in der Organisation        
   ________________________      PSA   
         Erste Hilfe absichern   
         ____________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Handtransport
  1.2 Teile mit gefährlichen Oberflächen      technische Hilfsmittel   
  scharfkantige Teile      sichere Gestaltung des Lagers   
   Verletzungen an Lagereinrichtungen (ortsfeste sowie verfahrbare Regale und Schränke)      scharfe Grate und Kanten   
        beseitigen Betriebsanweisung   
   Verletzungen an Lagergeräten (Paletten, Stapelbehälter)      PSA (z.B. Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe)   
   ________________________      ____________________________   
 1.3 bewegte Transportmittel, bewegte Arbeitsmittel      bauliche oder organisatorische Maßnahmen, z.B. Trennen oder Absperren der Verkehrswege (Hand- und Fahrzeugtransport)   
   Personen müssen sich im Fahrbereich aufhalten       
   kein ausreichender Sicherheitsabstand zwischen kraftbetriebenen Transportmitteln und festen Teilen der Umgebung      Sicherheitsabstand mind. 0,5 m   
        ____________________________   
   Transportmittel nicht ausreichend tragfähig    bei handbetätigten Transportmitteln:   
   Sicherheit bei Benutzung von handbetätigten Transportmitteln nicht gewährleistet      auf ausreichende Sicht achten   
        nur freie und ausreichend breite Wege benutzen   
   ________________________      nur Lasten schieben oder ziehen, die kontrolliert bewegt und abgebremst werden können   
         ____________________________   
  9.2/9.4 Einseitige Arbeit, schwere Arbeit      Heben und Tragen mechanisieren   
  häufiges Heben und Tragen von Lasten größer folgender Werte:      Transportwege verringern   
 Alter in
Jahren
Last in kg
für Frauen
Last in kg
für Männer
      Lastgewichte verringern
(z.B. kleine Gebinde)
   
 15 - 171015      Transport- und Tragehilfsmittel
(auf CE- und GS- Zeichen achten)
   
 18 - 391525        
 ab 401020        
       Hilfsmittel bei leichten Lasten
z.B.: Handmagnete, Handsauger, Tragklauen, Traggurte und Tragklemmen
   
   Tragen von Lasten ≥ 50 kg      ____________________________   
   Grenzwerte für werdende und stillende Mütter (selten: 10 kg, wiederholt: 5 kg) nicht eingehalten    Hilfsmittel bei schweren Lasten
z.B.: Knippstangen, Kanteisen, Rollknippstangen, Rollen oder Walzen, Wälzwagen und Transportfahrwerke
   
   kein Wechsel zwischen Arbeitstätigkeiten      ____________________________   
   Rumpfbeugewinkel beim Heben und Tragen über 45 aus der aufrechten Haltung    Einsatz von handbetriebenen Transportmitteln
z.B.: Stechkarren, Schiebkarren, Handwagen, Heberoller und Hubwagen
   
   Lasten auf Grund ihrer Abmessungen nicht handhabbar    Sonderformen: Flaschenkarre, Ausführung mit Spezialfahrgestell (Karre wird "treppengängig")   
   Grenzwerte für werdende und stillende Mütter nicht eingehalten      ____________________________   
   _________________________      Mitgänger-Flurförderzeug   
         Arbeitstische und Transportmittel mit höhenverstellbaren Arbeits- bzw. Ladeflächen   
         Lasten griffgünstig gestalten   
         Einsatz zusätzlicher Beschäftigter   
         Wechsel zwischen den Arbeitstätigkeiten   
         Kurzpausen   
         negative Einflussfaktoren, wie ruckartige Bewegung, Rumpfverdrehung, Rumpfseitneigung, deutliche Rumpfbeugung und große Griffweiten, vermeiden   
         ___________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Alle Handwerkszeuge und handgeführten Maschinen
  1.2/10.3 Teile mit gefährlichen Oberflächen, Handhabbarkeit (Handwerkszeuge)      qualitativ hochwertige Werkzeuge (z.B. mit GS-Prüfzeichen)   
   nicht geeignet      Auswahl nach ergonomischen Gesichtspunkten (Gewicht, Griff)   
   in keinem ordnungsgemäßen Zustand      Griff so gestaltet, dass Abgleiten verhindert ist   
   verschmutzt      Handgriffe mit Dämpfungen oder Abfederungen   
   scharfkantige und spitze Handwerkszeuge nicht mit einem Schutz versehen (z.B. Aufsteckkappen für Reißnadeln und Stemmeisen)      vor Aufnahme der Arbeit die Werkzeuge kontrollieren   
        Handwerkszeuge reinigen
(z.B. Öl- und Fettreste am Hammerstiel entfernen)
   
   unsachgemäße Aufbewahrung      ordnungsgemäßen Sitz der Handgriffe überprüfen   
   _________________________      regelmäßige Pflege und Reinigung   
         unbrauchbare Werkzeuge austauschen   
         Werkzeuge fachgerecht instand setzen   
         Handwerkszeuge geordnet im Werkzeugschrank aufbewahren   
         ____________________________   
 1.4 Unkontrolliert bewegte Teile (herabfallende Handwerkszeuge)      bei Arbeiten auf Leitern oder Baustellen Handwerkszeuge in festen Taschen aufbewahren - nie in Kleidertaschen tragen   
   __________________________        
         Transport in geeigneten Behältnissen   
         __________________________   
  7.1 Lärm      Einsatz von lärmarmen Handwerkszeugen   
  Beurteilungspegel
LAr ≥ 85 dB(A)
      Arbeiten so planen, dass Nachbarbereiche nicht betroffen sind   
   _________________________      räumliche Trennung des Arbeitsplatzes   
         Lärmbereiche kennzeichnen   
         Gehörschutz   
         Vorsorgeuntersuchung nach G 20   
         ____________________________   
 7.4 Hand-Arm-Schwingungen      anderes Verfahren   
   Überbeanspruchung      Einwirkungszeit verringern (Pausen)   
   __________________________      ___________________________   
  9.2 Einseitige Arbeiten      ergonomisch gestaltete Werkzeuge   
  häufige und länger andauernde Tätigkeiten mit hoher Bewegungsfrequenz (z.B. Hämmern, Meißeln oder Arbeiten mit Schraubendrehern oder -schlüsseln)      Tätigkeiten wechseln   
        ____________________________   
   __________________________         
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Bohren
  1.4 Unkontrolliert bewegte Teile (Bearbeitung von Material)      geeignete Spannvorrichtungen   
  wegfliegende Teile      Werkstück fest einspannen   
   _________________________      Schutzbrille   
         ___________________________   
  3.3 Aerosole      Absaugung   
  Staub, besonders quarzhaltiger Staub      Atemschutz   
   _________________________      Vorsorgeuntersuchungen nach
G 15, G 26, G 38
   
         ___________________________   
Bolzensetzgeräte
  1.4 Unkontrolliert bewegte Teile (Bearbeitung von Material)      Werkstoffkombinationen beachten   
  wegfliegende Teile      geeignete Befestigungsmittel verwenden   
   __________________________      Lage der Befestigung beachten   
   __________________________      Schutzbrille   
         Gesichtsschutz   
         ___________________________   
  5.1 Brandgefährdung      räumliche Abtrennung des Arbeitsplatzes   
  explosions- oder zündfähige Stoffe im Bearbeitungsbereich      Entfernen der brennbaren oder zündfähigen Stoffe   
   _________________________      Transport und Lagerung der Treibladungen in geeigneten Behältnissen   
   _________________________      ___________________________   
Schleifen
  1.1 Ungeschützt bewegte Maschinenteile      Einsatz sicherer Schleifmaschinen   
  nicht verkleidete Einzugstellen      Schutzhaube an Maschine   
   kein verkleideter Antrieb      ___________________________   
   _________________________         
 1.4 unkontrolliert bewegte Teile      zugelassene Schleifscheiben   
   _________________________      Schutzhaube   
         Schutzbrille   
         ___________________________   
  3.3 Aerosole      Absaugung   
  Staub      Lüftung   
   _________________________      Atemschutz   
         Vorsorgeuntersuchungen nach
G 15, G 26, G 38
   
         ___________________________   
  5.1 Brandgefährdung      räumliche Abtrennung des Arbeitsplatzes   
  brennbare oder zündfähige Stoffe im Bearbeitungsbereich      Entfernen der brennbaren oder zündfähigen Stoffe   
   _________________________      Feuerlöscheinrichtung   
         Brandposten   
         Brandwache (Nachkontrolle)   
         ___________________________   
  6.1 Verbrennungen      Abschirmung   
  Mitarbeiter      PSA   
   benachbarte Arbeitsplätze      ___________________________   
   _________________________         
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Transport mit Kran
  1.1 Ungeschützt bewegte Maschinenteile      Gefahrstellen (z.B. im Bereich von Seilwinden, Unterflaschen, Laufrädern) verdecken   
   Fang- und Einzugstellen an drehenden Teilen      sicherer Standort   
   _________________________      Arbeitsbereich freihalten   
         Sicherheitskennzeichnung anbringen   
         eng anliegende Kleidung   
         Kopfschutz   
         ___________________________   
  1.2 Teile mit gefährlichen Oberflächen      technische Hilfsmittel   
  scharfkantige Teile      Schutzhandschuhe   
   _________________________      Schutzkleidung   
         ___________________________   
  1.3 Bewegte Transportmittel, bewegte Arbeitsmittel      geeignete Einrichtung (z.B. Tragfähigkeit, Lastmoment, Hubhöhe, sichere Lastaufnahme, Reichweite)   
   Einrichtung (Winde, Kran, ...) für die sichere Durchführung der Arbeitsaufgabe nicht geeignet      Betriebsanleitung und Betriebsanweisung beachten   
   _________________________      Betriebsvorschriften für Krane aushängen und beachten   
         Einsatzbedingungen berücksichtigen   
         sichere Transporttechnologie   
         Montage- und Aufstellvorschriften beachten   
         ___________________________   
   Kran nicht geprüft      Prüfung vor erster Inbetriebnahme durch befähigte Person   
   Restnutzungsdauer Hubwerk nicht ermittelt      wiederkehrende Prüfungen durch befähigte Person   
   Bremsen und Notendhalteinrichtungen funktionieren nicht      Prüfung nach wesentlichen Änderungen durch befähigte Person   
   _________________________      verbrauchten Anteil der theoretischen Nutzungsdauer von kraftbetriebenen Seil- und Kettenzügen sowie Kranhubwerken ermitteln (siehe BGV D8)   
         Sicht- und Funktionsprüfungen vor Arbeitsbeginn durch den Kranführer   
         ___________________________   
         Geräteführer muss die Steuereinrichtung im Handbereich halten, solange eine Last am Haken hängt   
   Geräteführer, Anschläger oder dritte Personen gefährdet      bei Gefährdung der Sicherheit Betrieb einstellen   
   Gefährdungen durch besondere Einsatzbedingungen (z.B. durch festsitzende Lasten, Arbeiten in der Nähe von Freileitungen, mehrere Hebeeinrichtungen/ Winden für eine Last; Personentransport)      Losreißen festsitzender Lasten:   
-nur gestattet durch Kran mit Überlastsicherung
-nicht gestattet durch Fahrzeug- und Turmdrehkrane
   _________________________      Sicherheitsabstände zu Frei- und Fahrleitungen einhalten   
         Sicherheitsregeln für hochziehbare Personenaufnahmemittel beachten   
         Sicherheitskennzeichnung   
         ___________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
  1.4 Unkontrolliert bewegte Teile         
  Lastaufnahmeeinrichtung (LAE) für die zu transportierende Last und zur Verwendung an der Hebeeinrichtung (Winde, Kran, ...) nicht geeignet      richtige Auswahl der LAE (Tragfähigkeit, Eigenmasse, Neigungswinkel, scharfe Kanten, Schwerpunktlage, Gleitsicherheit)   
   verringerte Tragfähigkeit bei hohen und niedrigen Temperaturen und bei chemischen Einflüssen      geeignetes Anschlagen der Last (z.B. Neigungswinkel; Betriebsanleitung; Kennzeichnungen beachten)   
   _________________________      bei Anschlagmittelauswahl beachten: i.d.R. nur zwei Stränge tragend, im Schnürgang nur 80 % der Tragfähigkeit nutzbar   
         Lasten mit besonderer Gefährdung nur mit geeigneten LAE transportieren, welche die Last oder die Verpackung nicht beschädigen (z.B. Transportgestelle)   
         Anschlagmittel so einsetzen, dass sie durch die Last nicht beschädigt werden (z.B. nicht knoten, Kantenschützer verwenden)   
         ___________________________   
   Last kann nicht sicher aufgenommen und abgesetzt werden      Stapel lagenweise abtragen   
   Quetschgefahr durch unkontrollierte seitliche Bewegung der Last beim Anheben      Einsatz von Stapelzwischenlagen   
        Wegrollschutz   
   _________________________      Last nur anheben wenn sich der Kranhaken über deren Schwerpunkt befindet   
         ___________________________   
   keine beauftragten Personen      Anschläger unterweisen   
   _________________________      Belastungstabellen zur Verfügung stellen   
         Betriebsanweisungen   
   LAE mit offensichtlichen Mängeln (z.B. Verformungen, Risse, Brüche, Funktionsstörungen)      Prüfungen vor erster Inbetriebnahme, nach Schadensfällen und Instandsetzungen sowie entsprechend der Gefährdungsbeurteilung durch eine befähigte Person   
   kraftschlüssig angeschlagene Lasten (z.B. Vakuumhebegeräte) werden ohne zusätzliche Sicherung über Personen hinweg befördert      Prüfnachweis   
        LAE vor und während des Gebrauchs auf augenfällige Mängel kontrollieren   
   formschlüssig angeschlagene Lasten werden unnötig über Personen hinweg befördert     Hinweis:
Kraftschlüssig ist eine Last angeschlagen, wenn Kräfte ständig wirken müssen, um die Last festzuhalten (z.B. Vakuumhebegeräte). In diesem Fall muss eine zusätzliche Sicherung der Last erfolgen (zusätzliche formschlüssige Sicherung oder Zwei-Kreis-System).
   
   Last ist nicht sicher im Schwerpunkt angeschlagen        
   _________________________        
        Beispiele für formschlüssiges Anschlagen: Seile, Ketten, Hebebänder umschließen die Last (Last stürzt bei Energieausfall nicht ab)   
         schräg hängende Lasten absetzen und Anschlagmittel korrigieren   
         Seil- und Kettenkürzer   
         __________________________   
 1.5 Sturz auf der Ebene      sicheren Standort einnehmen   
   kein sicherer Standort bzw. Weg für Einweiser, Kranführer, Gerätebediener, Anschläger      Verkehrswege freihalten   
        im Winter schnee- und eisfrei halten, abstumpfen   
   _________________________      Sicherheitsschuhe   
         __________________________   
 1.6 Absturz         
   kein sicherer Zugang zum Arbeitsplatz (z.B. zum Lastanschlagen, Kranaufstieg)      Aufstiege, Treppen und Laufstege entsprechend der Art des Kranes sichern   
   _________________________      beim Anschlagen hoher Lasten geeignete Aufstiege (z.B. Leitern, Hebebühnen)   
         PSA gegen Absturz   
         __________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
  2.1 Gefährliche Körperströme      Sicherheitsabstände im Bereich von Schleifleitungen einhalten   
  Schleifleitungen im Handbereich nicht gegen zufälliges Berühren geschützt      Lasten in ausreichendem Abstand lagern   
   Annäherung an aktive Leitungen (Überlandleitungen)      Sicherheitsabstände zu aktiven Leitungen einhalten   
   _________________________      Leitungen freischalten   
         __________________________   
  5.1/5.2 Brand- und Explosionsgefährdung      Einsatzbedingungen beachten   
  Einrichtung (z.B. Winde, Kran, Hubgerät) für den Einsatz bei Brand- oder Explosionsgefährdung nicht geeignet      Explosionsschutzdokument beachten   
   _________________________      __________________________   
  8.1 Klima      beheizte Kabine   
  Fahrer ungünstiger Witterung ausgesetzt      PSA   
   _________________________      __________________________   
  8.3 Raumbedarf, Verkehrswege          
  Sicherheitsabstand von 0,50 m zwischen kraftbetriebenen Teilen des Kranes und Teilen der Umgebung nicht eingehalten      Sicherheitsabstand gewährleisten und betriebsbedingt nicht einschränken   
   _________________________      Ausnahmegenehmigung für geringere Sicherheitsabstände   
         Lagergut darf nicht in die Transportwege ragen   
         __________________________   
  13.1 Arbeitsablauf         
  Betrieb der Geräte bzw. Krananlagen nicht geregelt      Betriebsanweisung unter Berücksichtigung örtlicher Besonderheiten aufstellen (z.B. für Regalbedienkrane)   
   keine Kontrolle des Kranes vor Aufnahme des Betriebes        
   _________________________    Vor Beginn der Kranarbeit:   
         Kran auf augenfällige Mängel kontrollieren (z.B. keine losen Gegenstände oder Werkzeuge auf dem Kran), keine offensichtlichen Beschädigungen und Mängel (z.B. Tragwerk, Tragmittel, Steuereinrichtungen)   
         überzeugen, dass alle Stellteile der Steuereinrichtungen auf Null stehen bzw. dass sich Steuereinrichtungen mit Drucktasten nicht in der "Ein-" Stellung befinden   
         Funktion der Sicherheitseinrichtungen (insbesondere Notendhalteeinrichtung, Not-Halt und Bremsen) überprüfen   
         Hubseil (soweit möglich) und Unterflasche auf augenfällige Mängel überprüfen   
         __________________________   
   Verständigung zwischen Kranführer und Anschläger nicht möglich      eindeutige Handzeichen nach
DIN 33409
   
   _________________________      Sprech- und Funkverbindung   
         __________________________   
   nach Beendigung der Kranarbeit gehen vom Kran Gefährdungen aus      Lastaufnahme- und Anschlagmittel ablegen oder mit Unterflasche so hoch heben, dass nichts mehr in den Verkehrs- oder Arbeitsbereich ragt   
   Gefährdungen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten      Kran in Abstellposition fahren   
   _________________________      Kran am Netzanschlussschalter ausschalten und abschließen   
       Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten:   
         Kran abschalten und gegen unbefugtes Wiedereinschalten sichern   
         sichere Aufstiege benutzen   
         Kran darf nicht von Nachbarkranen angefahren werden   
         Freigabe des Kranes nur durch den Unternehmer, nachdem die Arbeiten endgültig abgeschlossen sind, der gesamte Kran wieder in sicherem Zustand ist und alle an den Arbeiten Beteiligten den Kran verlassen haben   
         __________________________   
 13.3 Qualifikation      nur Beschäftigte einsetzen, die körperlich und geistig geeignet sind (Betriebsarzt beratend einbeziehen)   
   Kranführer, Windenführer nicht qualifiziert        
   notwendige Informationen zur Durchführung der Arbeitsaufgabe stehen nicht zur Verfügung      Kranfahrer mind. 18 Jahre alt und zuverlässig, je nach Kranart, Kranarbeit und betrieblichem Umfeld ausbilden und unterweisen   
   _________________________      Vorsorgeuntersuchung nach G 25   
   _________________________      __________________________   
 13.5 Verantwortung      Beauftragung des Kran- bzw. Geräteführers   
   Verantwortung nicht eindeutig geregelt      Verantwortung regeln   
   kein Koordinator bei besonderen Einsatzbedingungen      Koordinator festlegen   
   _________________________      __________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
Transport mit Flurförderzeugen, Radladern und anderen Arbeitsgeräten
  1.1 Ungeschützt bewegte Maschinenteile      Schutzeinrichtungen am Flurförderzeug anbringen (z.B. Antriebsverdeckungen, Stützrollenabweiser bei Gabelstapler)   
  Schutzeinrichtungen nicht vollständig angebracht        
   _________________________      __________________________   
  1.3 Bewegte Transportmittel, bewegte Arbeitsmittel      Kontrolle Betriebs- und Verkehrssicherheit vor Arbeitsbeginn   
Flurförderzeug      Betriebs- und Verkehrssicherheit herstellen   
   nicht betriebs- und verkehrssicher      auf bestimmungsgemäße Verwendung achten (z.B. Fahrzeuge nicht mit Gabelstapler anschieben)   
   keine bestimmungsgemäße Verwendung      Zündschlüssel bei Verlassen abziehen   
   kann unbefugt benutzt werden      Feststellbremse, Vorlegeklötze (z.B. schiefe Ebene)   
   nicht gegen Wegrollen gesichert      bei Sichtbehinderung beauftragter Einweiser   
   keine ausreichende Sicht      drehbarer Fahrersitz   
   _________________________      Sichthilfseinrichtungen anbringen   
         __________________________   
  1.4 Unkontrolliert bewegte Teile      Lastschwerpunkt-Diagramm beachten   
  Last nicht sicher aufgenommen      Gabelstapler nicht überlasten   
   Last kann nicht sicher abgesetzt werden      nicht versuchen, die Tragfähigkeit des Gabelstaplers durch Anbringen zusätzlicher Gegengewichte zu erhöhen   
   herabfallende Lasten        
   Anbaugeräte nicht bestimmungsgemäß eingesetzt      Last sicher aufnehmen (Last an den Gabelrücken anlegen, Last so weit wie möglich mit den Gabel-zinken unterfahren und auf beide Gabelzinken gleichmäßig verteilen)   
   keine Prüfung der Anbaugeräte        
   _________________________      nicht richtig gepackte Lasten nicht aufnehmen   
         vor Fahrtbeginn Hubmast nach hinten neigen   
         Last immer bergseitig führen   
         Kurven mit mäßiger Geschwindigkeit und möglichst großem Radius durchfahren   
         nicht auf geneigter Fahrbahn wenden   
         beim Stapeln von Paletten auf Standsicherheit und höchstzulässige Bodenbelastung achten   
         Lager und Stapel nur sicher errichten oder abtragen   
         Aufenthalt unter der Last verboten   
         Fahrerschutzdach
(Gabelstapler mit > 1,80 m Hub)
   
         Lastschutzgitter   
         Durchfahrhöhe beachten   
         PSA   
         Einsatz von Anbaugeräten nach Betriebsanleitung, Prüfung   
         _________________________   
 1.6 Absturz      Absturzkanten (z.B. Rampen) beachten   
   ungeeignete Transportwege      Tragfähigkeit (z.B. von Decken, Kanälen) beachten   
   Absturz- und Umsturzgefahr      Transportwege ausreichend befestigen   
   _________________________      Bereifung anpassen   
         Kippsicherung   
         Fahrverhalten (z.B. in Kurven) anpassen   
         Arbeitsgangbreiten entsprechend Betriebsanleitung   
         Gabelstapler mit Rückhalteeinrichtung für Fahrer   
         _________________________   
G-FaktorErmittelte Gefährdungen und deren BeschreibungGefährdung bewertenMaßnahmenBearbeiter/Terminwirksam
   RisikoHandl.-
bedarf
  Beratererledigtja/nein
   GMKja/nein     
  2.1 Gefährliche Körperströme      Prüfung durch befähigte Person   
  elektrische Betriebsmittel nicht geprüft      Mängel melden und beseitigen lassen   
   Mängel am Stapler (z.B. Schäden an der Isolierung, defekte Kabel, fehlende Abdeckungen an den Batterieklemmen)      Schutzabdeckungen anbringen   
        Beschäftigte unterweisen   
   Beschäftigte im Umgang mit Batterien nicht unterwiesen      Sicherheitsabstände einhalten   
   Batterieklemmen sitzen nicht fest      _________________________   
   keine Sicherheitsabstände zu elektrischen Leitungen         
   _________________________         
  3.1 Gase      Einsatz von Flurförderzeugen mit Elektroantrieb   
  Gefährdung durch Einsatz von Flurförderzeugen mit Verbrennungsmotoren in geschlossenen Räumen      Abgasreinigungsanlagen (z.B. geregelter 3-Wege-Kat. bei Otto- und Treibgasmotoren)   
        verkürzte Wartungszyklen   
   _________________________      Räume belüften   
         Betriebsanleitungen der Flurförderzeuge beachten   
         _________________________   
 3.3 Aerosole      Einsatz von Flurförderzeugen mit Elektroantrieb   
   Dieselmotoremissionen      Flurförderzeug mit Rußfilter   
   _________________________      regelmäßig Filter reinigen bzw. austauschen   
         Räume belüften   
         _________________________   
 3.4 Flüssigkeiten      Batterieladestellen und -räume einrichten   
   Gefährdungen durch Batterieflüssigkeit      geeignete Behälter   
   _________________________      säurefeste PSA (z.B. Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Gummischürze, Sicherheitsschuhe)   
         Augenspülflasche   
         _________________________   
  5.1/5.2 Brand- und Explosionsgefährdung      Sichtkontrolle Kraftstoffanlage   
  Kraftstoffanlage des Flurförderzeuges nicht dicht      Rauchverbot   
   Anforderungen für den Einsatz mit Treibgasantrieb (Flüssiggas) nicht eingehalten      vorgeschriebene Treibgasflasche sicher befestigen   
   Ladestellen und -stationen nicht ausreichend belüftet      Treibgasflaschen nur über Erdgleiche wechseln   
         Betrieb nach Betriebsanleitung   
   Zündquellen beim Einsatz von Flurförderzeugen in brand- und explosionsgefährdeten Bereichen      Wartungszyklen des Treibgasantriebes einhalten   
   Bedingungen für Transport- und Lagerarbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen nicht eingehalten      Lüftungsbedingungen der Ladestellen entsprechend der Batteriegröße und -anzahl   
   _________________________      Einsatzkoordinierung in brand- und explosionsgefährdeten Bereichen   
         Explosionsschutzdokument beachten   
         _________________________   
  7.3 Ganzkörperschwingungen      Flurförderzeug (z.B. Gabelstapler) mit geringen Beschleunigungswerten   
  Flurförderzeug mit hohen Beschleunigungswerten        
   ungeeignete Transportwege      schwingungsmindernde Maßnahmen am Fahrzeug (z.B. schwingungsmindernder Sitz)   
   _________________________      geeignete Transportwege auswählen und instand halten und dadurch auf den Gabelstapler übertragene Schwingungen reduzieren   
         _________________________   
  8.3 Raumbedarf/Verkehrswege      auf beiden Seiten des Gabelstaplers bzw. des Ladegutes zur Grenze des Verkehrsweges einen Sicherheitsabstand von mind. 0,50 m einhalten   
  Sicherheitsabstand nicht eingehalten        
   Verkehrsweg mit Transportgut verstellt        
   keine festgelegten Verkehrswege      kein Transportgut auf Verkehrswegen abstellen   
   keine ausreichende Sicht      Verkehrswege für Gabelstapler festlegen   
   _________________________      aufgenommene Last darf Sicht nicht beeinträchtigen   
         _________________________   
  13.3 Qualifikation      Gabelstaplerfahrer müssen mind. 18 Jahre alt sein, geistig und körperlich geeignet sein (Eignung feststellen, z.B. Vorsorgeuntersuchung nach G 25), theoretisch und praktisch ausgebildet sein, eine Fahrprüfung erfolgreich abgelegt haben   
  nicht ausreichend        
   Fahrer nicht vom Unternehmer beauftragt        
   _________________________        
         Beschäftigten mit der Führung des Staplers schriftlich beauftragen (z.B. innerbetrieblicher Fahrausweis)   
         Unterweisung zum Steuern von Mitgänger-Flurförderzeugen   
         _________________________   
 13.6 Organisation      Betriebsanweisung für Flurförderzeuge unter Berücksichtigung der Einsatzbedingungen   
   keine Betriebsanweisung        
   Sonderbetrieb nicht geregelt      Betriebsanweisungen für Sondereinsätze (z.B. Ziehen von Anhängern, Arbeitskorbeinsatz) und betriebliche Einsatzbedingungen (z.B. in Ex-Bereichen)   
   keine Bestimmungen zur Mitnahme von Personen        
   _________________________      nur Personen mitnehmen, wenn der Gabelstapler mit einem Beifahrersitz und einem Festhaltebügel ausgerüstet ist, die Person durch die Ladung nicht gefährdet wird und der Unternehmer die Personen als Beifahrer zugelassen hat   
         Auf- und Absteigen während der Fahrt verboten   
         _________________________