Sicherer Betrieb von Abschlepp- und Bergungsfahrzeugen (BGI 5065)

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Abschnitt 2.12 BGI 5065, Winden
Abschnitt 2.12 BGI 5065
Sicherer Betrieb von Abschlepp- und Bergungsfahrzeugen (BGI 5065)
Titel: Sicherer Betrieb von Abschlepp- und Bergungsfahrzeugen (BGI 5065)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 5065
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.12 BGI 5065 – Winden

Winden von Einsatzfahrzeugen sind in der Regel zum Bewegen von Lasten auf schiefen Ebenen bestimmt.

Zum Einsatz von Winden auf Abschlepp- und Bergungsfahrzeugen ist es erforderlich, das unbelastete Seil von der Windentrommel von Hand abziehen zu können. Andererseits müssen Bremseinrichtungen an der Winde vorhanden sein, die die Last jederzeit halten können (Rücklaufsicherung), z.B. beim Heraufziehen oder Herunterrollen vom Plateau. Die Bremseinrichtungen dieser Winden dürfen daher nur bei nicht unter Last stehendem Windenseil gelöst werden können.

Zudem müssen Winden mit einer Einrichtung gegen Überlastung versehen sein, da sich das zu bergende Fahrzeug auf dem Lastweg verhaken oder festsetzen kann.

Um ein gleichmäßiges und seilschonendes Auftrommeln des Windenseils, z.B. bei Schrägzug, zu gewährleisten, sind mit Seilwicklern ausgerüstete Winden notwendig.

Abb. 29: Beschädigtes Windenseil durch mangelhaftes Auftrommeln ohne Seilwickler