Lärmmesstechnik Ermittlung des Lärmexpositionspegels am Arbeitsplatz (BGI 5053)

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Abschnitt 4.3 BGI 5053, 4.3 Frequenzbewerteter Schalldruckpe...
Abschnitt 4.3 BGI 5053
Lärmmesstechnik Ermittlung des Lärmexpositionspegels am Arbeitsplatz (BGI 5053)
Titel: Lärmmesstechnik Ermittlung des Lärmexpositionspegels am Arbeitsplatz (BGI 5053)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 5053
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.3 BGI 5053 – 4.3 Frequenzbewerteter Schalldruckpegel

Zur Berücksichtigung der Frequenzabhängigkeit der Hörempfindung wurden die in Bild 2 dargestellten Frequenzbewertungskurven A, B und C festgelegt (Annäherung an die "Kurven gleicher Lautstärkepegel" für unterschiedliche Pegelbereiche). Damit werden die nicht so laut empfundenen tieffrequenten und sehr hochfrequenten Geräuschanteile bei der Messung entsprechend gedämpft erfasst.

Bild 2: Frequenzbewertungskurven A, B und C

Für die betriebliche Messpraxis ist vor allem die A-Bewertung von Bedeutung. Der A-bewertete Schalldruckpegel dient sowohl zur Beschreibung der Gehörgefährdung als auch der Lästigkeit und Störwirkung von Geräuschen. Daneben wird auch die C-Bewertung mit ihrer in einem weiten Bereich flach verlaufenden Dämpfungscharakteristik genutzt. So wird der Spitzenschalldruckpegel Lpeak in der Regel als C-bewerteter Pegel LCpeak gemessen. Darüber hinaus lässt sich durch einen Vergleich des C-bewerteten Pegels mit dem A-bewerteten Pegel eine gewisse Aussage zur Frequenzcharakteristik von Geräuschen treffen, was z.B. im Zusammenhang mit der Auswahl von Gehörschutzmitteln von Bedeutung ist [11].