DGUV Information 213-508 - Verfahren zur Bestimmung von Epichlorhydrin Von den U...

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Abschnitt Verfahren 02, Probenahme mit Pumpe und Adsorption ...
Abschnitt Verfahren 02
Verfahren zur Bestimmung von Epichlorhydrin Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Messverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (DGUV Information 213-508)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Epichlorhydrin Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Messverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (DGUV Information 213-508)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-508
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt Verfahren 02 – Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Tenax TA, Gaschromatographie nach Thermodesorption

Erprobtes und von den Unfallversicherungsträgern anerkanntes Verfahren zur Bestimmung von Epichlorhydrin in Arbeitsbereichen.

Für folgenden Stoff ist das Verfahren validiert:

NameCAS-Nr.Molmasse
Epichlorhydrin
(1-Chlor-2,3-epoxypropan)
106-89-892,53

Es sind personengetragene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich.

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration an Epichlorhydrin im Arbeitsbereich personengetragen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein mit 200 mg Tenax TA gefülltes Adsorptionsröhrchen gesaugt. Anschließend wird das abgeschiedene Epichlorhydrin thermisch desorbiert und nach gaschromatographischer Trennung mit dem Flammenionisationsdetektor (FID) bestimmt.
 Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe von Prüfgasen oder methanolischen Lösungen, die Epichlorhydrin enthalten.
Bestimmungsgrenze:absolut: 0,047 μg
 relativ: 0,039 mg/m3 für 1,2 l Probeluftvolumen
Messbereich:Von 0,039 mg/m3 bis 16,7 mg/m3 für 1,2 l Probeluftvolumen.
Selektivität:Infolge von Störkomponenten sind zu hohe Werte möglich; Störeinflüsse sind bei Bedarf durch Einsatz eines Massenspektrometers (MSD) eliminierbar.
Vorteile:Personengetragene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe
 Volumenstrommessgerät
 Adsorptionsröhrchen gefüllt mit 200 mg Tenax TA Thermodesorber, Gaschromatograph mit FID
 (bei Bedarf MSD)