Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A (BGI 505-75)

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BGI 505-75 - Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A
Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A (BGI 505-75)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A (BGI 505-75)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 505-75
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A
(BGI 505-75)

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung

Fachausschuss Chemie - AG Analytik

Stand der Vorschrift: Ausgabe: Mai 20091

Erprobtes und von den Unfallversicherungsträgern anerkanntes Verfahren zur Bestimmung von Bisphenol A in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

  1. 01

    Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Glasfaserfilter, Flüssigchromatographie (HPLC) nach Desorption

    Bisphenol A - 01 - HPLC

    (erstellt: Oktober 2008)

Name:Bisphenol A
 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)propan
CAS-Nummer:80-05-7
Summenformel:C15H16O2
Molmasse:228,28 g/mol
Strukturformel:  

01 Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Glasfaserfilter, Flüssigchromatographie (HPLC) nach Desorption

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Bisphenol A im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein GSP-Probenahmesystem mit Glasfaserfilter gesaugt. Das adsorbierte Bisphenol A wird mit Acetonitril desorbiert und flüssigchromatographisch bestimmt.
Bestimmungsgrenze:absolut:1,4 ng Bisphenol A
 relativ:5 μg/m3 an Bisphenol A für 200 l Probeluft, 3 ml Probelösung und 4 μl Injektionsvolumen.
Selektivität:Infolge von Störkomponenten sind zu hohe Werte möglich. Störeinflüsse sind im Allgemeinen durch die Wahl anderer Trennbedingungen vermeidbar.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe,
Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger,
GSP-Probenahmesystem mit einem Erfassungskegel für 1 l/min,
Glasfaserfilter,
Flüssigchromatograph mit UV/VIS- oder Diodenarray-Detektor.

Ausführliche Verfahrensbeschreibung

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen1
Geräte1.1
Chemikalien und Lösungen1.2
Probenahme2
Analytische Bestimmung3
Probeaufbereitung und Analyse3.1
3.2 HPLC-Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens5
Präzision und Wiederfindung5.1
Bestimmungsgrenzen5.2
Selektivität5.3
Bemerkungen6
Literatur7
1 Amtl. Anm.:

Korrespondenzadresse: Berufsgenossenschaft Chemie - Bereich Prävention

Postfach 10 14 80, 69004 Heidelberg

E-Mail: analytik@bgchemie.de