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DGUV Information 213-572 - Verfahren zur Bestimmung von Methoxyessigsäure (bisher: BGI 505-72)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Methoxyessigsäure (bisher: BGI 505-72)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-572
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Methoxyessigsäure
(bisher: BGI 505-72)

(bisher ZH 1/120.72)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuß "Chemie"

Stand der Vorschrift: Dezember 2002

Erprobtes und von den Berufsgenossenschaften anerkanntes, diskontinuierliches Verfahren zur Bestimmung von Methoxyessigsäure in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

Probenahme mit Pumpe und Absorption in Natronlauge, Ionenausschlusschromatographie (HPIC).

"Methoxyessigsäure-1- Ionenausschlusschromatographie"

Probenahme mit Waschflasche

(Ausgabe: Dezember 2002).

IUPAC-Name:Methoxyessigsäure
CAS-Nr.:625-45-6
Summenformel:CH3OCH2COOH
Molmasse:90,08 g/mol

Probenahme mit Pumpe und Absorption in Natronlauge, Ionenausschlusschromatographie

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Methoxyessigsäure im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch eine Waschflasche gesaugt, die mit Natronlauge beschickt wurde. Die absorbierte Methoxyessigsäure wird mittels Ionenausschlusschromatographie [1] bestimmt.

Technische Daten:

Bestimmungsgrenze:absolut: 0,52 µg Methoxyessigsäure
 relativ: 0,74 mg/m3 an Methoxyessigsäure bei 140 l Probeluftvolumen, 10 ml Absorptionsmittelvolumen und 50 µl Injektionsvolumen
Selektivität:Die Selektivität des chromatographischen Verfahrens hängt vor allem von der Wahl der Trennsäule und den Trennbedingungen ab. In der Praxis haben sich die angegebenen Trennbedingungen bewährt.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe,
Gasmengenzahler oder Volumenstromanzeiger,
Waschflasche,
Ionenchromatograph mit UV-Detektor.
Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen 1
Geräte1.1
Chemikalien und Lösungen1.2
Probenahme2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung und Analyse3.1
Ionenchromatographische Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung 4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens 5
Präzision und Wiederfindungsrate5.1
Bestimmungsgrenze5.2
Selektivität5.3
Lagerfähigkeit5.4
Bemerkungen5.5
Literatur6