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DGUV Information 213-568 - Verfahren zur Bestimmung von Schwefelsäure (bisher: BGI 505-68)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Schwefelsäure (bisher: BGI 505-68)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-568
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Schwefelsäure
(bisher: BGI 505-68)

(bisher ZH 1/120.68)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuß "Chemie"

Stand der Vorschrift: August 2001

Erprobtes und von den Berufsgenossenschaften anerkanntes, diskontinuierliches Verfahren zur Bestimmung von Schwefelsäure in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Filter, Ionenchromatographie (HPIC) nach Elution.

"Schwefelsäure-1-Ionenchromatographie"

Probenahme mit Quarzfaserfilter

(Ausgabe: August 2001).

IUPAC-Name:Schwefelsäure
CAS-Nr.:7664-93-9
Summenformel:H2SO4
Molmasse:98,07 g/mol

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Filter, Ionenchromatographie nach Elution

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Schwefelsäure im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch einen Quarzfaserfilter gesaugt. Die abgeschiedene Schwefelsäure wird mit einer Natriumcarbonat-/Natriumhydrogencarbonatlösung eluiert und ionenchromatographisch bestimmt.
Technische Daten:
Bestimmungsgrenze:absolut: 50 ng Schwefelsäure
 relativ: 0,01 mg/m3 an H2SO4 bei 420 l Probeluftvolumen, 4 ml Elutionsvolumen und 50 μl Injektionsvolumen.
Selektivität:Die Selektivität des chromatographischen Verfahrens hängt vor allem von der Wahl der Trennsäule und den Trennbedingungen ab. In der Praxis haben sich die angegebenen Trennbedingungen bewährt.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe, Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger, bindemittelfreier Quarzfaserfilter mit Filterhalter zur Probenahme der einatembaren Fraktion, Ionenchromatograph mit Leitfähigkeitsdetektor.
Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen 1
Geräte1.1
Chemikalien und Lösungen1.2
Probenahme2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung und Analyse3.1
Ionenchromatographische Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung 4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens5
Genauigkeit und Wiederfindungsrate5.1
Bestimmungsgrenze5.2
Selektivität5.3
Lagerfähigkeit5.4
Bemerkungen5.5
Literatur6