DGUV Information 213-567 - Verfahren zur Bestimmung von 2,4-Dinitrotoluol, 2,6-D...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 2, Probenahme
Abschnitt 2
Verfahren zur Bestimmung von 2,4-Dinitrotoluol, 2,6-Dinitrotoluol und 2,4,6-Trinitrotoluol (bisher: BGI 505-67)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 2,4-Dinitrotoluol, 2,6-Dinitrotoluol und 2,4,6-Trinitrotoluol (bisher: BGI 505-67)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-567
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Probenahme

Zur Probenahme wird der Probenahmekopf mit dem Quarzfaserfilter und dem Tenax-Röhrchen bestückt. Pumpe und Probenahmekopf werden von einer Person während der Arbeitszeit getragen oder ortsfest aufgestellt.

2,4,6-TNT tritt bei Raumtemperatur überwiegend partikelförmig auf. Um bei der Probenahme die Definition für einatembare Stäube [1] zu berücksichtigen, ist der Volumenstrom auf 1 I/min einzustellen. Bei einer Probenahmedauer von zwei Stunden entspricht dies einem Probeluftvolumen von 120 l.

Um Minderbefunde durch Verdampfungsverluste auszuschließen, ist der beaufschlagte Quarzfaserfilter unmittelbar nach Beendigung der Probenahme aufzuarbeiten. Hierzu wird der Filter in ein mit 4 ml Methanol gefülltes Schraubdeckelglas überführt; das Schraubdeckelglas wird verschlossen und kurz geschüttelt. Das Tenax-Röhrchen ist mit den Verschlußkappen dicht zu verschließen.

Die Messung der Luftfeuchte ist zwingend erforderlich, da eine Abhängigkeit der Wiederfindungsrate des 2,4,6-TNT von der relativen Feuchte vorliegt (siehe Abschnitt 5.1).