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DGUV Information 213-566 - Verfahren zur Bestimmung von Triglycidylisocyanurat (TGIC) (bisher: BGI 505-66)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Triglycidylisocyanurat (TGIC) (bisher: BGI 505-66)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-566
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Triglycidylisocyanurat (TGIC)
(bisher: BGI 505-66)

(bisher ZH 1/120.66)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuß "Chemie"

Stand der Vorschrift: April 1999

Erprobtes und von den Berufsgenossenschaften anerkanntes, diskontinuierliches Verfahren zur Bestimmung von TGIC in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich.

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Glasfaserfilter, Flüssigchromatographie (HPLC) nach Elution.

"TGIC-1-HPLC"

(Ausgabe: April 1999).

IUPAC-Name:1,3,5-Tris(oxiranylmethyl)-1,3,5-triazin-2,4,6(1H, 3H, 5H)-trion
Synonyme:Triglycidylisocyanurat (TGIC)
Isocyansäure-tris(2,3-epoxypropyl)-ester
Isocyansäuretriglycidylester
Tris(2,3-epoxypropyl)-isocyanurat
CAS-Nr.:2451-62-9
Summenformel:C12H15N3O6
Molmasse:297,3 g/mol

Strukturformel:

  

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Glasfaserfilter, Flüssigchromatographie (HPLC) nach Elution

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von TGIC im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Meßprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein Glasfaserfilter gesaugt. Aus dem abgeschiedenen Staub wird das TGIC durch Behandlung mit Tetrahydrofuran freigesetzt. Durch Zugabe von Wasser wird die Matrix ausgefällt, die Probe in einem Phosphorsäure-Puffer/Acetonitril-Gemisch aufgenommen und nach Filtration flüssigchromatographisch bestimmt.
Technische Daten:
Bestimmungsgrenze:absolut: 0,03 μg TGIC entsprechend 2,5 μg pro Probe.
relativ: 0,008 mg/m3 für 420 l Probeluft, 2 ml Probelösung und 25 μl Injektionsvolumen.
Selektivität:Infolge von Störkomponenten sind zu hohe Werte möglich; Störeinflüsse sind im allgemeinen durch die Wahl anderer Trennbedingungen vermeidbar.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe, Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger, Glasfaserfilter mit Filterhalter, Flüssigchromatograph mit UV-Detektor.

Ausführliche Verfahrensbeschreibung

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen 1
Geräte1.1
Chemikalien1.2
Lösungen1.3
Probenahme2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung3.1
HPLC-Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung 4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens 5
Genauigkeit und Wiederfindungsrate5.1
Bestimmungsgrenze5.2
Selektivität5.3
Lagerfähigkeit5.4
Bemerkungen6
Literatur7