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DGUV Information 213-551 - Verfahren zur Bestimmung von 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan (bisher: BGI 505-51)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan (bisher: BGI 505-51)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-551
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan
(bisher: BGI 505-51)

(bisher ZH 1/120.51)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuß "Chemie"

Stand der Vorschrift: Mai 1993

Erprobtes und von den Berufsgenossenschaften anerkanntes, diskontinuierliches Verfahren zur Bestimmung von 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan (o-Toluidinbase) in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene oder ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem imprägnierten Filter, Flüssigchromatographie (HPLC)1 nach Elution

"3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan - 1 - HPLC".

(Ausgabe: Mai 1993).

IUPAC-Name:3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan
CAS-Nr.:38-88-0

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem imprägnierten Filter, HPLC nach Elution

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Meßprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein mit Schwefelsäure imprägniertes Glasfaserfilter gesaugt. Das abgeschiedene 3,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan wird mit Wasser eluiert und flüssigchromatographisch bestimmt.
Technische Daten
Bestimmungsgrenze:absolut: 0,06 g,
relativ: 0,01 mg/m3 bei 500 l Probeluft, 4 ml Desorptionslösung und 50 μl Injektionsvolumen.
Selektivität:Die Selektivität ist in jedem Einzelfall zu prüfen.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe mit Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger,
sauer imprägniertes Glasfaserfilter mit Filterhalter,
Flüssigchromatograph mit UV-Detektor.

Ausführliche Verfahrensbeschreibung

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen 1
Geräte1.1
Chemikalien und Lösungen1.2
Imprägnierung des Filters1.3
Probenahme2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung und Analyse3.1
Instrumentelle Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung 4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens 5
Genauigkeit5.1
Bestimmungsgrenze5.2
Selektivität5.3
Bemerkungen6
1

HPLC, engl.: High Performance Liquid Chromatography.