DGUV Information 213-548 - Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dichlorethan (bisher...

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Abschnitt 1.2, Chemikalien und Lösungen
Abschnitt 1.2
Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dichlorethan (bisher: BGI 505-48)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dichlorethan (bisher: BGI 505-48)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-548
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 – Chemikalien und Lösungen

1,2-Dichlorethan, p.a.,

N,N-Dimethylacetamid, p.a.,

1,4-Dioxan, p.a. (interner Standard),

Vollentsalztes Wasser,

Desorptionslösung:

Gemisch Dimethylacetamid-Wasser 3:1.

250 ml Wasser werden in einem 1 l-Meßkolben vorgelegt, mit Dimethylacetamid bis zur Marke aufgefüllt und umgeschüttelt.

Dioxan-Stammlösung:

Lösung von 1000 mg 1,4-Dioxan in 100 ml Desorptionslösung.

In einem 25 ml-Meßkolben werden 5 ml Desorptionslösung vorgelegt und etwa 250 mg 1,4-Dioxan, auf 0,1 mg genau gewogen, dazugegeben. Anschließend wird der Meßkolben mit Desorptionslösung bis zur Marke aufgefüllt.

Dioxan-Standardlösung:

Lösung von 5 mg 1,4-Dioxan in 100 ml Desorptionslösung.

500 μl der Stammlösung werden in einem 100 ml-Meßkolben mit Desorptionslösung bis zur Marke aufgefüllt.

Dichlorethan-Dioxan-Stammlösung:

Lösung von 100 mg Dichlorethan und 200 mg Dioxan in 100 ml Desorptionslösung.

In einem 25 ml-Meßkolben werden 5 ml Desorptionslösung vorgelegt und etwa 25 mg Dichlorethan und etwa 50 mg Dioxan auf 0,1 mg genau eingewogen. Anschließend wird der Meßkolben mit Desorptionslösung zur Marke aufgefüllt.

Dichlorethan-Dioxan-Kalibrierlösung:

Lösung von 2 mg Dichlorethan und 4 mg Dioxan in 100 ml Desorptionslösung.

1 ml der Stammlösung wird in einem 50 ml-Meßkolben mit Desorptionslösung bis zur Marke aufgefüllt.

Dichlorethan-Kalibriergas:

Gasmischung mit 40 bis 45 μg Dichlorethan in 1 ml Gas (bei 100 kPa).

In eine evakuierte 300 ml-Gasmaus werden mit einer Mikroliterspritze 20 μl Dichlorethan flüssig über den seitlichen Stutzen eindosiert. Anschließend erfolgt ein Druckausgleich mit Stickstoff bis zu einem Gesamtdruck von etwa 200 kPa (Überdruck ca. 100 kPa).

Die Gasphase wird mit den in der Gasmaus befindlichen PTFE-Schlauchstückchen durchgemischt.

Gase zum Betrieb des Gaschromatographen:

Stickstoff,

Wasserstoff,

synthetische Luft.