DGUV Information 213-537 - Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 5...

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Abschnitt 2.5, 5 Beurteilung des Verfahrens
Abschnitt 2.5
Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 505-37)

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf Glasfaserfilter mit nachgeschalteter Adsorption an Aktivkohle, Gaschromatographie nach Desorption

Titel: Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 505-37)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-537
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.5 – 5 Beurteilung des Verfahrens

5.1
Genauigkeit

Die relative Standardabweichung beträgt 6 %, ermittelt aus sechs Messungen durch Aufgabe von je 4 µg Acrylamid (Stammlösung) auf die Filter von sechs Probenahmesystemen nach Durchsatz von 420 l Luft mit einer Durchflussrate von 3,5 l/min.

Führt man identische Versuche durch Aufgabe von jeweils 40 µg durch, erhält man ebenfalls eine Standardabweichung von 6 %.

5.2
Bestimmungsgrenze

Die absolute Bestimmungsgrenze beträgt 0,8 ng. Die relative Bestimmungsgrenze beträgt 0,006 mg/m3 für 420 l Probeluft, 3 ml Probelösung und 1 µl Injektionsvolumen.

5.3
Selektivität

Die Selektivität ist in jedem Einzelfall zu prüfen.

5.4
Wiederfindungsrate

Im Konzentrationsbereich von 0,006 – 0,3 mg/m3 ist die Wiederfindungsrate konstant und beträgt ca. 80 %.