DGUV Information 213-537 - Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 5...

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Abschnitt 2.1, 1 Geräte, Chemikalien und Lösungen
Abschnitt 2.1
Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 505-37)

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf Glasfaserfilter mit nachgeschalteter Adsorption an Aktivkohle, Gaschromatographie nach Desorption

Titel: Verfahren zur Bestimmung von Acrylamid (bisher: BGI 505-37)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-537
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.1 – 1 Geräte, Chemikalien und Lösungen

1.1
Geräte

Für die Probenahme und Probenaufbereitung:

  • Pumpe mit Volumenstromanzeiger oder Gasmengenzähler, geeignet für einen Volumenstrom von 3,5 l/min [2] (z.B. Du Pont Instruments, Vertrieb in Deutschland: DEHA-Haan & Wittmer GmbH, Friolzheim),

  • Probenahmesystem GGP [1],

  • Aktivkohleröhrchen (Dröger Typ B),

  • Glasfaserfilter (z.B. Macherey-Nagel MN 85/90, Durchmesser: 3,7 cm),

  • Septumfläschchen (7 ml),

  • Vollpipette (3 ml),

Für die analytische Bestimmung:

  • Mikroliterspritzen,

  • Messkolben (100 ml und 10 ml),

  • Gaschromatograph für Kapillarbetrieb mit Flammenionisations-Detektor,

  • Kompensationsschreiber oder Rechnerintegrator.

1.2
Chemikalien und Lösungen

  • Acrylamid, mind. 99 %,

  • Dichlormethan p.a.,

  • Methanol p.a.,

  • Dichlormethan/Methanol-Gemisch im Volumenverhältnis 9:1.

Acrylamid-Stammlösung:Lösung von 1,0 mg/ml an Acrylamid. 100 mg Acrylamid werden auf 0,1 mg genau eingewogen, quantitativ in einen 100 ml-Messkolben überführt und unter gelegentlichem Schütteln mit Dichlormethan/Methanol-Gemisch zur Marke aufgefüllt.
Acrylamid-Eichlösungen:Jeweils 8,5 µl, 20 µl, 50 µl, 100 µl und 450 µl der Acrylamid-Stammlösung werden in fünf verschiedenen 10 ml-Messkolben dosiert, die das Dichlormethan/ Methanol-Gemisch enthalten. Anschließend wird mit dem Gemisch zur Marke aufgefüllt.
Die Lösungen enthalten je 0,85 µg/ml, 2,0 µg/ml, 5,0 µg/ml, 10 µg/ml und 45 µg/ml an Acrylamid.
Mit diesen Lösungen wird bei 420 l Probeluftvolumen ein Konzentrationsbereich von 6 – 300 µg/m3 an Acrylamid abgedeckt.