DGUV Information 213-531 - Verfahren zur Bestimmung der Konzentrationen von lung...

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Abschnitt 4.3, 4.3 Berechnen der Faseranzahlkonzentration un...
Abschnitt 4.3
Verfahren zur Bestimmung der Konzentrationen von lungengängigen Fasern in Arbeitsbereichen - Lichtmikroskopisches Verfahren Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender Arbeitsstoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (bisher: BGI/GUV-I 505-31)
Titel: Verfahren zur Bestimmung der Konzentrationen von lungengängigen Fasern in Arbeitsbereichen - Lichtmikroskopisches Verfahren Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Analysenverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender Arbeitsstoffe in der Luft in Arbeitsbereichen (bisher: BGI/GUV-I 505-31)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-531
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.3 – 4.3 Berechnen der Faseranzahlkonzentration und Darstellung des Messergebnisses

Die Faseranzahlkonzentration ergibt sich zu

C =n  A 
N  a  V

Hierbei bedeuten:

C=Faseranzahlkonzentration in Fasern/m3
n=nach den Zählregeln ermittelte gewichtete Faserzahl
A=wirksame Filterfläche in mm2
N=Anzahl der ausgewerteten Zählfelder
a=Fläche eines Zählfeldes in mm2
V=Probeluftvolumen in m3 mit V = Q t (Q: Probeluftvolumenstrom in m3/h, t: Probenahmedauer in h)

Beim Zählergebnis "Fasern" ist für die Faserzahlkonzentration in der Luftprobe als Messergebnis "< analytische Empfindlichkeit" auszuweisen (siehe Abschnitt 5.3).

Ist das Zählergebnis "1/2 Faser", so wird es als "1 Faser" ausgewiesen.

Tabelle 1 stellt beispielhaft die Messergebnisse für Zählergebnisse zwischen 0 und 3 Fasern dar.

Tabelle 1:
Messergebnis für Zählergebnisse zwischen 0 und 3 Fasern bei Probenahme unter Standardbedingungen (NWG 15.000 Fasern/m3)

ZählergebnisMessergebnis
[Fasern/m3]
95%-Vertrauensbereich
[Fasern/m3]
0< 5.0000-15.000
1/25.000130-27.860
15.000130 - 27.860
210.0001.200-36.130
315.0003.090-43.840

Im Analysenbericht sind das Messergebnis, die Nachweisgrenze (NWG) und der 95%-Vertrauensbereich auszuweisen.

Der relative Abstand der Ober- und Untergrenze des 95%-Vertrauensbereichs vom Messwert hängt allein von der Zahl der gefundenen Fasern ab (siehe auch Anhang 1). Dieser Zusammenhang ist in Abbildung 5 dargestellt.

Abb. 5
95%-Vertrauensbereich in Abhängigkeit von der Zahl der gefundenen Fasern (siehe auch Anhang 1)