DGUV Information 213-528 - Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Epoxypropan (Propyle...

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Abschnitt 1.1.1, A 1 Geräte, Chemikalien und Lösungen
Abschnitt 1.1.1
Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Epoxypropan (Propylenoxid) (bisher: BGI 505-28)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Epoxypropan (Propylenoxid) (bisher: BGI 505-28)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-528
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.1.1 – A 1 Geräte, Chemikalien und Lösungen

  1. A 1.1

    Geräte

    Für die Probenahme und Probenaufbereitung: Pumpe mit Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger:
    z.B.Hartmann & Braun AG,
     Compur Monitors, München;
     Du Pont Instruments,
     Vertrieb in Deutschland:
     DEHA-Haan & Wittmer GmbH, Friolzheim.

    Probengefäß mit PTFE1-kaschiertem Septum und Verschlusskappe: 25 ml, 100 ml.

    Vorrichtung zum druckdichten Verschließen der Probengefäße. Adsorptionsröhrchen mit

    Aktivkohle (standardisiert, bestehend aus zwei durch poröses Polymermaterial getrennten Aktivkohlezonen von 700 mg und 390 mg), Typ Qazi & Ketcham (SKC Kat. Nr. 226-36):
    z.B.Hartmann & Braun AG,
     Compur Monitors, München;
     Fleischhacker KG, Schwerte/Ruhr;
     Günther Karl oHG, Geisenheim,
     Chrompack Deutschland, Müllheim
     (Kat. Nr. 14965).

    Für die analytische Bestimmung:

    Gaschromatograph mit Flammenionisations-Detektor, ggf. mit Rückspüleinrichtung, Einrichtung zum automatischen Dosieren aus dem Dampfraum.

  2. A 1.2

    Chemikalien und Lösungen

1

Polytetrafluorethylen.

1,2-Epoxypropan, Reinheit > 99 %

N,N-Dimethylacetamid (DMA), frei von störenden Verunreinigungen.

1,2-Epoxypropan-Stammlösung:

Lösung von ca. 20 mg 1,2-Epoxypropan in 100 ml DMA.

Etwa 25 µl 1,2-Epoxypropan werden mit einer Mikroliterspritze durch das Septum eines mit 100 ml DMA gefüllten Probengefäßes in die Flüssigkeit injiziert. Es soll so verhindert werden, dass an der Einstichstelle des Septums 1,2-Epoxypropan entweicht. Die 1,2-Epoxypropanmasse wird durch Wägung auf 0,1 mg genau bestimmt.

1,2-Epoxypropan-Kalibrierlösungen:

Lösungen von ca. 0,2 mg, 2 mg bzw. 20 mg (Stammlösung) 1,2-Epoxypropan in 100 ml DMA.

1 ml bzw. 10 ml der 1,2-Epoxypropan-Stammlösung werden in je einem 100-ml-Messkolben, in dem 30 ml DMA vorgelegt sind, mit DMA zur Marke aufgefüllt.

Als Kalibrierlösung mit der höchsten Kalibrierkonzentration dient die unverdünnte Stammlösung selbst.

Mit diesen Kalibrierlösungen wird bei 120 l Probeluftvolumen ein Konzentrationsbereich von ca. 0,15 bis 15 mg/m3 an 1,2- Epoxypropan abgedeckt.

Stammlösungen und Kalibrierlösungen sind jeweils frisch herzustellen.

Gase zum Betrieb des Gaschromatographen:

Stickstoff,

Wasserstoff,

gereinigte oder synthetische Luft.