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DGUV Information 213-526 - Verfahren zur Bestimmung von 1,3-...
DGUV Information 213-526 - Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien DGUV Information 213-526
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien DGUV Information 213-526
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-526
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien
DGUV Information 213-526

Information

(bisher BGI 505-26)

DGUV
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung
Spitzenverband

Stand der Vorschrift: Ausgabe September 2018

Von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Messverfahren zur Feststellung der Konzentrationen krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen

Verfahren 02

Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie

1,3-Butadien - 02 - GC

(erstellt: September 2018, ersetzt Verfahren 01)

Zurückgezogene Verfahren (Erläuterungen siehe Seite 4)

Verfahren 01

Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie

1,3-Butadien - 01 - DRGC

(erstellt: Mai 1985, zurückgezogen November 2018)

Erläuterungen zur Gültigkeit

Einige Messverfahren dieser Reihe entsprechen bezüglich der Validierung, der Bestimmungsgrenze und der Probenahme nicht mehr den Anforderungen an das aktuelle Regelwerk, können aber für spezielle Aufgabenstellungen oder als Grundlage für eine Weiterentwicklung der Verfahren herangezogen werden. Diese sind als eingeschränkt geeignet mit den folgenden Kategorien gekennzeichnet:

E1:Validierung entspricht nicht der aktuellen Anforderung
E2:Bestimmungsgrenze genügt nicht den aktuellen Anforderungen
E3:Die Probenahme entspricht nicht den aktuellen Anforderungen

Diese Verfahren sind unverändert in der Version der damals voll gültigen Ausgabe im Anhang wiedergegeben.

Als zurückgezogen werden Messverfahren bezeichnet, wenn das Verfahren durch ein neueres anerkanntes Verfahren gleicher Methodik ersetzt oder die angewandte Methode veraltet, nicht mehr nachvollziehbar oder fehlerbehaftet ist.

Teil dieses Verfahrens sind die im "Allgemeinen Teil" (DGUV Information 213-500) beschriebenen Anforderungen und Grundsätze.

Die Verfahren wurden bis 1998 unter der Nummer ZH 1/120.XX und von 1999 bis 2014 unter der Nummer BGI 505-XX bzw. BGI/GUV-I 505-XX veröffentlicht.

Eine Übersicht über die aktuellen und zurückgezogenen Analysenverfahren der Reihe der DGUV Information 213-500 finden Sie unter http://analytik.bgrci.de

Verfahren 02

Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie

Erprobtes und von den Unfallversicherungsträgern anerkanntes Messverfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien in Arbeitsbereichen.

Es sind personengetragene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich.

NameCAS-Nr.Molmasse
1,3-Butadien106-99-054,09
InhaltsverzeichnisAbschnitt
  
Kurzfassung 
Geräte und Chemikalien1
Geräte1.1
Chemikalien1.2
  
Probenahme2
  
Analytische Bestimmung3
Probenaufbereitung und Analyse3.1
Gaschromatographische Arbeitsbedingungen3.2
  
Auswertung4
Kalibrierung4.1
Berechnung des Analysenergebnisses4.2
  
Beurteilung des Verfahrens5
Präzision und Wiederfindung5.1
Bestimmungsgrenze5.2
Lagerfähigkeit5.3
Selektivität5.4
Messunsicherheit5.5
  
Literatur6

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von 1,3-Butadien im Arbeitsbereich personengetragen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip:Mithilfe einer Pumpe werden definierte Luftvolumina aus dem Atembereich des Mitarbeiters durch Aktivkohleröhrchen gesaugt. Das adsorbierte 1,3-Butadien wird mit einem Benzylalkohol/Dimethylsulfoxid/Wasser-Gemisch (90+5+5 v/v) desorbiert. Die analytische Bestimmung wird mittels Dampfraumgaschromatographie (Headspace-GC) und Detektion mit einem massenselektiven Detektor (MSD) durchgeführt.
Bestimmungsgrenze:absolut:0,5 µg 1,3-Butadien pro Adsorptionsröhrchen
 relativ:0,025 mg/m3 an 1,3-Butadien für 20 l Probeluftvolumen
Messbereich:Validiert im Bereich von 0,1 mg/m3 bis 2 mg/m3 bezogen auf ein Probeluftvolumen von 20 l.
Selektivität:Störungen durch andere Komponenten werden durch die gaschromatographische Trennung in Kombination mit der massenselektiven Detektion eliminiert.
Vorteile:Personengetragene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen.
Apparativer Aufwand:Pumpe
 Volumenstrommessgerät
 Aktivkohleröhrchen
 Dampfraumgaschromatograph (Headspace-GC)
 mit MSD

Impressum

Herausgegeben von:
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40
10117 Berlin
Telefon: 030 13001-0 (Zentrale)
Fax: 030 13001-9876
E-Mail:
info@dguv.de
Internet: www.dguv.de

Arbeitsgruppe Analytik
im Sachgebiet "Gefahrstoffe",
Fachbereich "Rohstoffe und chemische Industrie" der DGUV
Federführung Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)

Korrespondenzadresse
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Prävention - Kompetenz-Center Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe
Gefahrstoffe, Biostoffe, Analytik
Postfach 10 14 80, 69004 Heidelberg
E-Mail: analytik@bgrci.de

Ausgabe September 2018

DGUV Information 213-526 zu beziehen bei Ihrem zuständigen
Unfallversicherungsträger oder unter www.dguv.de/publikationen