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DGUV Information 213-526 - Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien (bisher: BGI 505-26)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien (bisher: BGI 505-26)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-526
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien
(bisher: BGI 505-26)

(bisher ZH 1/120.26)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuß "Chemie"

Stand der Vorschrift: Mai 1985

Erprobte und von den Berufsgenossenschaften anerkannte Verfahren zur Bestimmung von 1,3-Butadien in Arbeitsbereichen.

KONTINUIERLICHE VERFAHREN

Zur Konzentrationsüberwachung in Arbeitsbereichen können ortsfeste Prozeßgaschromatographen eingesetzt werden.

DISKONTINUIERLICHE VERFAHREN

Es sind personenbezogene oder ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie.

KONTINUIERLICHES VERFAHREN

1 Prozeßgaschromatographie zur ortsfesten Messung

Meßprinzip:Ein definiertes Luftvolumen wird in einen Trägergasstrom eingegeben und durch eine Trennsäule geleitet. Je nach der Zahl und Art der Begleitkomponenten, die z.T. ebenfalls gemessen werden, sind zur Abtrennung des 1,3-Butadiens weitere Trennsäulen erforderlich, auf die der Trägergasstrom zur Abkürzung der Analysenzeit in geeigneter Weise geschaltet wird. Das 1,3-Butadien wird mit einem Flammenionisations-Detektor (FID) gemessen.
Technische Daten
Kleinster Meßbereich:0 . . . 20 ml/m3 (ppm).
Nachweisgrenze:1,0 ml/m3 (ppm)   2,3 mg/m3 an 1,3-Butadien.
Spezifität:Bei geeigneten Trennsäulen gegeben.
Meßzeit pro Messung:3 . . . 10 Minuten
(abhängig von Begleitkomponenten wie Acrylnitril und Styrol).
Betriebsmittel:Pneumatische Hilfsenergie,
gereinigte oder synthetische Luft,
Wasserstoff,
Trägergas:Stickstoff.
Hersteller:Siemens AG, Karlsruhe.

DISKONTINUIERLICHES VERFAHREN

Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie

Meßprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch Aktivkohle gesaugt. Das adsorbierte 1,3-Butadien wird durch ein schwerflüchtiges Lösemittel desorbiert und mittels Dampfraumgaschromatographie (DRGC)1 quantitativ bestimmt.
Technische Daten
Nachweisgrenze:Unter den Bedingungen in der Praxis beträgt die relative Nachweisgrenze 0,5 ml/m3 (ppm)       1,1 mg/m3 an 1,3-Butadien für 16 l Probeluft. Dies entspricht 18 μg 1,3-Butadien je Aktivkohleröhrchen.
Spezifität:Infolge Störkomponenten zu hohe Werte möglich. Störeinflüsse sind im allgemeinen durch Wahl einer anderen Säule eliminierbar.
Vorteile:Personenbezogene Messungen;
spezifische Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen,
hoher zeitlicher Aufwand.
Apparativer Aufbau:Pumpe mit Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger,
Aktivkohleröhrchen;
Dampfraumgaschromatograph mit Flammenionisations-Detektor (FID).

Ausführliche Verfahrensbeschreibung

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Zusammenfassung1
Geräte, Chemikalien und Lösungen2
Geräte2.1
Chemikalien und Lösungen2.2
Probenahme und Probenaufbereitung3
Gaschromatographische Arbeitsbedingungen4
Analytische Bestimmung5
Auswertung6
Kalibrierung (Bestimmung des Flächenkorrekturfaktors)6.1
Berechnen des Analysenergebnisses6.2
Beurteilung des Verfahrens7
Präzision7.1
Nachweisgrenze7.2
Spezifität7.3
Überführungsrate7.4
Bemerkungen8
Hersteller9
Literatur10
1

Englische Bezeichnung: Head Space Gas Chromatagraphy.