DGUV Information 213-523 - Verfahren zur Bestimmung von N-Nitrosaminen (DGUV Inf...

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Abschnitt 2.1, 2.1 Einfluss der Luftfeuchte
Abschnitt 2.1
Verfahren zur Bestimmung von N-Nitrosaminen (DGUV Information 213-523)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von N-Nitrosaminen (DGUV Information 213-523)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-523
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.1 – 2.1 Einfluss der Luftfeuchte

Vor der Probenahme ist die relative Luftfeuchte am Arbeitsplatz zu bestimmen. Diese bestimmt das weitere Vorgehen bei der Probenahme.

  • Eine Bestimmung der N-Nitrosamine ist bei einer relativen Luftfeuchte oberhalb von 60 % nicht möglich.

  • Bei relativen Luftfeuchten unterhalb von 40 % kann die Probenahme mit einer Thermosorb-N-Kartusche und einer Probenahmedauer von 4 Stunden erfolgen.

  • Bei relativen Luftfeuchten zwischen 40 % und 60 % sind zwei Probenahmen parallel durchzuführen.

    • 1. Probenahme mit einer ThermoSorb-N-Kartusche bei einer Probenahmedauer von 4 Stunden.

    • 2. Probenahme mit zwei hintereinandergeschalteten Probenträgern und einer verkürzten Probenahmedauer von 3 Stunden. Hierbei ist zu beachten, dass sich die Bestimmungsgrenzen der N-Nitrosamine erhöhen.

Tabelle 2 Vorgehen bei der Messung von N-Nitrosaminen

Relative Luftfeuchte Anzahl Probenträger
(ThermoSorb-N)
Probenahmedauer
> 60 %Keine Auswertung möglich
≤ 40 %14 Stunden
> 40 % ≤ 60 %1
2
(parallele Messung)
4 Stunden
3 Stunden
(parallele Messung)

Um eine sichere Aussage zur Konzentration aller N-Nitrosamine innerhalb des geprüften Messbereiches treffen zu können, ist für eine relative Luftfeuchte über 40 % eine parallele Probenahme mit beiden beschriebenen Vorgehensweisen notwendig.