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DGUV Information 213-513 - Verfahren zur Bestimmung von Bery...
DGUV Information 213-513 - Verfahren zur Bestimmung von Beryllium und seinen anorganischen Verbindungen (bisher: BGI 505-13)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Beryllium und seinen anorganischen Verbindungen (bisher: BGI 505-13)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-513
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Verfahren zur Bestimmung von Beryllium und seinen anorganischen Verbindungen
(bisher: BGI 505-13)

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung

Fachausschuss Chemie - AG Analytik

Stand der Vorschrift: Ausgabe Januar 20091

Erprobte und von den Unfallversicherungsträgern anerkannte Verfahren zur Bestimmung von Beryllium und seinen Verbindungen in Arbeitsbereichen.

Es sind personenbezogene und ortsfeste Probenahmen für Messungen zur Beurteilung von Arbeitsbereichen möglich:

  1. 01

    Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektroskopie nach Nassaufschluss

    Beryllium - 01 - AAS

    (erstellt: Dezember 1983, zurückgezogen: Oktober 2008)

  2. 02

    Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik (GFAAS) nach Säureaufschluss

    Beryllium - 02 - GFAAS

    (erstellt: Juni 2008, ersetzt Verfahren 01)

Name:Beryllium
CAS-Nummer:7440-41-7
Summenformel:Be
Molmasse:9,01 g/mol

02
Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik (GFAAS) nach Säureaufschluss

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Beryllium und seinen Verbindungen im Arbeitsbereich bestimmt.

Messprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch einen Membranfilter gesaugt. Das im abgeschiedenen Aerosol enthaltene Beryllium wird nach Säureaufschluss mittels Atomabsorptionsspektrometrie mit Graphitrohrofentechnik bestimmt.
Bestimmungsgrenze:absolut:0,62 pg Beryllium
 relativ:0,0019 μg/m3 für 1,2 m3 Probeluftvolumen, 20 ml Probelösung, Verdünnungsfaktor 4 und 20 μl Injektionsvolumen.
Selektivität:Die Selektivität des Verfahrens hängt vor allem von der Wahl der Wellenlänge, der Abwesenheit spektraler Störungen und der Minimierung nichtspektraler Störungen ab. In der Praxis haben sich die angegebenen Bedingungen bewährt.
Vorteile:Personenbezogene Messungen mit hoher Empfindlichkeit möglich, einsetzbar bei Kurzzeitmessungen.
Nachteile:Hoher apparativer und personeller Aufwand.
Apparativer Aufwand:Probenahmeeinrichtung, bestehend aus Pumpe, Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger, Filterhalter mit Membranfilter, Aufschlussapparatur, Atomabsorptionsspektrometer mit Graphitrohrofentechnik.

Ausführliche Verfahrensbescheibung

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Geräte, Chemikalien und Lösungen 1
Geräte1.1
Chemikalien und Lösungen1.2
Probenahme2
Analytische Bestimmung 3
Probenaufbereitung und Analyse3.1
Instrumentelle Arbeitsbedingungen3.2
Auswertung 4
Kalibrierung4.1
Berechnen des Analysenergebnisses4.2
Beurteilung des Verfahrens 5
Präzision und Wiederfindung5.1
Bestimmungsgrenzen5.2
Selektivität5.3
Literatur6
1 Amtl. Anm.:

Korrespondenzadresse: Berufsgenossenschaft Chemie - Bereich Prävention

Postfach 10 14 80, 69004 Heidelberg

E-Mail: analytik@bgchemie.de