DGUV Information 213-512 - Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bishe...

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Abschnitt 2.2.5, 5 Beurteilung des Verfahrens
Abschnitt 2.2.5
Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bisher: BGI 505-12)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bisher: BGI 505-12)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-512
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.2.5 – 5 Beurteilung des Verfahrens

  1. 5.1

    Genauigkeit

    Die relative Standardabweichung des gesamten Meßverfahrens wurde für die Massenanteile 0,2 μg bis 4,5 μg Vinylchlorid pro Aktivkohleröhrchen (100 mg) aus 14 Messungen mit ca. 3 % bestimmt.

  2. 5.2

    Bestimmungsgrenze

    Die relative Bestimmungsgrenze betragt 0,03 mg/m3, an Vinylchlorid für 7 l Probeluft; das entspricht etwa 0,2 μg Vinylchlorid je Aktivkohleröhrchen unter Verwendung von 100 mg Aktivkohle und 1 ml Diethylether-Standardlösung.

  3. 5.3

    Selektivität

    Die Selektivität des Verfahrens hängt vor allem von der Art der verwendeten Trennsäule ab. In der Praxis hat sich die angegebene Säule bewährt

    Beim Vorliegen von Störkomponenten muß eine Säule mit anderer Trenncharakteristik verwendet werden.

  4. 5.4

    Wiederfindungsrate

    Die Bestimmung der Wiederfindungsrate wurde unter den in Abschnitt 3.2 genannten Arbeitsbedingungen durchgeführt. Hierzu wurden Kalibriergasgemische entsprechend Abschnitt 1.2 hergestellt und mit einer gasdichten Spritze bekannte Volumina direkt in die Aktivkohleröhrchen dosiert. Anschließend wurden 3 bis 4 l synthetische Luft mit einer Pumpe durch die dotierten Aktivkohleröhrchen gesaugt. Im Bereich von 0,2 μg bis 4,5 μg Vinylchlorid lag die Wiederfindung > 95 %.