DGUV Information 213-512 - Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (DGUV Infor...

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Abschnitt 2, 2 Probenahme
Abschnitt 2
Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (DGUV Information 213-512)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (DGUV Information 213-512)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-512
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – 2 Probenahme

Zur Probenahme werden vorbehandelte Adsorptionsröhrchen mit vorgeschalteten Trockenröhrchen eingesetzt (siehe Abschnitte 1.1 und 1.3). Zu Beginn der Probenahme werden die Verschlusskappen entfernt, das Trockenröhrchen mit Hilfe der Swagelok-Verschraubung mit dem Adsorptionsröhrchen verbunden, welches anschließend an die Probenahmepumpe angeschlossen wird.

Bei einem Volumenstrom von 20 ml/min beträgt die empfohlene Probenahmedauer 60 Minuten, was einem Probeluftvolumen von 1,2 l entspricht. Davon abweichende Probenahmezeiten für kürzere oder längere Zeiträume, wie z. B. 30 Minuten oder 4 Stunden, sind möglich, dabei ist der Volumenstrom an die angestrebte Probenahmedauer anzupassen. Wird mit Vinylchlorid-Konzentrationen über 4,5 mg/m3 gerechnet, ist das angestrebte Probeluftvolumen auf 0,3 l zu reduzieren. Damit können Konzentrationen bis 17,8 mg/m3 bestimmt werden.

Die für die Bestimmung der Konzentration wichtigen Parameter (Probeluftvolumen, Temperatur, Luftdruck und relative Luftfeuchte) werden in einem Probenahmeprotokoll vermerkt.

Zur Probenahme werden die Pumpe und die Röhrchenkombination von der Person während der Tätigkeit getragen oder ortsfest verwendet. Nach Beendigung der Probenahme wird das beladene Adsorptionsröhrchen an beiden Enden mit Swagelok-Verschraubungen verschlossen. Das Trockenröhrchen wird ebenfalls verschlossen und muss vor einer weiteren Verwendung bei 120 C im Stickstoffstrom (siehe Abschnitt 1.3) konditioniert werden.

Nach der Probenahme ist der Volumenstrom auf Konstanz zu überprüfen. Ist die Abweichung vom eingestellten Volumenstrom größer als 5 %, wird empfohlen, die Probenahme zu wiederholen (siehe hierzu DGUV Information 213-500 "Allgemeiner Teil", Abschnitt 3 [6]).