DGUV Information 213-512 - Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bishe...

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Abschnitt 2.2, 2. Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Akt...
Abschnitt 2.2
Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bisher: BGI 505-12)
Titel: Verfahren zur Bestimmung von Vinylchlorid (VC) (bisher: BGI 505-12)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-512
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.2 – 2. Probenahme mit Pumpe und Adsorption an Aktivkohle, Dampfraumgaschromatographie nach Desorption

Kurzfassung

Mit diesem Verfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Vinylchlorid im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt

Meßprinzip:Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch Aktivkohle gesaugt.
Das absorbierte Vinylchlorid wird mit Dimethylacetamid/Wasser (3:1) desorbiert und mittels Dampfraumgaschromatographie (DRGC) analysiert. Die Auswertung wird nach der Methode des internen Standards (Diethylether) unter Verwendung eines Flammenionisations-Detektors (FID) durchgeführt.
Technische Daten 
Bestimmungsgrenze:relativ: 0,03 mg/m3 an Vinylchlorid für 7 l Probeluft, das entspricht 0,2 μg Vinylchlorid je Aktivkohleröhrchen.
Selektivität:Infolge von Störkomponenten sind zu hohe Werte möglich. Störeinflüsse sind im allgemeinen durch Wahl einer anderen Säule eliminierbar.
Vorteile:Personenbezogene und selektive Messungen möglich.
Nachteile:Keine Anzeige von Konzentrationsspitzen, nur eine Messung möglich.
Apparativer Aufwand:Pumpe mit Gasmengenzähler oder Volumenstromanzeiger,
Aktivkohleröhrchen,
Dampfraumgaschromatograph, mit FID.