DGUV Information 208-026 - Sicherheit von kraftbetätigten Karusselltüren (bisher...

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Abschnitt 4, Beispiele von Schutzeinrichtungen an Karussellt...
Abschnitt 4
Sicherheit von kraftbetätigten Karusselltüren (bisher: BGI 5043)
Titel: Sicherheit von kraftbetätigten Karusselltüren (bisher: BGI 5043)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 208-026
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4 – Beispiele von Schutzeinrichtungen an Karusselltüren

Je nach Typ und Alter sind kraftbetätigte Karusselltüren mit Schutzeinrichtungen in Form von Sensoren - so genannte berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen (BWS) - oder mit Kontaktschaltleisten ausgerüstet. Letztere reagieren erst auf einen gewissen Druck durch eine Person oder deren Körperteile, was bedeutet, dass die Gefahrensituation schon eingetreten sein muss, bevor durch Auslösen der Schaltleiste eine Verletzung vermieden werden kann.

Abbildung 1:

Sicherung der Haupt- und Gegenschließkante durch Sensoren (1), die beim Eintreten von Personen die Flügelbewegung stoppen.

Die Sicherung von Haupt- und Gegenschließkante erfolgt auch häufig durch Kontaktschaltleisten (2), die über die gesamte Türhöhe an den Schließkanten befestigt sind.

Abbildung 2:

Sicherung der äußeren Türflügel durch Sensoren (1) und Schaltleisten (2) im Fußbodenbereich.

Auch der innenliegende Teil des Türflügels kann mit Sensoren und Schaltleisten abgesichert sein.

Abbildung 3:

Sicherung der inneren Türflügel durch Sensoren (1).

Auch die innenliegenden Teile des Türflügels können, wie im vorangegangenen Beispiel (Abbildung 2) dargestellt, mit einer Kombination aus Sensoren und Schaltleisten abgesichert sein.

Der Schalter zur Reduzierung der Drehgeschwindigkeit (2) dient dem Durchgang langsamer Personen.

Abbildung 4:

Karusselltür mit Türflügeln, die im Brand- oder Gefahrenfall zur Seite geklappt werden können.

Das Aufklappen der Türflügel kann auch eine Sicherheitsfunktion sein, zum Beispiel wenn eine Person bei einem Stromausfall eingeschlossen ist. Solche Türflügel müssen sich mit einem Kraftaufwand von maximal 220 N öffnen lassen.