DGUV Information 209-066 - Maschinen der Zerspanung (bisher: BGI 5003)

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DGUV Information 209-066 - Maschinen der Zerspanung
DGUV Information 209-066 - Maschinen der Zerspanung (bisher: BGI 5003)
Titel: Maschinen der Zerspanung (bisher: BGI 5003)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-066
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Maschinen der Zerspanung
(bisher: BGI 5003)

BG-Information

BGHM
Berufsgenossenschaft Holz und Metall

Stand der Vorschrift: November 2012

Autoren:
Alois Hüning
Wieland Link
Frank Pfaffinger
Christoph Preuße
Dieter Schilling

 

InhaltsübersichtAbschnitt
  
Vorwort zur 3. Auflage 
Allgemeine Rechtsgrundlagen1
Beschaffenheitsanforderungen1.1
Neue Maschinen nach EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG1.1.1
Für den Eigengebrauch hergestellte Maschinen1.1.2
Gebrauchtmaschinen mit und ohne CE-Kennzeichnung1.1.3
Wesentliche Veränderungen von Maschinen und Anlagen1.1.4
Bereitstellung von Maschinen1.2
Einkauf neuer Maschinen1.2.1
Nachrüstung von Altmaschinen1.2.2
Benutzungsanforderungen1.3
Manipulation von Schutzeinrichtungen an Maschinen1.4
Sicheres Betreiben von Maschinen und Anlagen2
Unterschiedliche Anforderungen für Hersteller und Betreiber2.1
Arbeitsschutzgesetz2.1.1
Durchführung der Gefährdungsbeurteilung2.1.2
Bewertung von Gefährdungen2.1.3
Schutzmaßnahmen durch Hersteller2.2
Technische Maßnahmen2.2.1
Steuerungstechnische Maßnahmen2.2.2
Schutzmaßnahmen durch Betreiber2.3
Montage und Inbetriebnahme2.4
Vorplanung2.4.1
Montageanweisungen2.4.2
Hoch gelegener Arbeitsplatz2.4.3
Probeläufe2.4.4
Sicherheitstechnische Abnahme2.4.5
Besondere Gefährdungen und Schutzmaßnahmen beim Betreiben2.5
Konventionelle Maschinen2.5.1
Programmgesteuerte Maschinen2.5.2
Automatisierte Fertigungssysteme2.5.3
Großwerkzeugmaschinen2.5.4
High Speed Cutting Maschinen (HSC-Maschinen)2.5.5
Instandhaltung2.6
Demontage2.7
Brand- und Explosionsschutz an Werkzeugmaschinen3
Gefährdungen3.1
Bearbeitung von Stahl mit nicht wassermischbaren Kühlschmierstoffen3.1.1
Bearbeitung von Leichtmetalllegierungen Magnesium (Mg), Aluminium (Al), Titan (Ti) mit nicht wassermischbaren Kühlschmierstoffen3.1.2
Bearbeitung von Stahl oder Leichtmetalllegierungen trocken bzw. mit Minimalmengenschmierung3.1.3
Schutzmaßnahmen3.2
Druckentlastungsklappen3.2.1
Löschanlagen3.2.2
Einsatz von Kühlschmierstoffen4
Allgemeines4.1
Aufgaben der Kühlschmierstoffe4.2
Gesundheitsgefahren durch Kühlschmierstoffe4.3
Erkrankungen der Haut4.3.1
Erkrankungen der Atemwege oder innerer Organe4.3.2
Ermittlungspflicht4.4
Schutzmaßnahmen4.5
Ersatzstoff, Ersatzverfahren4.5.1
Technische Schutzmaßnahmen4.5.2
Organisatorische Schutzmaßnahmen4.5.3
Pflege von Kühlschmierstoffen4.6
Maßnahmen nach Prüfung der Kühlschmierstoffe4.7
Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Haut4.8
Hautschutz4.8.1
Hautreinigung4.8.2
Hautpflege4.8.3
Hautschutzplan4.9
Persönliche Arbeitshygiene4.10
Betriebsanweisungen4.11
Ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen an Werkzeugmaschinen5
Sicherheitslaufroste5.1
Beleuchtung5.2
Hebehilfsmittel5.3
Betriebsanleitung und Betriebsanweisung6
Betriebsanleitung6.1
Betriebsanweisung6.2
Unterweisung7
Prüfen von Arbeitsmitteln bzw. Maschinen der Zerspanung8
Anwendungsbereich der BetrSichV8.1
Ermittlungspflicht von Prüfungen8.2
Durchführung von Prüfungen8.3
Prüfanlässe8.4
Prüfnachweis8.5
Prüfung auf "Augenfällige Mängel"8.6
Neue Prüfkonzepte8.7
Bemerkenswerte Unfälle9
Quellennachweis10
  
Muster - Checkliste für die Überprüfung von ArbeitsmittelnAnhang 1
Muster - Checkliste für Sicht- und FunktionsprüfungenAnhang 2

Vorwort zur 3. Auflage

Diese BG-Information richtet sich vorrangig an die Betreiber bzw. Benutzer von Maschinen der Zerspanung, denen die korrekte Anwendung der europäischen und nationalen Rechtsgrundlagen für sichere Maschinen Schwierigkeiten bereitet.

Werkzeugmaschinen kommen in Produktionsbetrieben und Werkstätten sehr häufig vor. Der sichere Betrieb solcher Maschinen ist deshalb von großer Bedeutung.

Ferner setzt sich der Trend zu einer verstärkten Rationalisierung auch in kleineren und mittelständigen Unternehmen weiter fort. Dazu gehört z. B. die Automatisierung von Be- und Entladevorgängen an Werkzeugmaschinen mit Industrierobotern.

Die Unfälle an stationären Maschinen sind seit 1990 insgesamt von etwa 110.000 auf weniger als die Hälfte im Jahr 2006 gefallen. Auch die schweren und tödlichen Unfälle haben einen historischen Tiefstand erreicht.

Trotzdem haben Arbeitsunfälle mit einem Anteil von etwa 2/3 den größten Teil der gesamten berufsgenossenschaftlichen Aufwendungen für Entschädigungsleistungen in Höhe von etwa 9,5 Mrd. Euro im Jahr 2009 verursacht. Dabei liegen die Unfälle durch Maschinen und Werkzeuge bei den meldepflichtigen Unfällen mit 25 % an der Spitze. Grund genug, das Thema des Arbeits- und Gesundheitsschutzes weiterhin aktuell zu halten.

Die vorliegende Informationsschrift behandelt die Themen

  • allgemeine Rechtsgrundlagen mit Hinweisen zur neuen EG-Maschinenrichtlinie,

  • Anforderungen an das sichere Betreiben von Maschinen der spanabhebenden Bearbeitung durch Drehen, Bohren, Fräsen und Sägen,

  • automatisierte Fertigungssysteme,

  • Manipulation von Schutzeinrichtungen an Maschinen,

  • Brand- und Explosionsschutz an Werkzeugmaschinen,

  • Gesundheitsschutz beim Einsatz von Kühlschmierstoffen,

  • ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen,

  • Betriebsanleitungen und -anweisungen,

  • Unterweisung der Beschäftigten und

  • Prüfen von Werkzeugmaschinen nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Die Themen "Schleifen" und "Hobeln" werden in dieser BG-Information nicht behandelt, da die BG-Information für Schleifer (BGI 543) bereits vorliegt und die Technologie des Hobelns an Bedeutung verloren hat.

Alle Betriebe sind verpflichtet, die geltenden Sicherheitsbestimmungen anzuwenden.

Die vorliegende BG-Information enthält diesbezüglich viele aktuelle Anregungen, Tipps und Hinweise.

Die Verfasser, Februar 2012