DGUV Vorschrift 40 - Taucherarbeiten (bisher: BGV C23)

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§ 23, Arbeiten mit besonderen Erschwernissen
§ 23
Taucherarbeiten (bisher: BGV C23)

III. – Betrieb → A. – Gemeinsame Bestimmungen

Titel: Taucherarbeiten (bisher: BGV C23)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 40
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

§ 23 – Arbeiten mit besonderen Erschwernissen

(1) Bei Arbeiten mit besonderen Erschwernissen muss zusätzlich zur Ausrüstung nach § 14 Abs. 1 zwischen Taucher und Signalmann eine gegenseitige Sprechverbindung bestehen. Dies gilt insbesondere bei

  1. 1.

    Unterwassersprengarbeiten,

  2. 2.

    Tauchen in Strömung von mehr als 1,5 m/s,

  3. 3.

    Arbeiten in oder unter Wracks oder Bauwerken (Rohre, Pfahlroste, Durchschlupfe),

  4. 4.

    Tauchgängen mit der Gefahr des Verhakens oder

  5. 5.

    Tauchen in Tiefen von mehr als 30 m.

(2) Bei Arbeiten nach Absatz 1 muss der Reservetaucher für den Notfall zum sofortigen Eingreifen bereitstehen.

(3) Bei Arbeiten in einer Strömung von mehr als 1,5 m/s ist der Taucher zusätzlich durch geeignete Maßnahmen wie Setzen einer Grundrolle oder eines Stromschutzschildes zu sichern.