DGUV Vorschrift 35 - Hochöfen und Direktreduktionsschachtöfen (bisher: BGV C20)

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§ 18, Wassertauchverschlüsse und Siphons
§ 18
Hochöfen und Direktreduktionsschachtöfen (bisher: BGV C20)

II. – Bau und Ausrüstung → A. – Gemeinsame Bestimmungen

Titel: Hochöfen und Direktreduktionsschachtöfen (bisher: BGV C20)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 35
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

§ 18 – Wassertauchverschlüsse und Siphons

(1) Offene Wassertauchverschlüsse und Siphons dürfen weder in geschlossenen Räumen liegen noch in Räumen und Gruben, die mit geschlossenen Räumen in unmittelbarer Verbindung stehen. Offene Wassertauchverschlüsse, die dem Frost ausgesetzt sind, müssen gegen Einfrieren geschützt sein.

(2) Offene Wassertauchverschlüsse und Siphons von Gasentwässerungen, Reinigern und Apparaten, die betriebsmäßig unter Gasdruck stehen, müssen mindestens für den dreifachen Betriebsgasdruck bemessen sein. Wird der Tauchverschluß bei Über- oder Unterdruck mechanisch abgesperrt, sind für den eineinhalbfachen Betriebsgasdruck bemessene Verschlüsse ausreichend.

(3) Die freien Gefäßräume über dem Wasserspiegel von Wassertauchverschlüssen müssen so groß sein, dass die verdrängten Wassermengen aufgenommen werden können.

(4) Ventile und Hähne der Wasserzuleitungen von Wassertauchverschlüssen müssen außerhalb des Bereiches angeordnet sein, in dem beim Durchschlagen der Wassertauchverschlüsse mit Gasgefahr zu rechnen ist.

(5) Der ständige Wasserüberlauf von Wassertauchverschlüssen muss beobachtet werden können.