DGUV Vorschrift 29 - Steinbrüche, Gräbereien und Halden (bisher: BGV C11)

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
§ 14, Wandneigungen
§ 14
Steinbrüche, Gräbereien und Halden (bisher: BGV C11)

IV. – Gestaltung der Wände, Sohlen und Verkehrswege → B. – Besondere Bestimmungen für Steinbrüche

Titel: Steinbrüche, Gräbereien und Halden (bisher: BGV C11)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 29
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

§ 14 – Wandneigungen

(1) Beim Wegladen von Hand müssen die Abbauwände auf 60 (1:0,58) oder weniger abgeböscht sein.

(2) Abweichend von Absatz 1 dürfen die Abbauwände bei geschichtetem oder bankförmigem Gestein bis zur Senkrechten anstehen, wenn die Neigung der Schichten oder Bänke weniger als 10 beträgt.

(3) Beim maschinellen Wegladen müssen die Abbauwände auf 60 (1:0,58) oder weniger abgeböscht sein.

(4) Abweichend von Absatz 3 dürfen die Abbauwände bei Anwendung des Großbohrlochsprengverfahrens, bei der Gewinnung von Werkstein und der maschinellen Gewinnung bis zur Senkrechten anstehen.

(5) Abweichend von den Absätzen 1 und 3 dürfen Abbauwände, die nicht höher als 12 m sind, bis zur Senkrechten anstehen, wenn Bohrlochsprengungen durchgeführt werden, deren Bohrlöcher von der oberen bis zur nächst tieferen Sohle reichen.