DGUV Vorschrift 11 DA - Durchführungsanweisungen zur BG-Vorschrift Laserstrahlun...

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Anhang 4 , Beispiele für die Kennzeichnung der Laserklassen ...
Anhang 4
Durchführungsanweisungen zur BG-Vorschrift Laserstrahlung (bisher: BGV B2 DA)

Anhangteil

Titel: Durchführungsanweisungen zur BG-Vorschrift Laserstrahlung (bisher: BGV B2 DA)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 11 DA
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 4 – Beispiele für die Kennzeichnung der Laserklassen (nach Abschnitt 5 der DIN EN 60825-1 [VDE 0837 Teil 1]:2003-10)

Form, Farbe und Gestaltung der Zeichen siehe Bilder 14 und 15 DIN EN 60 825-1.

Nach Abschnitt 5.8 DIN EN 60 825-1 muss die Bezeichnung und das Datum der Veröffentlichung der Norm, nach der das Produkt klassifiziert wurde, auf dem Hinweisschild oder in der Nähe am Produkt angebracht werden. In den folgenden Beispielen wird die allgemeine Form "DIN EN 60 825-1:2003-10" verwendet.

Anmerkung 1:

In der Lichtwellenleitertechnik nach DIN EN 60825-2 werden die gleichen Hinweisschilder zur Kennzeichnung der Gefährdungsgrade an lösbaren Steckverbinder verwendet. Anstelle des Wortes "Laserklasse" wird hier der Begriff "Gefährdungsgrad" verwendet.

Anmerkung 2:

Die Kennzeichnung der Laser muss der Ausgabe der Norm entsprechen, nach der der Laser hergestellt bzw. in Verkehr gebracht wurde.

Die Symbole bei den technischen Zusatzangaben sind wie folgt definiert:

EW m-2Bestrahlungsstärke
FHzImpulswiederholfrequenz
P0WGesamt-Strahlungsleistung, ausgestrahlt von einem Dauerstrichlaser, oder mittlere Strahlungsleistung eines wiederholt gepulsten Lasers
PPWStrahlungsleistung, ausgestrahlt innerhalb eines Impulses eines gepulsten Lasers
tsDauer eines Einzelimpulses
λnmWellenlänge der Laserstrahlung
  1. 1

    Beispiel einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 1

  2. 2

    Beispiel einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 1M

    Anmerkung:

    Der Hersteller kann bei Lasern der Klasse 1 und 1M auf die Kennzeichnung auf den Lasereinrichtungen verzichten und diese Aussagen nur in die Benutzerinformation aufnehmen. Die Laser sind dann nicht gekennzeichnet.

    Lasereinrichtungen der Klassen 2 bis 4 müssen nach Abschnitt 5.8 DIN EN 60825-1 auf einem Hinweisschild durch Angaben über die maximalen Ausgangswerte der Laserstrahlung, der Impulsdauer (falls zutreffend) und der ausgesandten Wellenlänge(n) beschrieben werden. Diese Angaben können in einem Hinweisschild zusammen mit der Angabe der Klasse oder in einem separaten Hinweisschild aufgenommen werden.

  3. 3

    Beispiel einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 2

    a)

    oder

    b)

  4. 4

    Beispiel einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 2M

  5. 5

    Beispiele einer Kennzeichnung von Lasern der Klasse 3R

    1. a)

      Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm

    2. b)

      Wellenlängen < 400 nm oder > 700 nm

  6. 6

    Beispiele einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 3B

    1. a)

      sichtbare Strahlung (z.B. Dauerstrichlaser)

    2. b)

      unsichtbare Strahlung (z.B. Impulslaser)

  7. 7

    Beispiele einer Kennzeichnung eines Lasers der Klasse 4

    1. a)

      sichtbare Laserstrahlung (z.B. Dauerstrichlaser)

    2. b)

      unsichtbare Laserstrahlung (z.B. Impulslaser)