DGUV Regel 108-006 - Ladebrücken und fahrbare Rampen (bisher: BGR 233)

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Abschnitt 5, 5 Betrieb
Abschnitt 5
Ladebrücken und fahrbare Rampen (bisher: BGR 233)
Titel: Ladebrücken und fahrbare Rampen (bisher: BGR 233)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 108-006
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5 – 5 Betrieb

5.1

Ladebrücken und fahrbare Rampen dürfen nicht über die zulässige Tragfähigkeit hinaus belastet werden.

5.2

Ladebrücken müssen nach Gebrauch unverzüglich in die Ruhestellung gebracht werden.

Während des Be- und Entladevorgangs entstehen betriebsbedingt Höhenunterschiede zwischen Ladebrücken und den angrenzenden Verkehrsflächen. Die Höhenunterschiede können zum Stolpern und Stürzen von Personen sowie zum Umkippen von Transportgeräten führen. Durch die unverzügliche Rückstellung der Ladebrücken in die Ruhestellung werden die Gefahrstellen beseitigt. Dadurch können Verkehrswege, die quer über die Ladebrücken führen sicher begangen und befahren werden.

Dies wird bei kraftbetriebenen Ladebrücken auch erreicht, wenn die Rückkehr in die Ruhestellung selbsttätig erfolgt.

5.3

Ortsveränderliche Ladebrücken, die nach Gebrauch hochgestellt worden sind, sind gegen Umstürzen zu sichern.

5.4

Vor Instandhaltungsarbeiten muss der Antrieb der kraftbetriebenen Ladebrücken abgeschaltet und gegen irrtümliches und unbefugtes Ingangsetzen gesichert werden. Hiervon ausgenommen bleibt der Probelauf (Funktionsprüfung).

5.5

Werden Instandhaltungsarbeiten unter angehobenen Ladebrücken durchgeführt, sind diese gegen Herabschlagen zu sichern.