DGUV Regel 101-021 - Schornsteinfegerarbeiten (bisher: BGR 218)

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Anhang 3, BG-Information "Persönliche Schutzausrüstungen für...
Anhang 3
Schornsteinfegerarbeiten (bisher: BGR 218)

Anhangteil

Titel: Schornsteinfegerarbeiten (bisher: BGR 218)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 101-021
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 3 – BG-Information "Persönliche Schutzausrüstungen für Schornsteinfegerarbeiten"

Vorbemerkung

Diese Berufsgenossenschaftliche Information ist auf Anregung der Verbände des Schornsteinfegerhandwerks vom Technischen Aufsichtsdienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erarbeitet worden, unter Mitarbeit von:

  • Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnungsverband (ZIV) -

  • Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger Gewerkschaftlicher Fachverband Bundesverband

  • Arbeitsgemeinschaft der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

  • Fachausschuss "Persönliche Schutzausrüstungen" der Berufsgenossenschaftlichen Zentrale für Sicherheit und Gesundheit (BGZ) des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften.

Bezirksschornsteinfegermeister/Bezirksschornsteinfegermeisterinnen und deren Beschäftigte werden im Nachfolgenden BSM bzw. Schornsteinfeger genannt.

Bei den Schornsteinfegern handelt es sich um eine besondere Berufsgruppe mit speziellen Anforderungen bei der Auswahl und dem Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen.

Diese BG-Information wendet sich an BSM, die persönliche Schutzausrüstungen auszuwählen und zur Verfügung zu stellen haben, sowie an Versicherte.

Neben dieser BG-Information ist die für die jeweiligen persönlichen Schutzausrüstungen zutreffende "Berufsgenossenschaftliche Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGR)" zu beachten (siehe Anhang 1 zu dieser BG-Information).

Die in dieser BG-Information enthaltenen technischen Lösungen schließen andere mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Türkei oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können.

1
Allgemeines

1.1 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass persönliche Schutzausrüstungen, Kombinationen und Zusatzeinrichtungen eingesetzt werden, wenn Gefährdungen nicht durch technische Einrichtungen oder durch organisatorische Maßnahmen vermieden oder ausreichend begrenzt werden können.

1.2 Welche persönlichen Schutzausrüstungen sind für den Schornsteinfeger gegebenenfalls erforderlich?

  • Schutzhelm,

  • Berufsschuhe,

  • Schutzbrillen und -schilde,

  • Atemschutzgeräte,

  • Schutzkleidung,

  • Schutzhandschuhe,

  • Hautschutz,

  • persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz,

  • persönliche Schutzausrüstungen zum Retten.

1.3 Welche persönlichen Schutzausrüstungen bei Schornsteinfegerarbeiten erforderlich und geeignet sind, ist von den Gefährdungen in den einzelnen Arbeitsbereichen abhängig. Tabelle 1 gibt Auskunft über die Arbeitsbereiche bzw. Tätigkeiten des Schornsteinfegers und die notwendigen persönlichen Schutzausrüstungen.

1.4 Persönliche Schutzausrüstungen fallen unter die Achte Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von Persönlichen Schutzausrüstungen - 8. GPSGV) und müssen mit der CE-Kennzeichnung (Kurzzeichen "CE") versehen sein.

CE = communaut europene = Europäische Gemeinschaft

Nur bei persönlichen Schutzausrüstungen der Kategorie III besteht die CE-Kennzeichnung aus dem Kurzzeichen "CE" und der Kennnummer der gemeldeten Stelle (vierstellig), die die Produktionsüberwachung durchführt, z.B. CE 0299.

Bei der Auswahl persönlicher Schutzausrüstungen ist auf die CE-Kennzeichnung zu achten.

Für persönliche Schutzausrüstungen der Kategorie II (z.B. Schutzhelme1) und III (z.B. Atemschutz, persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz) muss eine EG-Baumusterprüfbescheinigung vorliegen.

Tabelle 1: Persönliche Schutzausrüstungen für Schornsteinfeger
Anmerkung:Diese Auflistung dient als Entscheidungshilfe für die Auswahl persönlicher Schutzausrüstungen (PSA)
Erklärung: 
x = erforderlich
* = empfohlen
O = abhängig von örtlichen Gegebenheiten
 Persönliche Schutzausrüstungen
Art der Tätigkeit
KopfschutzFußschutzAugen- oder GesichtsschutzAtemschutz G/P2SchutzkleidungSchutzhandschuheHautschutzPSA gegen Absturz
01Prüfen von Abgasanlagen, Verbindungsstücken, Feuerstätten, Brennstoffleitungen und -lagereinrichtungen und Aufstellräumen von Feuerstätten; AbnahmeXXOOOXXO
02Wiederkehrende Überprüfung von Abgasanlagen, Verbindungsstücken, Feuerstätten, Brennstoffleitungen und Lagereinrichtungen und Aufstellräumen von FeuerstättenOXOOOXXO
03Abgasanlagen kehren und reinigen3OXOXOXXO
04Freistehende Abgasanlagen (> 5m) kehren und reinigenOXOXOXXX
05Häusliche Feuerstätten und Verbindungsstücke kehren und reinigen4O**XOXXO
06Gewerbliche Feuerstätten und Verbindungsstücke kehren und reinigen (z.B. Kesselreinigung)5OXXXOXXO
07Reinigen, überprüfen von Dunstabzugsanlagen u. Lüftungsanlagen; Messungen v. Luftstrom u. Luftzustand6O*O*OXXO
08Abgaswegüberprüfung, Messungen oder Bestimmungen von Schadstoffen, Abgasverlusten an Feuerungsanlagen nach UmweltschutzvorschriftenO*OOOOXO
09Feststellen und ggf. Beseitigen von Mängeln zur GefahrenabwehrOXOOO*XO
10Feuerstättenschau (Betriebssicherheitskontrolle) von Feuerungsanlagen, Brennstoffleitungen und -lagereinrichtungen und Aufstellräumen von FeuerstättenOXOOO*XO
11Reinigen von Abgasanlagen durch Ausbrennen oder besondere Verfahren; Ausfräsen von Schornsteinen = evtl. auskratzen oder -schlagenOXXX*XXO

2
Bereitstellung und Benutzung der persönlichen Schutzausrüstungen

2.1 Vor der Auswahl und Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen hat der Unternehmer gemäß §§ 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz sowie § 3 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1) eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Dabei sind Art und Umfang der Gefährdungen sowie die Dauer der Gefährdung für die Versicherten zu ermitteln, die durch technische oder organisatorische Maßnahmen nicht verhindert oder gemindert werden können. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen und die persönlichen Gegebenheiten der Versicherten zu berücksichtigen.

2.2 Für die gemäß Abschnitt 2.1 ermittelten Gefährdungen muss der Unternehmer den Versicherten gemäß § 29 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1) geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen. Er hat dafür zu sorgen, dass die persönlichen Schutzausrüstungen bestimmungsgemäß benutzt und in ordnungsgemäßem Zustand gehalten werden.

2.3 Vor der Benutzung der persönlichen Schutzausrüstungen hat der Unternehmer gemäß § 2 der PSA-Benutzungsverordnung eine Bewertung der zum Einsatz kommenden persönlichen Schutzausrüstungen vorzunehmen, um festzustellen, ob diese

  • Schutz gegenüber den zu verhütenden Gefährdungen bietet, ohne selbst eine größere Gefährdung mit sich zu bringen,

  • für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet ist,

  • den ergonomischen Anforderungen und gesundheitlichen Erfordernissen der Versicherten entspricht,

  • dem Versicherten angepasst werden kann.

2.4 Die Versicherten haben gemäß § 30 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1) die zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausrüstungen zu benutzen, regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen und festgestellte Mängel dem Unternehmer unverzüglich zu melden.

3
Persönliche Schutzausrüstungen im Schornsteinfegerhandwerk

3.1
Kopfschutz

3.1.1 Bei der Rohbauabnahme, bei Arbeiten in Kesseln, engen Räumen usw. kann durch Anstoßen oder herabfallende Gegenstände die Gefahr von Kopfverletzungen bestehen; deshalb sind bei derartigen Tätigkeiten Schutzhelme zu tragen.

3.1.2 Bei der Gefährdungsermittlung sind die folgenden Möglichkeiten, durch die Kopfverletzungen auftreten können, zu berücksichtigen:

  • Anstoßen an Gegenstände

  • pendelnde,

  • herabfallende,

  • umfallende,

  • heranfliegende Gegenstände.

Bei allen Arbeiten und Tätigkeiten, die diese Gefährdungen beinhalten, sind Industrieschutzhelme, die den Grundanforderungen der DIN EN 397 genügen, zu tragen.

Für Schornsteinfeger wird ein Kinnriemen empfohlen.

3.1.3 Gemäß DIN EN 397 sind Schutzhelme gekennzeichnet durch eingeprägte oder eingegossene Informationen über

  • die angewendete Norm (DIN EN 397)

  • Name oder Zeichen des Herstellers

  • Jahr und Quartal der Herstellung

  • Helmtyp (Bezeichnung des Herstellers)

  • Größe oder Größenbereich (Kopfumfang in cm)

  • Material der Helmschale (Kurzzeichen) und

  • CE-Kennzeichnung.

Falls der Kopf bei Tätigkeiten ausschließlich gegen Anstoßen an harte und auch spitze Gegenstände geschützt werden muss, ist die Benutzung einer Industrie-Anstoßkappe nach DIN EN 812 zweckmäßig. Diese dürfen aber auf keinen Fall als Ersatz für einen Industrieschutzhelm verwendet werden.

3.1.4 Weitere Hinweise für Schutzhelme enthält die BG-Regel "Benutzung von Kopfschutz" (BGR 193).

3.2
Fußschutz

3.2.1 Schornsteinfeger sollten Berufsschuhe tragen. Diese sollten nach DIN EN 347 bzw. nach EN ISO 20 347 gefertigt sein. Berufsschuhe mit durchtrittsicherer Einlage sind zu empfehlen. Die Sohlen dürfen keinen Eisenbesatz an Spitze und Absatz haben und müssen für die Arbeit auf Dächern geeignet sein. Schnallenverschlüsse sind Schnüren als Schuhverschluss vorzuziehen.

3.2.2 Weitere Hinweise für den Fußschutz enthält die BG-Regel "Benutzung von Fuß- und Beinschutz" (BGR 191).

3.3
Augen- und Gesichtsschutz

3.3.1 Beim Ausbrennen von Schornsteinen, bei der Kesselreinigung oder ähnlichen Tätigkeiten sind die Augen bzw. das Gesicht vor Verletzungen zu schützen, wenn z.B. mit wegfliegenden Teilen, Gefährdungen durch Staub oder gefährlicher Strahlung zu rechnen ist.

3.3.2 Die Gefährdungsermittlung ist auf den wirkungsvollen Schutz des Auges zu richten. Mögliche Gefährdungen ergeben sich bei Schornsteinfegerarbeiten besonders durch mechanische Einwirkungen auf das Auge, gegen die Sicherheitssichtscheiben zu verwenden sind. Seltener treten optische, chemische oder thermische Einwirkungen auf, die den jeweils zweckmäßigen Augenschutz erfordern.

3.3.3 Weitere Hinweise für den Augen- und Gesichtsschutz enthält die BG-Regel "Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz" (BGR 192).

3.4
Atemschutz

3.4.1
Gefährdungen, Gefährdungsermittlung

3.4.1.1 Ob Atemschutz erforderlich ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Bei normaler Messtätigkeit ist im Allgemeinen kein Atemschutz erforderlich. Bei der Reinigung von Schornsteinen, insbesondere aus Asbestzementrohren,

  • der Kesselreinigung mit Bürsten,

  • dem Ausbrennen von Schornsteinen,

  • der Schornsteinbrandbekämpfung,

    oder

  • der Messtätigkeit in defekten Heizungsanlagen und anderen Arbeiten ist im Allgemeinen Atemschutz erforderlich.

3.4.1.2 Sauerstoffmangel oder gesundheitsgefährliche Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube können beim Menschen unmittelbar Benommenheit, Schwindel, Atemnot, Bewusstlosigkeit und Erstickungserscheinungen bis zum Tod bewirken.

Bei der Kehrarbeit freiwerdende lungengängige Partikel als Stäube, Rauch, Aerosole können krebserzeugend sein, z.B. Asbestfasern, Benzo(a)pyren.

3.4.1.3 Die Grenzwerte (GW) als höchstzulässige Konzentration von gefährlichen Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben in der Umgebungsluft sind durch MAK-Werte (Max. Arbeitsplatz-Konzentrationswerte) bzw. TRK-Werten (Technische Richtkonzentration) festgelegt. Überall dort, wo gefährliche Gase und Stoffe auftreten können, sind vor Beginn der Arbeiten entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.

In Zweifelsfällen ist die Prüfung mit Gasspürgeräten oder anderen Prüf- und Messgeräten durchzuführen. Werden die Grenzwerte (GW) als die höchstzulässige Konzentration an Schadstoff in der Umgebungsatmosphäre nicht eingehalten, sind geeignete Atemschutzgeräte einzusetzen.

3.4.2
Auswahl und Einsatz von Filtergeräten gegen Partikeln

3.4.2.1 Gegen Gefahrstoffe in Form von Stäuben oder Aerosolen wie z.B. Asbestfasern, Benzo(a)pyren, Rußpartikel, sind in der Regel Filtergeräte mit Partikelfiltern oder partikelfiltrierende Halbmasken als Atemschutz erforderlich. Geeignet sind Atemschutzgeräte der Schutzstufen P2/P3, da sie auch gegen krebserzeugende Gefahrstoffe schützen (siehe Tabelle 2). Bewährt haben sich Halbmasken mit Partikelfiltern der Klasse P2 oder P3 und partikelfilternde Halbmasken der Klasse FFP2 oder FFP3 die z.B. in einer am Anzugsgürtel befestigten Maskendose mitgeführt werden können.

Mundtücher sind keine persönlichen Schutzausrüstungen und bieten keinen ausreichenden Schutz.

3.4.2.2 Partikelfilter sind durch den Kennbuchstaben P, die Partikelfilterklasse und die Kennfarbe weiß (Filtergehäuse oder weißer Farbring auf farbneutralem Filtergehäuse) gekennzeichnet.

3.4.2.3 Partikelfilter werden entsprechend ihrem Abscheidevermögen für Partikeln in die Partikelfilterklassen P1 (geringes Abscheidevermögen), P2 (mittleres Abscheidevermögen) und P3 (hohes Abscheidevermögen) eingeteilt.

Bemerkung:

Gegen krebserzeugende Stäube und Tröpfchenaerosole ist nach der "BG-Regel "Benutzung von Atemschutzgeräten" (BGR 190) mindestens die Schutzstufe P 2 erforderlich. Hiernach ist auch eine partikelfiltrierende Halbmaske der Schutzstufe 2 = FFP2 zulässig.

Nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 519 "Asbest; Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten" ist für Instandhaltungsarbeiten ein Atemschutz mit der Schutzstufe P2 ausreichend, wenn 150.000 F/m3 in der Umgebungsluft nicht überschritten werden.

Nach der TRGS 519 sind auch partikelfiltrierende Halbmasken FFP 2 bis zu einer Faserkonzentration bis 150.000 F/m3 zulässig.

Tabelle 2: Einsatz von Halbmaske und Viertelmaske mit Partikelfilter und von partikelfiltrierender Halbmaske
GeräteartVielfaches des Grenzwertes (GW)Bemerkungen, Einschränkungen
Halb-/Viertelmaske mit P2-Filter, partikelfiltrierende Halbmaske FFP210Nicht gegen radioaktive Stoffe, Viren und Enzyme.
Halb-/Viertelmaske mit P3- Filter, partikelfiltrierende Halbmaske FFP330 

Anmerkung:

Während für Vollmasken in der Regel Filter mit Standard-Rundgewinde Verwendung finden, werden in Halbmasken und Viertelmasken meist Filter mit Spezialgewinde oder nur für die entsprechende Filteraufnahme passende Steckfilter verwendet. Daher ist bei Halbmasken und Viertelmasken besonders darauf zu achten, nur die vom Gerätehersteller empfohlenen Filter einzusetzen.

3.4.2.4 Bei gleichzeitigem Auftreten von Gasen, Dämpfen und Partikeln sind geeignete Kombinationsfilter zu benutzen.

3.4.2.5 Der Einsatz von Filtergeräten setzt voraus, dass die Umgebungsatmosphäre mindestens 17 Vol.-% Sauerstoff enthält.

In Behältern, Schächten, Kanälen und anderen engen oder geschlossenen Räumen müssen deshalb in der Regel von der Umgebungsatmosphäre unabhängige Atemschutzgeräte verwendet werden.

Bild 1: Partikelfiltergerät mit Halbmaske, Filteraufnahme und Steckfilter

3.4.2.6 Das Zusetzen des Partikelfilters macht sich durch deutliche Erhöhung des Atemwiderstandes bemerkbar. Kombinationsfilter sind außerdem bei Wahrnehmung von Geruch, Geschmack oder Reizerscheinungen zu wechseln.

3.4.2.7 Die partikelfiltrierende Halbmaske ist ein vollständiges Atemschutzgerät, das ganz oder überwiegend aus dem Filtermaterial besteht, durch das die Einatemluft strömt oder bei dem der Hauptfilter einen untrennbaren Teil des Gerätes darstellt. Die Atemluft strömt entweder durch das Filtermaterial oder zusätzlich durch ein Ausatemventil ab.

Das Ausatemventil verringert den Ausatemwiderstand deutlich und sollte deshalb bevorzugt werden. Die Schutzfaktoren der Klassen FFP2 und FFP3 entsprechen denen einer Halbmaske mit P2 oder P3-Filtern und können wie diese verwendet werden.

3.4.2.8 Entscheidend für die Schutzwirkung des Atemschutzgerätes ist ein guter Dichtsitz des Atemanschlusses.

Personen mit Bärten und Koteletten im Bereich der Dichtlinien von Voll- und Halbmasken sind für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet.

Für Brillenträger gibt es beim Einsatz von Vollmasken spezielle Maskenbrillen.

3.4.3
Untersuchung, Ausbildung, Unterweisung

3.4.3.1 Die Benutzung von Atemschutzgeräten bedeutet im Allgemeinen eine zusätzliche Belastung für den Träger. Überschreitet die Tragedauer der Filtergeräte 30 Minuten in einer Schicht, ist für den Gerätträger die Eignung nach festgelegten Grundsätzen durch eine Erstuntersuchung und regelmäßige Nachuntersuchungen festzustellen.

Auch für Träger von Filtergeräten sind bis auf wenige Ausnahmen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen erforderlich.

Die Eignung für das Tragen von Atemschutzgeräten ist entsprechend der "Berufsgenossenschaftlichen Grundsätze für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen" G26 "Atemschutzgeräte" festzustellen.

3.4.3.2 Vor der ersten Benutzung von Atemschutzgeräten ist eine theoretische und praktische Grundausbildung erforderlich. Danach sind in regelmäßigen Zeitabständen Wiederholungsunterweisungen notwendig (siehe BG-Regel "Benutzung Atemschutzgeräten" (BGR 190).

3.4.3.3§14 der Gefahrstoffverordnung und die Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 555 "Unterweisung und Betriebsanweisung nach § 20 (jetzt § 14) GefStoffV" regeln die Ermittlungs- und Überwachungspflicht sowie die Unterweisung und Betriebsanweisung.

Es wird im Allgemeinen für ausreichend gehalten, im Arbeitsbuch diejenigen Kehrstellen zu kennzeichnen, die auf Grund ihrer Bauart, z.B. Asbestzementrohr, oder auf Grund ihrer Befeuerungsart (feste und flüssige Brennstoffe) bei der Kehrtätigkeit atemwegsgängige Stäube/Aerosole frei werden lassen und Atemschutz für den Schornsteinfeger erforderlich machen. Die Atemschutzmaske ist bei der Kehrtätigkeit mitzuführen, da atemwegsgängige Stäube/Aerosole auch unvermittelt auftreten können.

3.4.4 Der Unternehmer hat durch geeignete Maßnahmen ein einwandfreies Funktionieren der Atemschutzgeräte und die Einhaltung guter hygienischer Bedingungen zu gewährleisten.

Für Instandhalten, Prüfen, Lagern sind die Angaben der Hersteller zu beachten. Atemschutzgeräte können normalerweise mit Seifenlauge und gründlichem Nachspülen gereinigt werden. Das Desinfizieren mit Desinfektionsmitteln nach Herstellerangabe muss vor Übergabe des Gerätes an einen anderen Träger erfolgen.

Partikelfiltrierende Halbmasken sind für eine Desinfektion und Nutzung durch weitere Geräteträger nicht vorgesehen.

Die Lagerung muss trocken, staubgeschützt und verwechslungsfrei in geeigneten Behältern vorgenommen werden. Atemschutzgeräte oder Teile davon mit befristeter Lagerzeit, wie manche Filter oder Gummiteile, sind nach deren Ablauf der Verwendung zu entziehen.

3.4.5 Weitere Hinweise für den Atemschutz enthält die BG-Regel "Benutzung von Atemschutzgeräten" (BGR 190).

3.5
Schutzkleidung

3.5.1 Die von den Schornsteinfegern benutzte Arbeitskleidung ist eine berufsspezifische Arbeitskleidung ohne spezifische Schutzfunktion.

3.5.2 Als Schutzkleidung können erforderlich sein:

  • Schutzanzüge für den begrenzten Mehrfacheinsatz (Einwegkleidung), die über der Arbeitskleidung getragen werden. Sie werden nach der Kontamination mit Schmutz oder Gefahrstoffen nicht gereinigt, sondern entsorgt.

  • Schutzanzüge gegen Kontakt mit Flammen aus einem Material, das bei einer kurzzeitigen Flammeneinwirkung nicht entflammt und eine Tragedauer von mindestens einer Arbeitsschicht zulässt.

  • Schutzkleidung gegen Wärmestrahlung bei leichter Beanspruchung oder Schutzkleidung gegen Wärmestrahlung bei schwerer Beanspruchung, die den Träger vor Strahlungswärme und der kurzzeitigen Einwirkung einer Flamme schützen soll, z.B. bei der Brandbekämpfung.

  • Wetterschutzkleidung, die den Träger gegen die Einwirkungen von Nässe, Wind und Umgebungskälte bis -5 C schützen. Das Schutzziel ist die Gesundheit des Trägers.

  • Schutzschürzen z.B. gegen mechanische Einwirkung, Chemikalien, Verschmutzung.

3.5.3 Dort, wo Schutzkleidung für den Schornsteinfeger erforderlich ist, muss sie den Anforderungen der EG Richtlinie 89/686/EWG (8. GPSGV) entsprechen (siehe Abschnitt 1.4).

3.5.4 Weitere Hinweise für Schutzkleidung enthält die BG-Regel "Einsatz von Schutzkleidung" (BGR 189).

3.6
Handschutz

3.6.1 Bei Schornsteinfegerarbeiten ist sehr oft die Gefahr von Handverletzungen gegeben, z.B. durch scharfe Kanten bei der Kehrtätigkeit, bei der Handhabung des Schultereisens, beim Ausbrennen oder ähnlichem; deshalb sind bei derartigen Tätigkeiten Schutzhandschuhe erforderlich.

Bei der Gefährdungsermittlung sind neben den Gefährdungen für die Hände durch äußere Einwirkungen auch die Gefährdungen für den Träger durch den Schutzhandschuh selbst und durch ungenügende Schutzwirkung zu berücksichtigen.

3.6.2 Gefährdungen für die Hände durch äußere Einwirkungen sind z.B.

  • mechanische Einwirkungen durch spitze und scharfe Gegenstände,

  • thermische Einwirkungen durch heiße Materialien, Kontakt mit offenen Flammen,

  • chemische Einwirkungen durch Hautkontakt.

Gefährdungen für den Träger durch den Schutzhandschuh können z.B. durch unzulänglichen Tragekomfort, schlechte Hautverträglichkeit und anderes eintreten. Gefährdungen durch ungenügende Schutzwirkung sind insbesondere durch falsche Auswahl und falsche Anwendung der Schutzhandschuhe gegeben.

3.6.3 Geeignete Schutzhandschuhe sind unter Angabe der Gefährdungen sowie Ursachen und Art der Gefährdungen beim Hersteller oder Lieferanten zu erfragen.

3.6.4 Anforderungen an Schutzhandschuhe und weitere Hinweise enthält die BG-Regel "Einsatz von Schutzhandschuhen" (BGR 195) oder können bei Schutzhandschuhherstellern erfragt werden.

3.7
Hautschutz

3.7.1 Hautschutzmittel gehören zu den persönlichen Schutzausrüstungen, allerdings ist keine CE-Kennzeichnung vorgeschrieben. Es ist ein auf die Gefährdungen abgestimmter Hautschutzplan zu erstellen.

Besondere Hautgefährdungen für die Schornsteinfeger entstehen z.B. durch stark hauthaftende Verschmutzungen und Arbeitsstoffe, wie Ruß, Staub, Altöl, Beschichtungsstoffe und ähnliches.

3.7.2 Hautschutz umfasst:

  • Einsatz von Hautschutzmitteln,

  • möglichst schonende Hautreinigung,

  • Hautpflege.

Alle drei Stufen sind gleich wichtig für die Verhütung von Hauterkrankungen.

Das Hautschutzmittel soll das Eindringen der Schadstoffe in die Haut und die Hautreinigung erleichtern. Es muss unbedingt auf die spezifische Hautgefährdung abgestimmt sein.

Ein falsches Hautschutzmittel kann die Gefährdung erhöhen, da hierdurch gegebenenfalls die Aufnahme von Schadstoffen gefördert werden kann.

Die Hautreinigung soll gründlich und gleichzeitig hautschonend sein. Die Zusammensetzung des Reinigungsmittels muss auf die Art und den Grad der Verschmutzung abgestimmt sein. Grundsätzlich sollte das mildeste Hauteinigungsmittel verwendet werden.

Verdünner, Waschbenzin, Trichlorethylen, Perchlorethylen, Kaltreiniger, Vergaserkraftstoff oder ähnliches sind zur Hautreinigung nicht zulässig.

Die regelmäßige Hautpflege unterstützt die natürliche Regeneration der Haut. Die Hautpflegemittel führen der Haut die Schutzstoffe wieder zu, welche ihr bei der Arbeit und durch die Hautreinigung entzogen werden.

3.7.3 Weitere Hinweise für den Hautschutz enthält die BG-Regel "Benutzung von Hautschutz" (BGR 197).

3.7.4 Geeignete Mittel für den Hautschutz können bei den Herstellern oder Lieferanten (s. Anhang) erfragt werden.

3.8
Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz

3.8.1 Bei direkter Absturzgefahr, z.B. an freistehenden Schornsteinen, sind in der Regel persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz zu benutzen.

In diesem Fall ist das System zum Auffangen abstürzender Personen so zu wählen, dass bei einem Sturz das Auf- oder Anprallen auf/an ein Hindernis ausgeschlossen und die Fallstrecke möglichst gering ist.

3.8.2 Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz sind Systeme zum Auffangen abstürzender Personen. Sie bestehen aus einem Auffanggurt und zusätzlichen Bestandteilen, z.B. Verbindungsmittel mit Falldämpfer, Höhensicherungsgerät.

Es ist ausschließlich das folgende System festgelegt:

  • System aus Auffanggurt, fester Führung (Schiene, Drahtseil), mitlaufendem Auffanggerät und Zwischenverbindung (Steigschutzeinrichtung).

3.8.3 Teile der persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz sind:

  • Auffanggurte,

  • Verbindungsmittel (Seil, Gurtband, Kette),

  • Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung (Steigschutzeinrichtungen).

3.8.4
Auffanggurte

3.8.4.1 Je nach Art der Tätigkeit und der besonderen Gefahren im Absturzfall ist ein geeigneter Auffanggurt auszuwählen. Ein Auffanggurt besteht aus Gurtbändern, die den Körper umschließend im Beckenbereich und an den Schultern verlaufen.

Es gibt Auffanggurte mit vorderer, hinterer Fangöse und Steigschutzösen sowie zusätzlichen seitlichen Halteösen. Halteösen an Auffanggurten dürfen nicht für Auffangfunktionen benutzt werden.

Bei Bild 3 handelt es sich um eine beispielhafte Darstellung für einen Auffanggurt zur Verwendung an einer Steigschutzeinrichtung.

Bild 3: Auffanggurt mit rückseitiger Fangöse, und einer vorderen Steigschutzöse; Rückenstütze bzw. Rückenpolster ist vorhanden

3.8.4.2 Falls Auffanggurte in Verbindung mit Steigschutzeinrichtungen benutzt werden sollen, müssen diese mit einer vorderen Steigschutzöse (am Bauchgurt) ausgerüstet sein (siehe Bild 3).

3.8.5
Mitlaufende Auffangeräte einschließlich fester Führung (Steigschutzeinrichtungen)

3.8.5.1 Steigschutzeinrichtungen sind Teile der persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz. Sie sichern Personen, die mit einem Auffanggurt und einer Zwischenverbindung an dem mitlaufenden Auffanggerät angeschlagen sind, gegen Absturz.

3.8.5.2 Steigschutzeinrichtungen für Steigleitern oder Steigeisengänge werden in unterschiedlichen Ausführungen mit festen Führungen (Schienen oder Seilen) angeboten. Dabei wird zwischen mitlaufenden Auffanggeräten mit oder ohne horizontaler Zugkraft, die der Steigende in horizontaler Richtung aufzubringen hat, unterschieden.

3.8.5.3 Durch die Verwendung von Falldämpfern oder energieabsorbierenden Einzelteilen bzw. energieabsorbierender Funktion des Auffanggerätes werden die Stoßkräfte auf höchstens 6 kN reduziert.

3.8.5.4 Bei der Benutzung von Steigschutzeinrichtungen ist die vordere Steigschutzöse (am Bauchgurt) direkt an der Zwischenverbindung (ohne zusätzliche Teile) anzuschließen. Die Länge der Zwischenverbindung - zwischen Auffanggerät und Steigschutzöse des Auffanggurtes - darf nicht verändert werden, da sonst die sichere Funktion des Auffanggerätes nicht gewährleistet ist.

Bild 4: Beispiel für eine Steigschutzeinrichtung

3.8.6 Beschädigte oder durch Sturz beanspruchte persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz sind der Benutzung zu entziehen, bis ein Sachkundiger der weiteren Benutzung zugestimmt hat.

3.8.7 Für den Fall eines Sturzes ist durch geeignete Maßnahmen eine unverzügliche Rettung zu gewährleisten. Durch längeres Hängen im Gurt können Gesundheitsgefahren auftreten.

  • Achtung, kein längeres Hängen im Auffanggurt als 20 Minuten.

  • Auch wenn keine äußeren Anzeichen auf eine Verletzung schließen lassen, sollte die Person stets in eine Kauerstellung gebracht werden. Die Überführung in eine flache Lage darf nur allmählich geschehen. Eine unverzügliche ärztliche Untersuchung zur Beurteilung des Gesundheitszustandes ist unbedingt erforderlich.

Bei längerem Hängen im Auffanggurt besteht die Gefahr des Hängetraumas (orthostatischer Schock). Durch plötzliche Flachlagerung besteht akute Lebensgefahr infolge Herzüberlastung bzw. Nierenversagen.

3.8.9
Prüfung

3.8.9.1 Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz und zum Retten müssen nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, auf ihren einwandfreien Zustand durch einen Sachkundigen geprüft werden.

3.8.9.2 Feste Führungen (Schienen) von Steigschutzeinrichtungen hat der Betreiber dieser Einrichtung, wenn nicht kürzere Fristen festgelegt sind, nach Bedarf auf ihren einwandfreien Zustand durch einen Sachkundigen prüfen zu lassen.

3.8.10
Betriebsanweisung, Unterweisung

3.8.10.1
Betriebsanweisung

Für die Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz und zum Retten hat der Unternehmer eine Betriebsanweisung zu erstellen.

3.8.10.2
Unterweisung

Der Unternehmer hat die Beschäftigten vor der ersten Benutzung und nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich zu unterweisen. Für die Verwendung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten umfasst die Unterweisung auch praktische Übungen.

3.8.11
Reinigung, Aufbewahrung

Das mitlaufende Auffanggerät, das Verbindungsmittel, der Auffanggurt sowie der persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten sind nach Bedarf zu reinigen und gegen schädigende Einflüsse geschützt aufzubewahren.

Weitere Hinweise für persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz bzw. zum Retten enthalten die BG-Regeln

  • "Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz" (BGR 198),

  • "Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen" (BGR 199).

4
Beratung

Zur Beratung stehen Ihnen die Technischen Aufsichtsdienste Ihrer Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft zur Verfügung.

Anhang 1
(zu dieser BG-Information)Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BG-Regeln)

  • Einsatz von Schutzkleidung (BGR 189),

  • Einsatz von Atemschutzgeräten (BGR 190),

  • Benutzung von Fuß- und Beinschutz (BGR 191),

  • Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz (BGR 192),

  • Benutzung von Kopfschutz (BGR 193),

  • Einsatz von Schutzhandschuhen (BGR 195),

  • Benutzung von Hautschutz (BGR 197),

  • Einsatz von Persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz (BGR 198),

  • Benutzung von Persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen (BGR 199)

Anhang 2
(zu dieser BG-Information)Hersteller von persönliche Schutzausrüstungen - Stand 1/2005

Dieses Verzeichnis informiert über Hersteller als Bezugsquellen von persönlichen Schutzausrüstungen. Es werden aus Platzgründen nur Hersteller oder bei ausländischen Herstellern ein Importeur aufgenommen. Das Verzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch solche Hersteller, die hier nicht genannt sind, können sicherheitstechnisch einwandfreie Erzeugnisse liefern.

Es ist keine Gewähr dafür gegeben, dass die hier angeführten Hersteller ausschließlich sicherheitstechnisch einwandfreie Erzeugnisse liefern. Es wird daher empfohlen, sich vom Hersteller bzw. Lieferer die Konformitätsbescheinigung, die Herstellerinformation und bei Produkten der Kategorie II oder III die EG-Baumusterprüfbescheinigung vorlegen zu lassen. Persönliche Schutzausrüstungen müssen mit der CE-Kennzeichnung versehen sein (siehe Abschnitt 1.4 dieser BG-Information). Nur so kann gewährleistet werden, dass das Erzeugnis der 8. GPSGV (Achte Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, Verordnung über das Inverkehrbringen von Persönlichen Schutzausrüstungen) entspricht.

Auskünfte in allen Fragen hinsichtlich Beschaffung und Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen erteilt der Fachausschuss "Persönliche Schutzausrüstungen" mit Sitz im Zentrum für Sicherheitstechnik der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Zwengenberger Straße 68, 42781 Haan.

1.
Schutzhelme - Kopfschutz

  • 3 M Deutschland GmbH, Abt. Arbeits- und Umweltschutz,

    Carl-Schurz-Straße 1, 41453 Neuss

  • Fondermann GmbH, Protector Technologies, Max-Vollmer-Straße 14, 40724 Hilden

  • Lockweiler Werke GmbH, Pappelweg 10, 66687 Wadern

  • AEARO GmbH, Ottostraße 1, 76275 Ettlingen

  • Schuberth Helme GmbH, Postfach 44 38, 38034 Braunschweig

  • UVEX Arbeitsschutz GmbH & Co. KG, Postfach 25 42, 90715 Fürth

  • Voss-Helme GmbH & Co. KG, Kokenhorststraße 8, 30938 Burgwedel

  • ENHA GmbH, Kasteler Straße 11, 66620 Nonnweiler

  • Edelrid-Edelmann + Ridder GmbH & Co. KG, Acheuer Weg 66,

    88316 Isny im Allgäu

  • Christoph & Markus Krah GmbH; Brauhausstraße 19,

    82467 Garmisch-Partenkirchen

2.
Fußschutz

  • Atlas Schuhfabrik, Gebr. Schabsky GmbH & Co. KG, Frische Luft 159, 44319 Dortmund

  • Baltes Schuhfabrik GmbH & Co. KG, Borsigstraße 62, 52525 Heinsberg

  • Baak GmbH, Theodor-Heuss-Straße 1 a, 47179 Duisburg

  • Franz Dressen Schuhfabrik, Schusterweg 3, 52525 Heinsberg

  • van Elten GmbH, Ostwall 7 - 9, 47589 Uedem

  • Freudenberg Schuh GmbH "NORA", Hoffmannallee 41 - 51, 47533 Kleve

  • HAIX Schuhfabrik, Ebrantshauser Straße 6, 84048 Mainburg

  • Hanrath Schuhfabrik, Jägerstraße 14 -16, 52525 Heinsberg

  • Jalatte-Vertrieb, Gewerbeallee 20, 45478 Mülheim / Ruhr

  • Heinr. Klumpen Söhne GmbH & Co. KG, Fabrikation von

    Arbeitsschutzschuhen, Natt 18, 41334 Nettetal

  • L. Priebs GmbH & Co. KG, Schutzschuhfabrik Lupriflex,

    Annabergstraße 46, 45721 Haltern

  • Lupos Schuhfabrik GmbH, Rheinstraße 12, 41836 Hückelhoven

  • Nießen Schuhfabrik GmbH STARFLEX, Sootstraße 102, 52525 Heinsberg

  • Otter Schutz GmbH, Gesellschaft für Entwicklung und Vertrieb Persönlicher Schutzausrüstung, Xantener Straße 6, 45479 Mülheim/Ruhr

  • Heinrich Schraven KG Schuhfabrik, Gocher Straße 4, 47589 Uedem

  • Steitz Secura GmbH & Co. KG, Vorstadt 40, 67292 Kirchheimbolanden

  • UVEX Arbeitsschutz GmbH & Co. KG, Würzburger Straße 189, 90766 Fürth

3.
Augenschutz

  • AEARO (ehemals E-A-R Arbeitsschutz GmbH und Peltor GmbH), Einsteinstraße 47, 76275 Ettlingen

  • Auergesellschaft GmbH, Thiemannstraße 1, 12059 Berlin

  • Dalloz Safety GmbH, Kronsforder Allee 16, 23560 Lübeck

  • EKASTU Erwin Klein GmbH, Gutenbergstraße 75, 70197 Stuttgart

  • GIA mbH, Postfach 10 08 45, 44708 Bochum

  • KIND Arbeitssicherheit, Postfach 12 63, 30938 Burgwedel

  • Dr. Kurt Korsing GmbH & Co., Abt. 7/Arbeitsschutz, Postfach 60 04 80, 50726 Köln

  • Lasogard Arbeitsschutz-Produkte GmbH, Pappelweg 8-10, 66687 Wadern

  • OPMA Arbeitsschutz GmbH, Postfach 80, 91444 Emskirchen

  • Georg Schmerler, Schutzbrillen- u. Optische Fabrik GmbH & Co. KG, Reitweg 7, 90587 Veitsbronn

  • UVEX Arbeitsschutz GmbH & Co. KG, Postfach 25 42, 90715 Fürth

4.
Atemschutzgeräte

  • 3M Deutschland GmbH, Abt. Arbeitsschutz-Produkte,

    Carl-Schurz-Straße 1, 41453 Neuss

  • Air-Ace Oy, Palokankaantie 6, FIN-40320 JYVÄSKYLÄ, FINNLAND

  • Auergesellschaft GmbH, Postfach 6 20, 12006 Berlin

  • Bartels & Rieger GmbH & Co., Richard-Byrd-Straße 23, 50829 Köln

  • BLS s.r.l., Via Raffaello Morghen, 20, I-20158 MILANO, ITALIEN

  • Bullard GmbH, Lessingstraße 5, 89231 Neu-Ulm

  • CHEM TEC, Bert H. Naujoks GmbH, Florinstraße 14,

    58218 Mülheim-Kärlich

  • Clemco International GmbH, Carl-Zeiss-Straße 21, 83052 Bruckmühl

  • Comasec SA, 6-10 Quai de Seine, F-93200 SAINT DENIS, FRANKREICH

Anfragen sind zu richten an: Survivair, 3001 S. Susan Street, Santa Ana, CA 92704, USA

  • Cuxson Gerrard & Company Ltd., 25 Broadwell Road, Oldbury, Warley, West Midlands, B69 4BF, GROSSBRITANNIEN

  • DALLOZ SAFETY GmbH, Nehringstraße10, 61352 Bad Homburg

  • Dräger Sicherheitstechnik GmbH, Revalstraße 1, 23560 Lübeck

  • FENZY SA, 6/10 Quai de Seine, F-93206 Saint-Denis Cedex, FRANKREICH

  • Flodins Filter AB, Box 10011, S-453 29 LYSEKIL, SCHWEDEN

  • Fondermann GmbH, Max-Vollmer-Straße 14, 40724 Hilden

  • Campbell Gardwel, 24 Steel Road, Steeledale 2197, Jeppestown 2043, JOHANNESBURG, SOUTH AFRICA

  • M. Gerson Co., Inc., 15 Sproat Street, Middleboro, MASSACHUSETTS 02346, U S A

  • INTERSPIRO GmbH, Werner-von-Siemens-Straße 8, 76694 Forst/Baden

  • KASCO s.r.l, Via Romania, 12, I-2100 REGGIO EMILIA, ITALIEN

  • Erwin Klein GmbH, Arbeitsschutz, Gutenbergstraße 75, 70197 Stuttgart

  • LASogard, Arbeitsschutz-Produkte GmbH, Pappelweg 8-10, 66687 Lockweiler

  • MB Filter Products AB, Brattskärrsvägen 76, S-433 64 Sävedalen, SCHWEDEN

  • Moldex-Metric AG & Co. KG, Tübinger Straße 50, 72141 Walddorf

  • North Safety Products, Industrie-Schutz-Produkte GmbH, Postfach 18 48, 21308 Lüneburg

  • PAPMETAL S. A., 18 avenue du Marchal Joffre, BP 111,

    51204 EPERNAY CEDEX, FRANKREICH

  • PROMETEO S.p.A, Via Torino 181, I-SOMMARIVA BOSO (CN), ITALIEN

  • Pulsafe Safety Products Limited, Holmethorpe Avenue, Redhill, Surrey, RH1 2PA, GROSSBRITANNIEN

  • Racal siehe 3M Deutschland GmbH

  • RESPIRATOR RT., H-1097 BUDAPEST, illatos t 9., UNGARN

  • ROYAL ARBEITSSCHUTZ, Klaus Wölfel GmbH, Sudetenstraße 52, 87600 Kaufbeuren

  • SABRE Bereich AMG, im Hause Fondermann GmbH,

    Max-Vollmer-Straße 14, 40724 Hilden

  • San Huei United Co., Ltd., 120 Chi Pei Road, Panchiao, Taipei, TAIWAN, R.O.C.

  • SATA-Farbspritztechnik GmbH & Co., Domertalstraße 20,

    70806 Kornwestheim

  • Riccardo Spasciani SpA, Via Milano, 248,

    I-20021 BARANZATE di BOLLATE, (Milano), ITALIEN

  • Storchwerke GmbH, Platz der Republik 6-8, 42107 Wuppertal

  • Sundström Safety AB, Lornsenstraße 4, 22767 Hamburg

  • VIPLAM - Kovinoplastika, Andrej Supej s.p., Ljubljanska 25, SI-1236 TRZIN, SLOWENIEN

  • Heinrich Vorndamme oHG, Postfach 23 55, 32798 Horn-Bad Meinberg

  • WKS Schweißtechnik GmbH, Postfach 14 10, 73404 Aalen

  • Adolf Würth GmbH & Co. KG, Maienweg 18, 74653 Künzelsau

  • Zellstoff-Vertriebs-GmbH (ZVG), Urbacher Straße 4 + 5, 53842 Troisdorf

5.
Schutzkleidung

5.1
Maschinenschutzanzüge und Schutzanzüge gegen kurzzeitigen Kontakt mit Flammen

  • Herbert Berthold, HB Schutzbekleidung, Postfach 12 42, 56502 Neuwied

  • Hugo Josten GmbH & Co., Berufskleiderfabrik, Lobbericher Straße 12, 47929 Grefrath

  • Marquardt + Schulz, work wear GmbH, Alte Ricklinger Straße 59-61, 30823 Garbsen

  • Teamdress, Modelle und Konfektionen GmbH, Brandstücken 27, 22549 Hamburg

5.2
Winterschutzanzüge für Bauarbeiter und Wetterschutzkleidung

  • ASSI-Arbeitsschutz GmbH & Co. KG, Salzufer 13, 10587 Berlin

  • Friedrich GmbH Wetterschutz, Postfach 11 27, 38679 Langelsheim

  • Geilenkothen GmbH, Fabrik für Schutzkleidung, Postfach 11 80, 54561 Gerolstein

  • Edward Macbean, Am Patbergschen Dorn 5, 59929 Brilon

  • Profidress Weyl, Im Bangert, 65623 Hahnstätten

6.
Schutzhandschuhe

  • Alwit GmbH, Kattegatweg 6, 46446 Emmerich

  • Ansell Edmont Industrial, Postfach 13 03, 73050 Eislingen

  • Auergesellschaft mbH, Thiemannstraße 1-11, 12059 Berlin

  • ASG Fetzer + Hase GmbH, Arbeitsschutz-Gesellschaft, Postfach 12 26, 26448 Sande

  • EKASTU Erwin KLEIN GmbH, Gutenbergstraße 75, 70197 Stuttgart

  • GiA mbH, Postfach 10 08 45, 44708 Bochum

  • W. Funcke GmbH & Co. KG, Kassenberg 50, 45479 Mülheim-Ruhr

  • Adolf Jungfleisch GmbH, Meister-Gerhard-Straße 32, 41812 Erkelenz

  • Kächele-Cama Latex GmbH, Postfach 11 07, 36120 Eichenzell-Welkers

  • Korsing GmbH & Co., Abtl. 7 / Arbeitsschutz, Postfach 60 04 80, 50726 Köln

  • MAPA professionel, Spontex Deutschland GmbH, Broichenmühlenweg 40 - 44, 41066 Mönchengladbach

  • Anton Momm GmbH, Postfach 11 40, 52135 Würselen

  • Profas GmbH, Produkte für die Arbeitssicherheit, Postfach 24 47, 21314 Lüneburg

  • Friedrich Seiz GmbH, Handschuhfabrik, Kirchstraße 4, 72555 Metzingen-Glems

7.
Hautschutz

  • Amstutz Produkte GmbH, Industriestraße 2, 85072 Eichstätt

  • Beiersdorf AG, Unnastraße 48, 20245 Hamburg

  • BY-PAS CHEMIE, Postfach 11 05, 66565 Eppelborn

  • Diversey Lever GmbH, Mallaustraße 50-56, 68129 Mannheim

  • Dreumex Chemie GmbH, Boschstraße 4, 47574 Goch

  • elyse GmbH, Jesuitengasse 9, 86152 Augsburg

  • Faweco GmbH, Holzhofallee 34, 64295 Darmstadt

  • Feilbach Chemie, Eleonorenstraße 129, 55252 Mainz-Kastell

  • Frick Innocon GmbH, Postfach 13 21, 79643 Schopfheim

  • Peter Greven GmbH, Postfach 12 60, 53895 Bad Münstereifel

  • Hebro Chemie GmbH, Rostocker Straße 40, 41199 Mönchengladbach

  • Henkel KGaA, Henkelstraße 67, 40191 Düsseldorf

  • Herwe Chem. - Techn. Erzeugnisse GmbH, Kleines Feldlein 16-20, 74889 Sinsheim-Düren

  • Dr. Jonson, Handwaschpasten GmbH, Fallerslebenweg 9-13, 42719 Solingen

  • matecra GmbH, Schickhardtstraße 7, 89551 Königsbronn

  • miltex GmbH, Maybachstraße 8, 63322 Rödermark

  • Physioderm GmbH & Co. KG, Woellnerstraße 26, 67065 Ludwigshafen

  • Quinta GmbH, Alte Straße 5, 79249 Freiburg-Merzhausen

  • Rath GmbH & Co. KG, Messingweg 11, 48308 Senden

  • Rhenus, Wilhelm Reiners GmbH & Co., Erkelenzer Straße 36, 41179 Mönchengladbach

  • Stähler Agrochemie GmbH & Co., Stader Elbstraße, 21683 Stade, Niederelbe

  • Stockhausen GmbH, Chemische Produkte, Bäker Pfad 25, 47805 Krefeld

  • Paul Voormann GmbH, Chemische Produkte, Siemensstraße 37, 42551 Velbert

  • Carl Wilden GmbH, Werner-Heisenberg-Straße 2, 63263 Neu-Isenburg

8.
PSA gegen Absturz und zum Retten

  • Georg Aigner, Sicherheitstechnik, Thannenmais-Höfen, 94419 Reisbach

  • Barrow Hepburn Sala GmbH, Flutstraße 63, 47533 Kleve

  • Herbert Bornack, Arbeitssicherheit, Albert-Schäffler-Straße 7, 74080 Heilbronn

  • Edelmann + Ridder GmbH & Co., Achener Weg 66, 88316 Isny im Allgäu

  • W. Funcke GmbH & Co. KG, Kassenberg 50, 45779 Mülheim/Ruhr

  • Grün GmbH, Spezialmaschinenfabrik, Siegener Straße 81-83, 57234 Wilnsdorf-Niederdielfen

  • Hans Huber GmbH, Maschinen- und Anlagenbau, Maria-Hilf-Straße 3-5, 92332 Berching

  • L. Hasenbach GmbH & Co. KG, Leiternwerk, Dieselstraße 12, 65520 Bad Camberg

  • Ikar GmbH, Arbeitssicherheitssysteme, Nobelstraße 2, 36041 Fulda

  • ITC Metallbau GmbH, Steinbeisstraße 1, 71706 Markgrönigen

  • Eduard Kaufmann GmbH, Anseilschutz, Im Bruch 15, 56567 Neuwied

  • W. Kücke & Co, Fernmeldetechnik GmbH, Postfach 13 16 51, 42043 Wuppertal

  • Meckel GmbH, Sicherheitssysteme, In der Welsmicke 4, 57399 Kirchhundem

  • Mittelmann Armaturen, GmbH & Co. KG, Schillerstraße 50, 42489 Wülfrath

  • P. Preising GmbH & Co. KG, Dohrgauler Straße 22, 51688 Wipperfürth

  • Ernst Rische, Auf der Bleiche 12, 31157 Sarstedt

  • Söll GmbH, Bereich Sicherheitsgeräte, Dießemer Bruch 114 b, 47806 Krefeld

  • Gebrüder Wanner GmbH, Baumgartenstraße 8, 89231 Neu-Ulm

1

Außer Schutzhelme,

1.) die für den Einsatz in heißer Umgebung konzipiert und hergestellt werden, die vergleichbare Auswirkungen hat wie eine Umgebung mit einer Lufttemperatur von 100 C oder mehr, mit oder ohne Infrarotstrahlung, Flammen oder großen Schmelzmaterialspritzern (Kategorie III)

2.) die zum Schutz gegen Risiken der Elektrizität konzipiert und hergestellt werden (Kategorie III)

2

G = Gasfliter

P = Partikelfilter

3

Bei Anlagen aus Asbestzementrohren oder anderen Asbestzementprodukten sind besondere Schutzmaßnahmen (Atemschutz und Schutzkleidung) zu treffen, wenn die Tätigkeit nicht nach geprüften Arbeitsverfahren gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchgeführt wird. (Siehe BIA-Verzeichnis geprüfter Arbeitsverfahren mit geringer Exposition nach TRGS 519 bzw. ZIV-Arbeitsblatt 702)

4

Bei Anlagen aus Asbestzementrohren oder anderen Asbestzementprodukten sind besondere Schutzmaßnahmen (Atemschutz und Schutzkleidung) zu treffen, wenn die Tätigkeit nicht nach geprüften Arbeitsverfahren gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchgeführt wird. (Siehe BIA-Verzeichnis geprüfter Arbeitsverfahren mit geringer Exposition nach TRGS 519 bzw. ZIV-Arbeitsblatt 702)

5

Bei Anlagen aus Asbestzementrohren oder anderen Asbestzementprodukten sind besondere Schutzmaßnahmen (Atemschutz und Schutzkleidung) zu treffen, wenn die Tätigkeit nicht nach geprüften Arbeitsverfahren gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchgeführt wird. (Siehe BIA-Verzeichnis geprüfter Arbeitsverfahren mit geringer Exposition nach TRGS 519 bzw. ZIV-Arbeitsblatt 702)

6

Bei Anlagen aus Asbestzementrohren oder anderen Asbestzementprodukten sind besondere Schutzmaßnahmen (Atemschutz und Schutzkleidung) zu treffen, wenn die Tätigkeit nicht nach geprüften Arbeitsverfahren gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchgeführt wird. (Siehe BIA-Verzeichnis geprüfter Arbeitsverfahren mit geringer Exposition nach TRGS 519 bzw. ZIV-Arbeitsblatt 702)