DGUV Regel 109-007 - Wärmebehandlung von Metallen in Salzbädern (bisher: BGR/GUV...

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Abschnitt 4.4, 4.4 Absaugeinrichtungen
Abschnitt 4.4
Wärmebehandlung von Metallen in Salzbädern (bisher: BGR/GUV-R 153)
Titel: Wärmebehandlung von Metallen in Salzbädern (bisher: BGR/GUV-R 153)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 109-007
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.4 – 4.4 Absaugeinrichtungen

4.4.1

Können aus den Salzbädern oder zugehörenden Einrichtungen gesundheitsgefährliche Stoffe in die Atemluft der Versicherten gelangen, müssen Absaugeinrichtungen mit geeigneten Erfassungseinrichtungen vorhanden sein, mit denen die gefährlichen Stoffe an der Entstehungs- oder Austrittsstelle abgeführt werden können.

Geeignete Erfassungseinrichtungen zum Absaugen gefährlicher Stoffe an der Entstehungs- oder Austrittsstelle sind z.B.

  • für Salzbäder Randabsaugungen (Ringhauben) oder Hauben in Trichterform,

  • für Abschreckbäder Randabsaugungen.

Gesundheitsgefährliche Stoffe sind Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube in unzuträglicher Konzentration; siehe auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte".

Erfahrungsgemäß sind Salzbäder und Abschreckbäder mit Erfassungseinrichtungen auszurüsten.

4.4.2

Es müssen selbsttätig wirkende Warneinrichtungen vorhanden sein, die Störungen der Absaugeinrichtungen rechtzeitig optisch oder akustisch anzeigen.

Hinsichtlich Störungen, optischer und akustischer Gefahrsignale sowie rechtzeitiger Anzeige siehe Regel "Arbeitsplatzlüftung - Lufttechnische Maßnahmen" (BGR 121).

4.4.3

Die Abluftführung der Absaugeinrichtungen nach Abschnitt 4.4.1 muss so beschaffen sein, dass weder innerhalb noch außerhalb betrieblicher Räume Gesundheitsgefahren oder unzumutbare Belästigungen auftreten können.

Siehe Regel "Arbeitsplatzlüftung - Lufttechnische Maßnahmen" (BGR 121).