DGUV Regel 112-198 - Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz...

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Abschnitt 7.6, 7.6 Haltegurte nach DIN EN 358
Abschnitt 7.6
Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz (DGUV Regel 112-198)
Titel: Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz (DGUV Regel 112-198)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Regel 112-198
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 7.6 – 7.6 Haltegurte nach DIN EN 358

Ein Haltegurt besteht aus einem Gurtband mit Verschluss- und Einstellelementen, einer Rückenstütze und mindestens einer Halteöse zum Rückhalten. Zur Arbeitsplatzpositionierung ist ein Haltegurt zu verwenden, der mit zwei Halteösen ausgestattet ist (siehe Abbildung 31).

Haltegurte sind zum Auffangen abstürzender Personen und zur Rettung von Personen nicht geeignet und deshalb für diese Verwendung unzulässig. Es besteht dabei unter anderem die Gefahr der Wirbelsäulenverletzung (siehe Abbildung 32).

Haltegurte sind nur zum Zweck des Rückhaltens (Rückhaltesystem, siehe Abbildungen 16, 17 und 18) bzw. der Positionierung (Arbeitsplatzpositionierungssystem, siehe Abbildungen 13, 14 und 15) geeignet. Voraussetzung ist hierbei eine Standfläche, deren Neigung und Oberflächenbeschaffenheit das Risiko des Ausrutschens oder Abrutschens ausschließt.

Die gleichzeitige Bereitstellung von Haltegurten und Auffanggurten in einem Arbeitsbereich sollte aufgrund der Verwechslungsgefahr vermieden werden. Für diese Fälle wird die alleinige Verwendung eines Auffanggurtes mit integrierter Haltefunktion empfohlen.

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Abb. 31
Haltegurt mit einstellbarem Verbindungsmittel

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Abb. 32
Gefahr der Wirbelsäulenverletzung bei der Benutzung von Haltegurten zum Auffangen