DGUV Grundsatz 309-001 - Prüfung von Kranen (bisher: BGGGUV-G 905)

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Anhang 2, Hinweise für wiederkehrende Prüfungen an LKW-Ladek...
Anhang 2
Prüfung von Kranen (bisher: BGG/GUV-G 905)

Anhangteil

Titel: Prüfung von Kranen (bisher: BGG/GUV-G 905)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Grundsatz 309-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 2 – Hinweise für wiederkehrende Prüfungen an LKW-Ladekranen

Wiederkehrende Prüfung an LKW-Ladekranen

Betreiber:

Seriennummer:
  Bemerkungen:
    
0. Prüfgegenstand mit Ausrüstung zum Zeitpunkt der Prüfung   
 Hersteller:  
 Seriennummer:  
 Baujahr:  
 Typ:  
    
  Bauart: Tragfähigkeit 
 Lkw-Ladekran SV-Prüfung gem. § 26 (3) + (4) BGV/GUV-V D6 sofern Ausladung > 15 m oder Lastmoment > 30 mt 1)
 Lkw-Anbaukran SV-Prüfung gem. § 26 (3) BGV/GUV-V D6 1)
 Langholz-Ladekran
(gem. BGV/GUV-V D6)
  
 Holz-Ladekran (gem. EN 12 999)  
 Sonderbauarten  
    
  Aufbau: Tragfähigkeit 
 Aufbauart  
 Abstützung  
    
  Winde   
 Hubwerk  
    
  Festangebaute Lastaufnahmemittel (LAM):   
 Hersteller:  
 Seriennummer:  
 Baujahr:  
 Typ:  
    
  Zusatzausrüstung:   
 3. Ausleger (Jib)  
    
  Aufgebaut auf Fahrzeug   
 Hersteller:  
 Fahrgestell-Nr.:  
 Baujahr:  
 Typ:  
 Amtliches Kennzeichen:  
    
1)

§ 26 BGV/GUV-V D6
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass

  1. 1.

    kraftbetriebene Turmdrehkrane,

  2. 2.

    kraftbetriebene Fahrzeugkrane,

  3. 3.

    ortsveränderliche kraftbetriebene Derrickkrane,

  4. 4.

    LKW-Anbaukrane

mindestens alle 4 Jahre durch einen Sachverständigen geprüft werden. Diese Sachverständigenprüfung ersetzt eine Sachkundigenprüfung nach Absatz 1.
(4) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass zusätzlich zu Absatz 3

  • kraftbetriebene Turmdrehkrane im 14. und 16. Betriebsjahr und danach jährlich,

  • kraftbetriebene Fahrzeugkrane im 13. Betriebsjahr und danach jährlich

durch einen Sachverständigen geprüft werden. Diese Sachverständigenprüfung ersetzt eine Sachkundigenprüfung nach Absatz 1.

 

Wiederkehrende Prüfung an LKW-Ladekranen

Betreiber:

Seriennummer:
Vor-han-den Voll-stän-dig Nicht zu-tref-fend Bemerkungen Gerin-ger Man-gel Erheb-licher Man-gel
       
1. Dokumentationsprüfung       
  Prüfbuch:       
 Inhaltsverzeichnis      
 Stammblatt      
 Beiblatt Tragmittel (Seil/Haken)      
 Zusatzstammblatt für Lkw-Ladekrane allgemein      
 Prüfung vor der 1. Inbetriebnahme
Vor-, Bau-, Abnahmeprüfung (bis 31.12.1994)
      
 Prüfbericht über die letzte Wiederkehrende Prüfung      
 Nachweis über den Austausch bzw. Instandsetzung von Bauteilen/Baugruppen      
 Angaben zur theoretischen Nutzungsdauer      
 Konformitätserklärung (ab 01.01.1995)      
        
  Krankontrollbuch       
        
  Betriebsanleitung:       
 Schaltpläne für Elektrik, Hydraulik und/oder Pneumatik (ab 01.01.1995)      
 Tragfähigkeitsangabe/-tabelle      
 Hinweise zur Prüfung (z. B. ÜL) (ab 01.01.1995)      
 Montage-/Demontageanleitung (ab 01.01.1995)      
 Einsatzbedingungen/Einstufung (ab 01.01.1995)      
 Hinweise auf Restgefahren (ab 01.01.1995)      
        
  Angabe zu Stützlast und Radlast       
        
  Dokumentation festangebauter LAM       
 Z.B. Konformitätserklärung      
        
  Prüfung gem. BGV/GUV-V D 29 (nicht im Prüfumfang dieser Prüfung enthalten!)       
        
  Straßentauglichkeit nach StVZO (Plakettendatum - nicht im Prüfumfang dieser Prüfung enthalten!)       
        
2. Sichtprüfung       
  Identität       
 Fabrikschild: Kran
(Hersteller bzw. Lieferant, Baujahr, Fabrik-Nr.; Typ);
Fahrgestell-Nr.: Fahrzeug
      
        
  Fabrikschild des Aufbauers (gem. EN 12999:2003)       
        
  Beschilderung       
 Belastungsangaben/Tragfähigkeitsangaben      
 CE-Kennzeichnung (ab 01.01.1995)      
 Kennzeichnung Gefahrenstellen      
 Verbotsschild "Aufstieg durch Unbefugte verboten"      
        
  Begehung des Kranes       
 Zugang zum Steuerstand
UVV (500 mm von unten (max. 650); 280 mm Stufenabstand; 150 mm tief; 300 mm breit; Haltegriffe) EN 12999:2003 (1. Stufe max. 600 mm; 220-300 mm Stufenabstand; 150 mm Fußraumtiefe; 300 mm breit; Haltegriffe)
      
       
       
        
  Kontrolle des vorgestellten Kranes und der Ausrüstung: (Verschleiß; Beschädigung; Korrosion; Befestigung; Dichtheit)       
 Abstützungen einschl. Transportsicherungen      
 Niveauanzeiger (gem. EN 12999:2003)      
 Hilfsrahmen      
 Kransäule mit Schwenkwerk (Befestigung; Kippspiel (nach Herstellerangabe))      
 Ausleger (Hub-, Knick-, Zusatzknickarm bzw. 1., 2., 3. Ausleger)      
 Manuelle Auslegerverlängerung      
 Hydraulikzylinder (heben, knicken, teleskopieren)      
 Haken (z. B. Y-Maß 10%; h 25%; Hakenmaulsicherung; Korrosion; Risse)      
 Hakenflasche (z. B. Eignung; Hakenbefestigung)      
 Winde Seil (Machart; 10% Verschleiß bzw. 15% vom D, Drahtbrüche; Befestigung) - Bordscheibe (1,5d) - Seilrollen (Aussetzbügel-Spiel 1/3d oder max. 10 mm)      
 Hydraulische und elektrische Ausrüstung
(z. B. Verlegung, Beschädigungen)
      
 Sicherheitseinrichtungen
(soweit zugänglich und/oder sichtbar)
      
        
  Festangebaute LAM
(Verschleiß; Beschädigung; Korrosion; Befestigung; Dichtheit)
      
        
  Steuerstand/Kabine       
 Kennzeichnung Stellteile      
 Aushang Betriebsvorschriften      
 Stellteile, Hochsitz      
        
  Arbeitssicherheit bei der Kranprüfung       
 Bodenbeschaffenheit      
 Abstützung (Ausfahrzustand; Unterbau)      
 Rüstzustand (z. B. Einscherung; Ballastierung)      
 Aufstellung zur Umgebung
(z. B. Sicherheitsabstände; Hindernisse; Abstand zur Baugrube)
      
        
3. Funktionsprüfung ohne Last       
 Notbefehlseinrichtungen (Not-Halt)      
 Nullstellung der Stellteile      
 Bewegen des Kranes (z. B. Hubwerk; Ausleger; Teleskope; Drehwerk über gesamte Wege, Bewegungskombinationen und alle Stellungen)      
 Quetsch- und Scherstellen (z. B. am Steuerstand)      
 Geräusche/Schwingungen (auffällige)      
        
  Bremsprüfung (1. Loslassen Stellteil und 2. Not-Halt))       
 Hubzylinder      
 Schwenkwerk      
 Hubwinde      
        
  Anfahren aller vorhandener Sicherheitseinrichtungen (Funktion; Nachlaufwege)       
 Begrenzer für max. und min. Hubzylinderstellungen      
 Begrenzer für Auslegerteleskopieren      
 Begrenzer für Schwenken (z. B. Standsicherheit)      
 Hubbegrenzer an Hubwinde      
 Senkbegrenzer an Hubwinde (min. 2 Windungen gem. UVV; min. 3 Windungen siehe Herstellerangaben)      
 Begrenzer für Schlaffseil      
 Akustische Warnung (z. B. Hupe bei Ausladung > 12 m gem. EN 12 999)      
 Höhenwarneinrichtung      
 Transportsicherungen für Abstützungen      
        
  Weitere Sicherheitseinrichtungen:       
        
  Festangebaute LAM       
        
4. Funktionsprüfung mit Last       
 Warneinrichtungen (bei 90% der Tragfähigkeit + bei Überschreitung - gem. EN 12 999)      
 Lastmomentbegrenzung einschließlich Bereichsbegrenzung (kleine Last mit großer Ausladung und große Last mit kleiner Ausladung)   kleine/große Last:
............/............ t
  
        
  Bremsprüfung (1. Loslassen Stellteil und 2. Not-Halt)       
 Hubzylinder      
 Schwenkwerk      
 Hubwinde (mit Nennseilzugkraft)      
 Bewegen des Kranes (z. B. Hubzylinder/Ausleger; Teleskope; Schwenkwerk; Hubwinde über gesamte Wege, Bewegungskombinationen und alle Stellungen)      
 Geräusche/Schwingungen (auffällige)      
        
  Festangebaute LAM       
        
5. Bei Auffälligkeiten nachbesichtigen       
        
 Bemerkungen
 
 
 
 
 
      

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PrüfdatumUnterschrift des Prüfers