DGUV Grundsatz 304-002 - Aus- und Fortbildung für den betrieblichen Sanitätsdien...

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Anhang 4, Beispiel für die Gestaltung eines Leitfadens
Anhang 4
Aus- und Fortbildung für den betrieblichen Sanitätsdienst (DGUV Grundsatz 304-002)

Anhangteil

Titel: Aus- und Fortbildung für den betrieblichen Sanitätsdienst (DGUV Grundsatz 304-002)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Grundsatz 304-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 4 – Beispiel für die Gestaltung eines Leitfadens

Die Aufgaben der Betriebssanitäterin oder des Betriebssanitäters nach DGUV Vorschrift 1 Zeitansatz: 115 Min (inkl. Pause)
Lernziel

Die Teilnehmenden kennen die Aufgaben des Betriebssanitäters/-in und können ihren Zuständigkeitsbereich definieren. Sie sind über die für ihre Tätigkeit als Betriebssanitäter/-in relevanten rechtlichen Bestimmungen informiert und können deren Bedeutung und Konsequenzen anhand von Beispiel erläutern.
Zeit Inhalt Hinweise für die Lehrkraft Methode/ Material
15 MinInhaltlicher Einstieg

Die TN sammeln ihre bisherigen Erfahrungen zum Thema "Erste Hilfe (im Betrieb)"
Einstieg ins Thema: Anknüpfen eigener Erfahrungen

Die Teilnehmenden erkennen ihre bereits vorhandenen Erfahrungen und verknüpfen diese mit ihren Kenntnissen aus dem Bereich der Ersten Hilfe.

Ergebnis sichtbar aufhängen
"Geschmack von Erfolg"
Erfahrungen der Teilnehmenden auf
Paketpapier am Boden sammeln
Paketpapier auf Boden auslegen
Stifte für TN
10 MinAufgaben des Betriebssanitäters/-inAufgaben des Betriebssanitäters/-in:
  • Erweiterte Erste Hilfe leisten

  • Stellung im Betrieb: Er steht zwischen dem Betriebsarzt/-in und dem betrieblichen Ersthelfer/-in - oder zwischen Ersthelfer/-in und dem Rettungsdienst

  • Transport-KH oder D-Arzt/Ärztin (Organisation des Betroffenen)

  • Versorgung des Betroffenen mit apparativen Mitteln wie Beatmungsbeutel

  • Möglicher Weise - Organisation des Erste Hilfe Materials

  • Unterstützung bei Organisation und Umsetzung der Hygiene im Betrieb

  • Dokumentation (Unfallversicherungsträger/Betrieb)

Quelle: DGVU Information 204-022 "Erste Hilfe im Betrieb"
Lehrvortrag
PPT 1-6
15 MinTransfer auf eigene Erfahrungen
Verdeutlichen der Aufgabe des BS
Bezug zu Erfahrungen der TN schaffen
Mit Anleitung der Lehrkraft ergänzen die TN die Erfahrungen/Fälle um die Aufgabe der Betriebssanitäter/-in.
Dadurch schaffen sie eine Verknüpfung zwischen ihren eigenen Erfahrungen und den vorgestellten Aufgaben der/des Betriebssanitäters/-in.
Lehrgespräch
Wiederholung
Paketpapier mit Erfahrungen der TN
Metaplankarten, gelb
Stifte
Pinwand/Pin oder Kleber
5 MinDokumentation der Ersten-Hilfe-Leistung (Unfallversicherungsträger)Die TN üben anhand eines fiktiven/bekannten Fallbeispiels die Dokumentation der Ersten-Hilfe-Leistung nach den Vorgaben der Unfallversicherungsträger.
Ergebnisse gemeinsam durchgehen!
Auf Datenschutz hinweisen!
Einzelarbeit

Dokumentationsbögen, z. B. Meldeblock (DGUV Information 204-021) oder Muster des Fachbereiches Erste Hilfe: https://www.dguv.de/medien/fb-erstehilfe/de/pdf/dokumentation.pdf

Kugelschreiber
10 MinPause  
30 MinRechtliche Rahmenbedingungen, Teil 1:

§§ 24-28 DGUV Vorschrift 1
"Grundsätze der Prävention":
  • Allgemeine Pflichten des Unternehmers

  • Erforderliche Einrichtungen und Sachmittel

  • Zahl und Ausbildung der Ersthelfer/-in /Betriebssanitäter/-in

  • Unterstützungspflichten der Versicherte

Die TN erhalten die Vorschriften und sollen in eigenen Worten wiedergeben, was diese bedeuten.

Klare Zeitangabe für Gruppenarbeitsphase (Uhrzeit!) geben und gut sichtbar festhalten!

Ergebnisse im Plenum durchgehen
Gruppenarbeit

Auszüge:

DGUV Vorschrift 1

DGUV Information 204-022

Je Gruppe: Stifte, Flipchart-Papier, Metaplan-Karten, ...

Gruppeneinteilung, z.B.: Beutel mit verschiedenem Verbandmaterial

vorbereiten; je Gruppe z. B. 3 Mullbinden, 3 Kompressen, 3 Rettungsdecken, 3 Verbandtücher; TN "blind" ziehen lassen
10 MinRechtliche Rahmenbedingungen, Teil 2:
  • §§ 35, 230 ,323c Strafgesetzbuch

  • §§ 242, 278, 831 Bürgerliches Gesetzbuch

  • Medizinproduktegesetz, Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Die genannten rechtlichen Bestimmungen werden den TN überblicksartig vorgestellt.Lehrvortrag

PPT 12-17
20 MinRechtliche Rahmenbedingungen, Teil 2
  • Transfer

Jeder TN erhält ein Puzzlestück; entweder mit Gesetzestext oder mit einem Fallbeispiel;

Die Gruppe erarbeitet, welche Teile zusammenpassen.
Puzzle

Puzzleteile