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Metall

Kring, Arbeitssicherheitsjournal 2011, 18

Thema: Metall
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: Dr. Friedhelm Kring
Rubrik: arbeitssicherheit.branche
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2011, 18 (Heft 1)

Metall

Dr. Friedhelm Kring
Kring: Metall - Arbeitssicherheitsjournal 2011 Heft 1 - 18

Wartungsplan für Kühlschmierstoffe

Kühlschmierstoffe (KSS) sind in metallverarbeitenden Betrieben meist unverzichtbar. Besonders wichtig ist, KSS regelmäßig zu kontrollieren und zu prüfen. Denn die Flüssigkeiten verändern sich bei ihrem Einsatz, z.B. infolge von Kontaminationen mit Fremdölen oder mit Mikroorganismen. In der BG-Regel 143 „Umgang mit Kühlschmierstoffen“ ist das Führen eines Wartungsplans verpflichtend vorgeschrieben.

Der Shell-Konzern stellt Betrieben eine neue Anleitung für die Überwachung von Kühlschmierstoffen (KSS) gemäß Gefahrstoffverordnung, TRGS 611 und BGR 143 zur Verfügung. Diese behandelt u.a.

  1. die tägliche Prüfung wahrnehmbarer Veränderungen wie Aussehen oder Geruch,

  2. die Messung der Konzentration, des pH-Wertes und der Nitrit-Konzentration,

  3. die Bestimmung der Härte des Ansetzwassers bei Neubefüllung, [squf] die Problematik bei Fremdölen.

Auch einige andere Schmierstoffhersteller bzw. -vertreiber bieten solche Wartungspläne an, teilweise mit Anleitungen und Erläuterungen.

Nutzen Sie diesen Service für die Kontrolle der Kühlschmierstoffe in Ihrem Unternehmen.

Achtung Hochspannung in Elektrofahrzeugen: Wer darf ran?

Elektromobilität gilt als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept. Brennstoffzellen, Hybridtechnik und Elektrofahrzeuge bringen aber nicht nur mehr Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung in den Straßenverkehr, sondern auch neue Gefahren. Denn die bislang in Fahrzeugen üblichen 12 Volt reichen hier bei Weitem nicht mehr aus. Fachpersonal in Werkstätten und Mitarbeiter der Hersteller müssen sich mit bisher bei Fahrzeugen nicht gekannten elektrischen Gefährdungen auseinandersetzen.

In Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen können Spannungen von bis zu 1.000 Volt auftreten. Mitarbeiter sind daher im Umgang mit Hochvolttechnik zu schulen und zu qualifizieren. Die BG-Information 8686 „Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen“ bietet betroffenen Unternehmen eine Einführung in die notwendigen neuen Sicherheitskonzepte. Sicherheitsverantwortliche erhalten Hinweise, wie elektrische Gefährdungen durch Hochvolt zu ermitteln sind und finden im Anhang eine Mustergefährdungsbeurteilung.

Darüber hinaus bietet die BGI 8686 eine umfassende Übersicht der notwendigen Qualifizierungen für verschiedene Tätigkeiten und Mitarbeitergruppen. Denn nicht immer ist klar, wer wann welche Arbeiten an Elektrofahrzeugen ausführen darf. Dies betrifft sowohl Mitarbeiter der Automobilhersteller in Entwicklung und Fertigung als auch Beschäftigte in Servicewerkstätten, die an Serienfahrzeugen arbeiten.

Links zu den Meldungen im Bereich „Metall“ finden Sie im Bereich „Journal“ unter www.arbeitssicherheit.de, Webcode 10488