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Neu auf dem Markt

Arbeitssicherheitsjournal 2011, 11

Thema: Neu auf dem Markt
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.technik
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2011, 11 (Heft 1)

Neu auf dem Markt

Neu auf dem Markt - Arbeitssicherheitsjournal 2011 Heft 1 - 11

Schutztüren mit Überlappung

Schutztüren an konventionellen Maschinen und Anlagen werden häufig aus den handelsüblichen modularen Profilsystemen aufgebaut. Bei manchen Maschinentypen verwendet man aber aufwendigere Türen, weil man z.B. besonderen Schallschutz gewährleisten möchte. Ein spezieller Fall sind auch Laserbearbeitungsanlagen. Hier gilt es sicherzustellen, dass ein „verirrter“ Laserstrahl nicht durch den Türspalt dringt. Daher müssen die Schutztüren eine Überdeckung zur Zarge bzw. zum Profil aufweisen.

Für solche und andere Anwendungsfälle hat die Schmersal Gruppe eine innovative Sicherheitszuhaltung entwickelt. Sie fragt die Stellung von Schutztür und Verriegelung über eine spezielle Sensorik ab. Zudem sind der Türgriff und eine Notentriegelung direkt ins System integriert.

Für Schutztüren mit Überlappung haben die Konstrukteure nun einen Betätiger mit breiterem Türschild entwickelt. Dieser Betätiger mit der Bezeichnung B 40 überbrückt die zusätzliche Distanz, die sich aus der Überlappung von Schutztür und Maschinenumhausung ergibt. Zum System gehört auch eine Notentriegelung mit rotem „Panikgriff“. Er ermöglicht es dem eventuell im Gefahrenbereich eingeschlossenen Personal, buchstäblich mit einem Griff, die Schutztür von innen zu öffnen.

www.schmersal.com

Eindeutige Türschilder

Eine scheinbar einfache Idee mit großer Wirkung: Mit Piktogrammen zur Kennzeichnung der Öffnungsrichtung von Türen in Betrieben und öffentlichen Gebäuden sorgte das Unternehmen Markttrend better-open auf der letzten Arbeitsschutz Aktuell für einiges Aufsehen. Die Newcomer aus Berlin sicherten sich den Förderpreis 2010.

Die Tür-Piktogramme sind Aufkleber. Sie setzen allein auf logische Symbolsprache und verzichten auf herkömmliche Hinweise, wie ziehen/drücken oder pull/push. Vor allem in Gefahrensituationen ist ein auf Anhieb richtiges Öffnen von Türen entscheidend, um eine bereits ausgelöste Panik nicht noch zu steigern und damit letztlich Unfälle zu vermeiden. Fluchtrichtungen sind meist durch entsprechende reflektierende Zeichen wie Pfeile und Symbole auf dem Boden und an den Wänden ausreichend gekennzeichnet.

Türen, wie etwa Rauchabschlusstüren, können aber im Notfall zur tödlichen Gefahr werden. Die eindeutigen Symbole auf den Türschildern bieten deshalb eine neue Möglichkeit zur besseren Kennzeichnung von Fluchtwegen und erhöhen damit die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden in Gebäuden.

Erste Tests in öffentlichen Gebäuden in Berlin und Potsdam mit Erwachsenen, aber auch mit Kindern, haben bewiesen, dass die Piktogramme leicht zu verstehen sind und Türen intuitiv richtig geöffnet werden. Die Piktogramme entstanden im Rahmen der Unfallprävention. Die Anregung dazu stammte von einem Notarzt, die Ausgestaltung erfolgte durch eine Grafikagentur. Eingesetzt werden die Aufkleber in Schulen, Kindergärten, Hotels, Krankenhäusern und Unternehmen.

www.better-open.de

Brandschutz für Aufzugsschächte

Mit einem Steuerungssystem für Aufzüge, in das ein Detektor für Brandrauch im Aufzugsschacht integriert ist, will die Simon RWA Systeme GmbH für mehr Sicherheit im Brandfall sorgen. Nach dem Prinzip der fortwährenden Luftüberwachung wird die angesaugte Luft vom Rauchansaugsystem hinsichtlich ihrer Rauchgaskonzentration untersucht. Hierzu wird das Verhältnis von Rauchpartikeln zu einem bestimmten Luftvolumen gemessen. Im Brandfall löst das System sofort Alarm aus.

Die Rauchabzugsöffnung im Schachtkopf des Aufzugs wird laut Anbieter durch einen elektromotorischen Antrieb geöffnet, sodass der Rauch abziehen kann. Außerdem löst das Alarmsignal ein Anfahren des Aufzugs auf die erste Evakuierungsebene aus. Erreicht der Aufzug die Evakuierungsebene, misst ein klassischer elektronischer Rauchmelder die Umgebungsluft des Aufzugsvorplatzes. Wird Rauch gemessen, bewegt sich der Aufzug automatisch weiter auf die zweite Evakuierungsebene.

www.simon-rwa.de