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Mehr Sicherheit für Bühnenarbeiter

Arbeitssicherheitsjournal 2011, 5

Thema: Mehr Sicherheit für Bühnenarbeiter
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.profil
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2011, 5 (Heft 1)

Mehr Sicherheit für Bühnenarbeiter

Mehr Sicherheit für Bühnenarbeiter - Arbeitssicherheitsjournal 2011 Heft 1 - 5

Veranstaltungstechniker und Rigger, also Höhenarbeiter für den Auf- und Abbau von Bühnenaufbauten, leben gefährlich. So verunglückten im Sommer 2009 Arbeiter beim Bühnenaufbau für ein geplantes Madonna-Konzert im südfranzösischen Marseille. Das Dach der Bühne, das von vier Kränen angehoben wurde, geriet ins Schwanken. Ein Kran fiel um und stürzte auf die bereits aufgebaute Bühne. Ein französischer Bühnenarbeiter starb, zwei seiner Kollegen erlitten schwere Verletzungen. Mega-Star Madonna sagte das Konzert daraufhin ab.

Bei diesem Unglück kam es zu einer Kettenreaktion. Oft steckt jedoch Zeitdruck dahinter, wenn sich Rigger beim Aufhängen von Lasten im Bühnenaufbau nicht ordnungsgemäß anseilen. Die zuständige Verwaltungs-BG (VBG) berichtet von zwei tödlichen Unfällen innerhalb des letzten Jahres aufgrund fehlender Absturzsicherungen. Einer der zu Tode gekommene Rigger habe seinen Gurt auf dem Boden liegen gelassen, ausnahmsweise.

Die VBG und die Fachverbände DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) und VPLT (Der Verband für Professionelle Licht- und Tontechnik) haben gemeinsam eine Kampagne für mehr Sicherheit bei der Arbeit am und im Rigg entwickelt. Die Lock-it-Poster und -Anzeigen werben mit eindringlichen Kommentaren für die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) –und zwar bei jedem Job. (ms)

www.vbg.de/rigging