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Neue Branchenregelung zu gesundheitsgefährlichen Stäuben bei...

Arbeitssicherheitsjournal 2010, 5

Thema: Neue Branchenregelung zu gesundheitsgefährlichen Stäuben bei der Elektroinstallation
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.profil
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2010, 5 (Heft 8)

Neue Branchenregelung zu gesundheitsgefährlichen Stäuben bei der Elektroinstallation

Neue Branchenregelung zu gesundheitsgefährlichen Stäuben bei der Elektroinstallation - Arbeitssicherheitsjournal 2010 Heft 8 - 5

Elektrohandwerker auf Baustellen müssen häufig Tätigkeiten ausführen, die mit einer starken Belastung durch Staub verbunden sind. Für Leitungen und Verteilerdosen muss gefräst, gestemmt, geschlitzt und gebohrt werden und die dabei freigesetzten mineralischen Stäube können später für Bronchitis, Silikose (Staublunge) oder gar Lungenkrebs verantwortlich sein. Die Staubbelastung wird jedoch noch immer nicht überall als Gesundheitsbedrohung erkannt und entsprechend in Gefährdungsbeurteilungen berücksichtigt. Die Berufsgenossenschaften und ihre Institute haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Fachverband Elektrowerkzeuge im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI e.V. mehrere Messkampagnen und Untersuchungen zur Prävention durchgeführt. Damit wurde der Stand der Technik für Schutzmaßnahmen ermittelt, der nun in eine neue Branchenregelung „Staub bei Elektroinstallationsarbeiten“ Eingang gefunden hat.

Das 14-seitige Dokument nennt die Gesundheitsgefahren, beschreibt die Ermittlung und Beurteilung der Staubexposition und informiert zu Auswahl und Umsetzung von Schutzmaßnahmen (Gerätesysteme, Arbeitsorganisation, PSA). Die TRGS 559 „Mineralischer Staub“ wird damit spezifisch für Elektroinstallationsbetriebe konkretisiert. Nützlich für betroffene Unternehmen sind zudem eine Liste staubarmer Mauernutfräsen, ein Muster für die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung sowie eine Muster-Betriebsanweisung. Die Branchenregelung kann bei der BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) unter Tel. 02 21/37 78-10 20 angefordert oder online unter www.bgetem.de/medien heruntergeladen werden. (fk)