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Neu auf dem Markt

Arbeitssicherheitsjournal 2010, 12

Thema: Neu auf dem Markt
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.technik
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2010, 12 (Heft 3)

Neu auf dem Markt

Neu auf dem Markt - Arbeitssicherheitsjournal 2010 Heft 3 - 12

Leitern kraftsparend rollen

Die Günzburger Steigtechnik GmbH bietet ab sofort den Großteil ihrer Sprossenleitern wahlweise mit der neuen „roll-bar“-Traverse an. Diese erhöht nicht nur die Standfestigkeit, sondern in erster Linie den Komfort beim Standortwechsel. Mithilfe der ausklappbaren Rollen kann der Anwender die Steighilfe schnell, kraftsparend und rückenschonend von A nach B rollen. Der dazu nötige Kraftaufwand entspricht gerade mal der Hälfte des ursprünglichen Tragegewichtes.

Die Rollen an der Traverse werden in Fahrtrichtung gebracht und schon kann der Benutzer seine Steighilfe zum nächsten Einsatzort rollen. Ganz ohne Werkzeug lassen sich die Rollen dank einer Drehfunktion benutzerfreundlich in die gewünschte Position bringen. Das Drehelement rastet ein und verhindert so unerwünschte Schrägstellungen der Rollen. Neben der rückenschonenden Transporthaltung ist auch der stark verminderte Kraftaufwand ein starkes Argument für die Leitern mit Rollen. Beispiel: Beim Transport der größten Aluminium-Mehrzweckleiter des Herstellers müsste der Benutzer ein Gewicht von 37 Kilo tragen, mit Rollen beträgt der Kraftaufwand nur noch ca. 0,18 kN, was einem Tragegewicht von ca. 19 Kilo entspricht. Für den sicheren Stand der Leiter beim Einsatz sorgt laut Günzburger Steigtechnik dabei der flexible Leiternschuh „nivello“, der über sein Gelenk Bodenunebenheiten ausgleicht und so die Arbeitssicherheit erhöht.

www.steigtechnik.de

Sicherheitscontainer für verölte Putztücher

Putztücher mit Resten von Ölen, Kühlschmierstoffen und Lösungsmitteln dürfen in Werkshallen nicht in offenen Behältern gesammelt werden. Das gebieten die Vorschriften rund um den Brand- und Explosionsschutz. Die geschlossenen Sammelgefäße müssen allerdings jedes Mal geöffnet und wieder fest verschlossen werden. Diesen lästigen –und deshalb in der Praxis oft vernachlässigten – Vorgang verspricht das Unternehmen Mewa jetzt zu vereinfachen: Der Textilmanagement-Dienstleister stattet seine Kunden mit Sicherheitscontainern aus widerstandsfähigem Kunststoff aus, deren Deckel sich per Spannbügel schnell und dicht verschließen lassen. Der Container ist Teil der Serviceleistung von Mewa: der Dienstleister übernimmt das komplette Handling für Putztücher und befreit nach eigener Aussage damit Betriebsleiter in Bezug auf verschmutzte Tücher von den Anforderungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes.

www.mewa.de

Notausgangssicherung mit integrierter Panikstange

In der Europäischen Norm DIN EN 1125 wird festgelegt, dass Paniktüranlagen nur mit Panikstangengriffen quer über die Türebene geöffnet werden dürfen. Es soll erreicht werden, dass Menschen, die in einer Paniksituation gegen den Notausgang gedrückt werden, schnell und leicht nach außen kommen. Für den Betreiber eines Gebäudes ist zudem die Überwachung und Kontrolle der Notausgangstür wichtig. Er muss informiert sein, ob der Notausgang geschlossen und sicher, oder offen und betätigt worden ist.

Das Hamburger Unternehmen GFS, spezialisiert auf Fluchtwegsicherung, bietet jetzt mit der „GFS e-Bar“ ein Gerät an, das über eine Doppelfunktion verfügt: In die Druckstange, die quer über die gesamte Türbreite montiert wird, ist bereits eine Kontroll- und Überwachungsfunktion für den Notausgang integriert. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über eine Batterie oder über ein externes Netzteil.

Der große Vorteil liegt laut dem Hersteller darin, dass durch Optik und Funktion eine Hemmschwelle gegen unbefugte Benutzung der Tür aufgebaut wird. Bei Betätigung der Druckstange wird ein optischer und akustischer Alarm in zwei Stufen ausgelöst. Leichter Druck gegen die e-Bar aktiviert ein rotes LED-Feld und einen Voralarm (95 db im Abstand von 1 m), der wieder erlischt, sobald die Stange losgelassen wird.

Der Voralarm soll vor dem missbräuchlichen Durchdrücken und Öffnen der Tür abschrecken. Wird der Türgriff durchgedrückt, kann die Tür geöffnet werden. Es ertönt der Alarm wie im ersten Schritt, zusätzlich leuchtet ein grünes LED-Licht auf. Beide Signale können nur von einer autorisierten Person ausgeschaltet werden.

www.gefs-online.de

Warnampel signalisiert verbrauchte Raumluft

Hohe Konzentrationen von CO2 in der Raumluft vermindern nicht nur das Wohlbefinden, sondern können die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Da der Mensch CO2 ausatmet, kann der zulässige Grenzwert von 1.500 ppm in stark frequentierten Räumen schnell erreicht bzw. überschritten werden. Das Krefelder Ingenieurbüro Elk GmbH präsentiert nun die CO2-Warnampel Luqa, die sicher und zuverlässig vor erhöhten Werten warnt und zum Lüften bzw. zur Einstellung der Klimaanlage auffordert. Über den sensibilisierenden Effekt der Warnfunktion hinaus bietet das Gerät ein ansprechendes Design mit geeister Front und verschiedenen, frei kombinier- und dimmbaren Leuchtdioden.

www.elk.de

Kontrollsystem für Gerüste auf Baustellen

Ein Kontrollsystem für Gerüste bietet die Firma Marko Ident aus Unterhaching, die sich auf sogenannte Lockout/Tagout-Systeme spezialisiert hat. Das System umfasst gut sichtbare, wetterbeständige Halter und Einsteckschilder. Ist der Aufbau oder die Überprüfung eines Gerüsts erfolgreich abgeschlossen, füllt der Prüfer die grüne Seite des Einsteckschildes aus und steckt es in die Halterung. Somit ist klar erkennbar, dass das Gerüst zum Zeitpunkt der Prüfung betriebsfähig ist. Die regelmäßigen Prüfungen, die gemäß den Vorschriften stattfinden müssen, trägt der Verantwortliche auf dem jeweiligen Einsteckschild ein. Befindet sich das Gerüst hingegen noch im Aufbau oder hat es die Prüfung nicht bestanden, steht auf der Halterung gut sichtbar „Gerüst darf nicht betreten werden“.

www.lockout-tagout.de