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Neu auf dem Markt

Arbeitssicherheitsjournal 2010, 23

Thema: Neu auf dem Markt
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.technik
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2010, 23 (Heft 2)

Neu auf dem Markt

Neu auf dem Markt - Arbeitssicherheitsjournal 2010 Heft 2 - 23

Umschaltbarer Schweißerhelm

Für den neuen Automatik-Schweißerhelm „profiweld super ADC Plus“ hat der Hersteller Sinotec, Rödermark, nach eigener Aussage seine Technologie komplett überarbeitet. Der Helm erfülle neben den generellen Anforderungen der DIN EN 379 nun auch die Zusatzanforderung der Winkelabhängigkeit mit „Prüfnote 1“.

Die verbesserte Winkelabhängigkeit ermöglicht dem Schweißer ein Maximum an Komfort und Bequemlichkeit, wie z.B. einen ungestörten Blick – unabhängig vom Blickwinkel. Das aktive Sichtfeld wurde fast verdoppelt, was den Komfort während des Schweißens erheblich verbessert. Ebenso wie die Vorgängermodelle ist der Schweißerhelm für alle gängigen Schweißarbeiten geeignet – auch für Schleifarbeiten zwischendurch. Dies verdankt er Zusatzeigenschaften, wie z.B. umschaltbaren Schutzbereichen (nach DIN 4/6-8 und 4/9-13) und einem Wahlschalter für „Schweißen“ und „Schleifen“.

www.sinotec-gmbh.de

Hörsprechsysteme für explosionsgefährdete Bereiche

Ohne richtige Ausrüstung ist es oft nahezu unmöglich, einen korrekten Informationsfluss zu gewährleisten. Es kommt darauf an, dass die Konsonanten klar und sauber übertragen und gehört werden können. Insbesondere Laute wie „s, sch, f, g, t, p, h, k und z“ sind kritisch. Sie liegen im obersten Frequenzbereich und werden bei Hintergrundgeräuschen schlecht verstanden oder gar nicht gehört. Aus „Tasse“ oder „Tasche“ wird „Tanne“ oder aus „Keule“ wird „Eule“ oder „Beule“.

Im betrieblichen Umfeld können derartige Missverständnisse mitunter zu gefährlichen Situationen führen. Qualitativ hochwertige Hör-Sprechsysteme (Freisprechanlagen mit Headset) können helfen, diese Situationen zu vermeiden oder zu entschärfen. Die korrekte Übertragung von Sprache ist aber nur eine Seite, warum der Einsatz von Headsets lohnend ist. Der Nutzer hat zudem während des Gesprächs die Hände frei und muss sich nicht um sein Telefon oder Funkgerät kümmern. Er kann sich dadurch besser auf das Gespräch und seine Tätigkeit konzentrieren.

Die neuen, auch für explosionsgefährdete Bereiche der Zone 1 zugelassenen Headsets der Ex-TRA 300-Linie von Ecom Instruments bieten Lösungen für alle Anforderungen in industriellen Bereichen. Alle Systeme sind für den Einsatz von Helmträgern optimiert. Eine Sonderstellung nimmt das Gehörschutz-Headset ExTRA BT ein, welches mittels Bluetooth-Schnittstelle mit allen modernen Mobiltelefonen verbunden werden kann. Auch Voice-Over-IP-Lösungen lassen sich in Kombination mit der richtigen Hardware realisieren.

www.ecom-ex.com

Messgerät für Lärmbelastung

Das In-Ohr-Dosimeter „Quiet Dose“ aus dem Hause Sperian Protection misst die Lärmbelastung von Mitarbeitern über den gesamten Arbeitstag in Echtzeit und zeichnet die Ergebnisse auf. Ziel ist es, mithilfe des Dosimeters die tatsächliche Lärmbelastung am Arbeitsplatz zu ermitteln und anschließend geeignete Maßnahmen einzuleiten, die das Risiko eines Hörverlustes verringern.

Mittels eines Infrarot-Lesegeräts kann der Sicherheitsbeauftragte oder der Betriebsarzt laut dem Hersteller am Ende jedes Arbeitstages oder am Ende einer Woche die Daten aus dem Dosimeter herunterladen und mit Hilfe der mitgelieferten Software analysieren. Diese individuellen Daten ermöglichen die Entwicklung eines effektiven und für jeden Mitarbeiter individuell angepassten Gehörschutzprogramms. Führungskräfte können diese Daten zur Verbesserung der Produktivität nutzen, indem sie Arbeitseinsätze in Bereichen mit extremer Lärmbelastung gezielter planen.

www.sperianprotection.de

Knieschutz für alle Gelegenheiten

Ob in der Autowerkstatt, beim Fliesenlegen oder bei Klempnerarbeiten – optimaler Knieschutz bei der Arbeit ist enorm wichtig. Das belegen nicht zuletzt die Zahlen des Referats „Statistik – Arbeitsunfälle – Prävention“ der DGUV. Danach meldeten allein die Gewerblichen Berufsgenossenschaften im Jahr 2005 über 70.000 Knieverletzungen in Betrieben.

Knieschutz gilt nach der Richtlinie 98/686/EWG als Persönliche Schutzausrüstung und sollte die Prüfnorm DIN EN 14404 erfüllen. Die Kölner Firma Kneetek bietet eine Reihe von Knieschonern in ihrer Reihe Safetek an. Nach Angabe des Herstellers besitzen die Schoner ein ergonomisch vorgeformtes Kniebett mit sehr guten Dämpfungseigenschaften. Je nach Untergrund (glatt, empfindlich oder hart) bietet der Hersteller unterschiedliche Modelle für verschiedene Einsatzfelder an. Mittels der „Knieschutz-Beratung“ auf der Website können Kunden den richtigen Knieschoner für ihren Zweck auswählen.

www.kneetek.de

Abseil- und Rettungsgerät für die Höhenrettung

Gerade in Extremsituationen, die ein Abseilen oder sogar das Bergen eines Höhenarbeiters erfordern, ist es wichtig, sich auf schnell und einfach zu bedienendes Equipment verlassen zu können. Für diese Ansprüche entwickelte das Unternehmen Skylotec das Abseil- und Rettungsgerät „Milan“. Aus einem Stück Flugzeugaluminium gefräst, ist es extrem leicht und belastbar zugleich. Eine fliehkraftgesteuerte Bremse ermöglicht so das Abseilen aus bis zu 500 Metern bei einer moderaten Geschwindigkeit von 0,9 m/s. Das Gerät ist für 150 kg ausgelegt und für eine Zwei-Personen-Nutzung bis 280 kg zugelassen.

www.skylotec.de