Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Umwelt

Kring, Arbeitssicherheitsjournal 2010, 17

Thema: Umwelt
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: Dr. Friedhelm Kring
Rubrik: arbeitssicherheit.praxis
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2010, 17 (Heft 1)

Umwelt

Dr. Friedhelm Kring

Abfallnachweis ab April nur noch elektronisch

Bis spätestens zum 1. April 2010 müssen alle Erzeuger, Beförderer und Entsorger von gefährlichen Abfällen auf das neue elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) umgestellt haben. Damit soll der gesamte bürokratische Aufwand rund um die Erfassung von Abfall wie Entsorgungsnachweise und Abfallbegleitscheine digital abgewickelt werden. Anstelle der bisherigen handschriftlichen Unterzeichnung wird nun (mit einer Übergangsfrist bis Februar 2011) bei jedem Vorgang eine qualifizierte digitale Signatur notwendig. Jeder betroffene Mitarbeiter benötigt dazu eine eigene Signaturkarte. Alle eANV-Daten sind in einem elektronischen Register zu speichern.

Umstellen müssen sich nicht nur viele Unternehmen, sondern auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die betroffenen Behörden. Die am häufigsten gestellten Fragen zum neuen elektronischen Abfallnachweis beantwortet die Zentrale Koordinierungsstelle der Länder (ZKS-Abfall).

Händler müssen auch fremde Altgeräte zurücknehmen

Gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) nehmen kommunale Sammelstellen ausrangierte Elektro- und Elektronikgeräte an, während Entsorgung, Verwertung und Recycling von den Herstellern zu übernehmen sind. Laut einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig von Ende November müssen diese auch Altgeräte anderer Hersteller zurücknehmen und auf eigene Kosten entsorgen. Begründet wurde die Entscheidung mit dem gemeinschaftsrechtlich vorgeschriebenen Verursacherprinzip. Das Gericht hat damit die Vorinstanzen bestätigt und die Klage eines Herstellers von Elektrogeräten gegen die „Stiftung Elektro-Altgeräte Register“ (EAR) abgewiesen.

KMU-Umweltprogramme

Das Informationszentrum für Betrieblichen Umweltschutz (IBU) im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat eine Broschüre über Förderhilfen zum betrieblichen Umweltschutz veröffentlicht. Die Übersicht umfasst Landes, Bundes- und EU-Programme und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Vorgestellt werden jeweils die Grundlagen, Zielgruppen, geförderten Vorhaben, Förderungsart und -höhe, das Antragsverfahren und die Kontaktdaten der Ansprechpartner.

Links zu den Meldungen im Bereich „Umwelt“ finden Sie unter

www.arbeitssicherheit.de, Webcode 18287