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Vibrationsbelastungen auf dem Bau einschätzen

Arbeitssicherheitsjournal 2010, 5

Thema: Vibrationsbelastungen auf dem Bau einschätzen
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.profil
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2010, 5 (Heft 1)

Vibrationsbelastungen auf dem Bau einschätzen

Vibrationsbelastungen auf dem Bau einschätzen - Arbeitssicherheitsjournal 2010 Heft 1 - 5

Erschütterungen und Vibrationen sind ein Thema auf jeder Baustelle, Presslufthämmer, Stampfer und andere Maschinen erzeugen mechanische Schwingungen, die sich auf den Körper übertragen und die Gesundheit gefährden können. Die Schwingungen werden dabei über die Finger und Handflächen als sogenannte Hand-Arm-Vibration (HAV) in die Arme übertragen oder wirken durch den Sitz bzw. die Füße als Ganzkörpervibration (GKV). Bei Überbelastung sind Gelenkschäden und Durchblutungsstörungen mögliche bleibende Schäden.

Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung von 2007 verpflichtet die Arbeitgeber, Gefährdungen durch Vibrationen an Arbeitsplätzen zu ermitteln. Das Ausmaß der Vibrationsbelastung kann dabei auch anhand mathematischer Formeln berechnet werden. Die europäische Vibrationsrichtlinie legt Auslösewerte und Expositionsgrenzwerte fest.

Um dieses Verfahren zu vereinfachen, sind online verschiedene Dokumente und Hilfsmittel verfügbar. Einen neuen Vibrationsrechner stellt die BOMAG GmbH, ein führender Hersteller von Maschinen für die Erd-, Asphalt- und Müllverdichtung, auf ihren Internetseiten kostenlos zur Verfügung. Man trägt die Werte der jeweiligen Maschine (anhand Herstellerangaben oder eigenen Messungen) je nach Vibrationsart ein und liest aus der vom Programm erzeugten Ergebnistabelle ab, nach welcher Arbeitsdauer Auslöse- wie Expositionsgrenzwert erreicht sind. So können rechtzeitig entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden.

(fk)