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Forschung: Minisensoren für Gefahrstoffe

Arbeitssicherheitsjournal 2009, 5

Thema: Forschung: Minisensoren für Gefahrstoffe
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.profil
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2009, 5 (Heft 3)

Forschung: Minisensoren für Gefahrstoffe

Polizeihunde könnten Konkurrenz bekommen. Und zwar durch neuartige Minisensoren, mit denen Forscher aus Bonn und Mainz künftig Drogen und Gefahrstoffe aufspüren wollen. Kern der geplanten Sensoren sind sogenannte Schwingquarzmikrowaagen aus einem kleinen Goldplättchen, das mit einer hauchdünnen „Leimschicht“ benetzt ist. An dieser Schicht bleiben kleine Mengen des gesuchten Stoffs haften. Das Plättchen wird dadurch etwas schwerer, und diese Gewichtszunahme kann man messen. Dazu versetzen die Forscher das Goldplättchen mit einem kleinen Quarz in Schwingung – daher der Name – und messen die Abnahme der Resonanzfrequenz. Einen Prototyp der „elektronischen Nase“ gibt es bereits. Er misst kleinste Mengen des Sprengstoffs Triaceton-Triperoxid (TATP). Entwickelt wurde die hochfrequente Schwingquarzmikrowaage von zwei Teams um Professor Siegfried Waldvogel (Uni Bonn) und Professor Klaus Müller (Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz).

(ms)