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Messeneuheiten

Arbeitssicherheitsjournal 2009, 10

Thema: Messeneuheiten
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.titel
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2009, 10 - 11 (Heft 2)

Messeneuheiten

Messeneuheiten - Arbeitssicherheitsjournal 2009 Heft 2 - 10 >>

Leichtgewichtige Druckflaschen für Atemluft

Jeder Atemschutzgeräteträger kennt die schweren Druckflaschen aus Stahl, deren Ära jetzt langsam zu Ende gehen dürfte. Die Firma MCS International zeigt bei der A+A neue Druckluftflaschen, die bei gleicher Füllmenge um bis zu 55 % weniger Gewicht haben. Das Dinslaker Unternehmen setzte bei seiner Entwicklung auf innovative Werkstoffe und Fertigungstechniken. Die Gewichtsreduzierung gegenüber konventionellen Stahlflaschen resultiert aus der patentierten Kombination von Faserverbundwerkstoff, Kunststoffkernbehälter und Kunststoffschlagschutz. Für eine 6,8-Liter-300/450-bar-Flasche beträgt das Gewicht nur noch 3,6 Kilogramm. Bezogen auf das Gewicht einer herkömmlichen Stahlflasche kann dadurch zusätzlich 120 % mehr Atemluft transportiert werden. Diese reicht in Abhängigkeit vom Alter des Geräteträgers, von der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Art der Belastung durchschnittlich für 30 Minuten.

www.mcs-international-gmbh.de

Kreislauf-Atemschutzgerätz für toxische Umgebung

Ein Kreislauf-Atemschutzgerät versorgt seinen Träger maximal vier Stunden mit Atemluft und macht ihn damit unabhängig von sauerstoffarmer und/oder schadstoffhaltiger Umgebungsluft. Die Drägerwerke präsentieren bei der A+A in Düsseldorf das PSS BG4, das inklusiv Maske, Sauerstoffflasche, CO2-Absorber mit integriertem Staubfilter und Kühleis nach Herstellerangaben 14,8 Kilogramm schwer ist. Der leichte Überdruck im Atemkreislauf schützt den Geräteträger vor dem Eindringen von Schadstoffen in den geschlossenen Atemkreislauf, zum Beispiel bei Leckagen an der Maskendichtung gegen toxische Umgebungs- oder Brand- und Rauchgase. Dank des CO2-Absorbers wird das in der ausgeatmeten Luft enthaltene Kohlenstoffdioxid gebunden. Gleichzeitig wird die Atemluft aus der Sauerstoffflasche mit Sauerstoff angereichert. Bevor die regenerierte Atemluft wieder eingeatmet wird, durchströmt sie den Atemluftkühler. Um die Temperatur der Einatemluft zu reduzieren und damit die physische Belastung des Geräteträgers zu verringern, kann der Atemluftkühler zusätzlich mit Eis gefüllt werden. Das Kreislauf-Atemschutzgerät ist daher hervorragend geeignet für Langzeiteinsätze in toxischer Umgebung, heißt es in einer Mitteilung von Dräger.

www.draegerwerk.de

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Brandfluchthauben ermöglichen eine schnelle Rettung

Für die schnelle Rettung von Mitarbeitern oder betriebsfremden Personen aus Gefahrenbereichen zeigt die Firma MSA Auer Brandfluchthauben. Die Fluchthaube S-CAP bietet Atemschutz gegen Rauch und Brandgase. Untersuchungen bestätigen immer wieder, dass im Falle eines Brandes die größten Gefahren nicht von Hitze oder Flammen, sondern von dem dabei entstehenden Rauch und den Brandgasen ausgehen. Besonders gefährlich ist das bei den meisten Bränden auftretende CO. Die hitze- und flammenbeständige Fluchthaube filtert die schädlichen Gase aus der Atemluft und schützt gleichzeitig Gesicht und Augen. Sie besteht aus einer großen Sichtscheibe, dem Haubenkörper und der Innenmaske, die mit dem Filter fest verbunden ist. Die Haube ist innerhalb von Sekunden einsatzbereit und nur für eine einmalige Nutzung vorgesehen. Das Anlegen erfordert nur wenige Handgriffe und ist in leicht verständlichen Piktogrammen auf der Verpackung dargestellt. Der Filter ist auf eine Einsatzzeit von 15 Minuten ausgelegt, die abhängig ist von der Schadstoffkonzentration. Die Dauer ist so bemessen, dass ausreichend Zeit für die Flucht oder Rettung gegeben ist.

www.msa-auer.de

Mobile Brandmeldeanlage für Großveranstaltungen

Während Gebäude und Produktionsstätten durch fest installierte Brandmeldeanlagen gesichert sind, ist dies bei einer Vielzahl von Bau- oder Umbaumaßnahmen nicht der Fall. Hier hilft eine mobile Brandmeldeanlage. Ebenso wie in zeitweise angemieteten Räumen, wo sich der Einbau einer fest installierten Anlage nicht lohnen würde, während der Brandmeldeanlagen- und Sprinkleranlagen-Revision, bei der Überwachung von Versuchen im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und in der Chemie oder auch während Großveranstaltungen, Messen und Ausstellungen. Die mobile Brandmeldeanlage MOBS, die von der Firma C.M. Heim entwickelt und auf der Messe präsentiert wird, arbeitet mit Rauch-, Thermo-, Druckknopf-, Wasser- und Bewegungs-Funk-Melder sowie Funk-Gas-Melder; mögliche Gase: CO, CO2, H2S, HCN (Cyanwasserstoff – Blausäure), NH3 (Ammoniak), NO2 (Stickstoffdioxid), PH3 (Phosphin) und SO2 (Schwefeldioxid). Das Funktionsprinzip ist einfach. Deckennah aufgehängte Funk-Rauch-Melder (FRM) alarmieren per Funk den Optisch-Akustischen Meldeempfänger (OAM), der den Alarm zu einer ständig besetzten Stelle weiterleitet. Alarmierte Personen können so das Feuer noch im Entstehungsstadium löschen. Der Funkalarm hat im freien Feld etwa 1.200 Meter Reichweite auf Sicht. Im städtisch bebauten Bereich werden je nach Art der Bebauung bis zu 300 Meter erreicht. Je nach Programmierung alarmiert der OAM optisch und/oder akustisch. Jeweils ein Ausgang ermöglicht vom OAM aus das Weiterleiten eines eventuellen Alarms zu einer Brandmeldeanlage, über ein Telefon oder über ein Betriebsfunkgerät.

www.cmheim.de

(htr)