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Transport/Verwaltung

Kring, Arbeitssicherheitsjournal 2009, 17

Thema: Transport/Verwaltung
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: Dr. Friedhelm Kring
Rubrik: arbeitssicherheit.praxis
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2009, 17 - 18 (Heft 1)

Transport/Verwaltung

Dr. Friedhelm Kring

BGL-Ausweichstreckenkarte 2009

Rechtzeitig vor den Sommerferien hat der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. seine bewährte Ausweichstreckenkarte vorgelegt. Das Ferienfahrverbot in Deutschland für LKW soll gemäß Ferienreiseverordnung den Urlaubsverkehr auf wichtigen Transitstrecken entlasten. Es gilt in diesem Jahr vom 4. Juli bis zum 29. August. Während dieser Zeit besteht für alle Lkw, die unter das Sonntagsfahrverbot fallen, das Fahrverbot auch an allen Samstagen von 7 bis 20 Uhr. Vergleichbare Fahrverbote gelten auch in einigen europäischen Nachbarländern.

Die Spezial-Karte des BGL im Maßstab 1:1.000.000 bietet Berufskraftfahrern für diese Phase hilfreiche Orientierung. Sie informiert nicht nur über für Lastzüge bis 40 t geprüfte Alternativstrecken, sondern auch über LKW-Durchfahrtsverbote, mautpflichtige Bundesstraßen und Umweltzonen. Sonderkarten im Großmaßstab erleichtern die Durchfahrt durch einzelne Städte und Ballungsgebiete. Die Ausweichstreckenkarte kann auch von PKW-Fahrern genutzt werden, um in den Sommerferien staugefährdete Autobahnabschnitte zu meiden.

Bestellung für 4,95 € (inkl. Versand) unter

BDF-Infoservice GmbH

Postfach 93 02 60

60457 Frankfurt/Main

Fax: 069/7919227

E-Mail:bdf-infoservice@bgl-ev.de

EU plant Kennzeichnungspflicht für Reifen

Autos sollen sparsamer werden und weniger CO2 ausstoßen. Oft wird vergessen in der Diskussion, dass zwischen 20 und 30 % des Spritverbrauchs auf das Konto der Räder gehen. Genauer gesagt, es ist der Rollwiderstand der Reifen, der – bei korrektem Fülldruck – den Treibstoffverbrauch deutlich verringern kann. Um Europas Autofahrer besser über Spritverbrauch ihrer Reifen zu informieren, plant die EU ein neues System der Kennzeichnung. Laut Vorschlag des Europäischen Parlaments soll das neue Ökosiegel neben der Kraftstoffeffizienz auch über die Sicherheit (Nasshaftungsklasse) Auskunft geben. Außerdem ist eine „geräuscharme Kennzeichnung“ vorgesehen, die einen Reifen mit Ohrenschützern zeigen soll, wenn der Lärmpegel unterhalb von 68 Dezibel (Reifenklasse C1), 69 Dezibel (C2) oder 70 Dezibel (C3) bleibt.

Für runderneuerte Reifen, die bei Pkw kaum eine Rolle spielen, jedoch auf etwa jedem zweiten Lkw in Deutschland aufgezogen sind, soll die neue Kennzeichnungspflicht vorerst nicht gelten.

Lieferanten werden aufgerufen, einen Kraftstoffeinsparungsrechner im Internet anzubieten. Jeder Autofahrer soll sich online über Verbrauch, Einsparungen, CO2-Emissionen und Kosten für C1-, C2- und C3-Reifen informieren können. Die Kennzeichnungspflicht ist für 2012 vorgesehen, die EU will auf einem eigenen Online- Angebot ab 2010 über alle neuen Angaben auf den Reifen informieren.

Kring: Transport/Verwaltung - Arbeitssicherheitsjournal 2009 Heft 1 - 18

PCs abschalten: Betriebe könnten 900 Mio. € Stromkosten sparen

Fünf von sechs Mitarbeitern deutscher Unternehmen wissen um die Energiespar-Einstellungen ihres Computers. Dieses Wissen schlägt sich aber nicht im Verhalten nieder und ungenutzt laufende Rechner verursachen nicht nur in Deutschland gewaltige und überflüssige Energiekosten. So lautet das Fazit einer britischen Studie, die als „PC Energy Report 2009“ veröffentlicht wurde.

Neben der Kosteneinsparung – für deutsche Unternehmen auf mehr als 918 Mio. € pro Jahr geschätzt – würde ein konsequentes Ausschalten von PCs allein in Deutschland rund 2,6 Mio. Tonnen CO2 einsparen. Diese Sparoptionen sind in den heutigen Betriebssystemen recht einfach einzustellen.

Auf Windows-Rechnern kann man über die Energieoptionen in der Systemsteuerung die Zeit festlegen, nach der ein Rechner in den Standby-Modus wechselt. Vergleichbare Funktionen gibt es auch für andere Betriebssysteme (Unix, Mac OS). Darüber hinaus sind verschiedene Software-Lösungen erhältlich, die ungenutzte Rechner automatisch herunterfahren.

Würden die etwa eine Milliarden PCs weltweit nur für eine einzige Nacht komplett ausgeschaltet, könnte man laut „PC Energy Report 2009“ mit der so eingesparten Energie das Empire State Building mehr als 30 Jahre lang innen wie außen beleuchten.

Ein anderer Ansatz zum Stromsparen ist der Einsatz von SSD-Festplatten, was insbesondere in Rechenzentren den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann. Weltweit eingesetzt sehen Hochrechnungen dadurch ein Energiesparpotenzial von über 160.000 Megawattstunden Strom binnen fünf Jahren.

Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche

Bereits seit 2005 besteht für viele ehrenamtlich Tätige Versicherungsschutz gegen die Folgen von Unfällen, die sie im Rahmen ihres Engagements erleiden. Für einen Großteil des versicherten Personenkreise ist die Verwaltungs- Berufsgenossenschaft (VBG) der richtige Ansprechpartner. Bei der freiwilligen Unfallversicherung für Ehrenamtsträger bzw. ehrenamtlich Tätige ist es das Ziel der VBG, mit den Verbänden Rahmenverträge abzuschließen, um den einzelnen Ehrenamtsträgern und Vereinen die Anmeldung zu vereinfachen. Ab sofort haben ehrenamtlich Tätige außerdem die Möglichkeit, sich direkt zur Unfallversicherung anzumelden. Der Beitragssatz für die freiwillig Versicherten in gemeinnützigen Organisationen, im Bereich der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen sowie in politischen Parteien beträgt 2,73 Euro je Ehrenamtsträger für den aktuellen Berechnungszeitraum. Wenn ehrenamtlich Tätige in unterschiedlichen gemeinnützigen Organisationen, Arbeitgeber-/Arbeitnehmerorganisationen oder politischen Parteien tätig sind, sind jeweils gesonderte Beitrittserklärungen mit jeweiliger Beitragsverpflichtung erforderlich.

Die Verwaltungs-Berufgenossenschaft bietet auf Ihren Internetseiten Kontaktformulare, über die eine direkte Anmeldung erfolgen kann. Darüber hinaus stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter dem Titel „Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversicherung im Ehrenamt“ eine Broschüre zum kostenlosen Download bereit.

Call-Center: Checkliste für Sprechberufler

Beschäftigte in Sprechberufen klagen häufig über eine starke Belastung der Stimme, z.B. bei der Arbeit im Call-Center. Die Unfallkasse Post und Telekom (UK PT) liefert eine Sammlung von Tipps, wie Beschäftigte in Sprechberufen Beschwerden und Störungen der Stimme reduzieren können. Dabei geht es um Aspekte wie Sprechweise, Lautstärke, Sprechhöhe und Sprechtempo, aber auch um Atem, Medikamente, Räuspern und einige weitere Gesichtspunkte. Die in Form einer Checkliste zusammengestellte Sammlung „Ihrer Gesundheit zuliebe – Tipps für Vielsprecher“ ist online verfügbar.

Woran erkennt man einen ergonomischen Bürostuhl?

Bürostühle bietet der Markt in großer Vielzahl und in unterschiedlichen Preisklassen. Doch woran erkennt man bei einer Beschaffung, ob ein Büroarbeitsstuhl nicht nur elegant aussieht, sondern auch tatsächlich die Anforderungen an einen gesunden, weil ergonomisch hochwertigen Bürostuhl erfüllt? Unter der Rubrik „Dynamisches Sitzen“ nennt der Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. (bso) auf seinen Internetseiten die wichtigsten Qualitätskriterien, auf die man vor einem Kauf achten sollte. Die einzelnen Angaben zu Sitzfläche, Armlehnen, Fußkreuz usw. bieten wertvolle Tipps zur Auswahl von Arbeitsstühlen. Besonders hilfreich sind die Angaben zu Qualitätsunterschieden bei der Synchronmechanik und wie man diese erkennt.