Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Pro und Contra: Brandschutzberatung als Nebenjob

Arbeitssicherheitsjournal 2009, 5

Thema: Pro und Contra: Brandschutzberatung als Nebenjob
Zeitschrift: arbeitssicherheits.journal
Autor: [keine Angabe]
Rubrik: arbeitssicherheit.profil
Referenz: Arbeitssicherheitsjournal 2009, 5 (Heft 1)

Pro und Contra: Brandschutzberatung als Nebenjob

Machen Angestellte und öffentlich Bedienstete, die im Nebenjob als Brandschutzberater tätig sind, den Markt für Ingenieurbüros kaputt? Mit dieser Frage beschäftigte sich Ende März eine Reihe von Artikeln in Zeitungen und Online-Diensten. „Staatsdiener als Jobkiller“ wetterte die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (HNA) und wagte gar die Prognose, dass es „viele hundert Arbeitsplätze“ nicht gäbe, weil „die Arbeit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst nebenbei erledigt“ werde. Anlass war der Fall eines Mitarbeiters im Fuldaer Bauamt, der neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Leiter noch die Zeit fand, die Betreiber des Kasseler Klinikums in Sachen Brandschutz zu beraten. Ein Auftrag, den ein Sachverständiger laut HNA auf ca. 100.000 € schätzt – und nach dem sich jedes freie Büro strecken würde. Laut HNA munkelt man sogar, dass der Berater für ein Dumping-Honorar tätig war. „Bis zu diesen Berichten in den Medien war uns dieses vermeintliche Problem so nicht bewusst“, äußert sich hingegen die Interessengemeinschaft der Brandschutzbeauftragten Rhein-Neckar in einer Stellungnahme. Bislang habe es innerhalb der Gemeinschaft noch keine einzige Beschwerde in Bezug auf Wettbewerbsverzerrungen durch Nebenberufler gegeben.

Skandal oder Lappalie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-mail an journal@arbeitssicherheit.de