DGUV Vorschrift 2 BGHW - Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit Unfa...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
§ 6 , Übergangsbestimmungen
§ 6
Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit Unfallverhütungsvorschrift (DGUV Vorschrift 2 BGHW)

Zweites Kapitel – Übergangsbestimmungen

Titel: Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit Unfallverhütungsvorschrift (DGUV Vorschrift 2 BGHW)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 2
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

§ 6 – Übergangsbestimmungen

(1) Der Unternehmer kann abweichend von § 3 davon ausgehen, dass Ärzte über die erforderliche Fachkunde verfügen, wenn sie

  1. 1.

    eine Bescheinigung der zuständigen Ärztekammer darüber besitzen, dass sie vor dem 1. Januar 1985 ein Jahr klinisch oder poliklinisch tätig gewesen sind und an einem arbeitsmedizinischen Einführungslehrgang teilgenommen haben

    und

  2. 2.

    1. a)

      bis zum 31. Dezember 1985 mindestens 500 Stunden innerhalb eines Jahres betriebsärztlich tätig waren

      oder

    2. b)

      bis zum 31. Dezember 1987 einen dreimonatigen Kurs über Arbeitsmedizin absolviert haben

      und

      über die Voraussetzungen nach Nummer 2 Buchstabe a) oder b) eine von der zuständigen Ärztekammer erteilte Bescheinigung beibringen.

Die Bescheinigung der zuständigen Ärztekammer muss vor dem 31. Dezember 1996 ausgestellt worden sein.

(2) Der Nachweis der Fachkunde nach § 4 Abs. 2 bis 5 gilt als erbracht, wenn eine Fachkraft für Arbeitssicherheit im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Unfallverhütungsvorschrift als solche tätig ist und die Fachkundevoraussetzungen der Unfallverhütungsvorschrift "Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (BGV A6) vom 01.10.1996 in der Fassung vom 01.10.2003 der ehemaligen Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel und vom 01.04.1996 in der Fassung vom 01.03.2003 der ehemaligen Großhandels- und Lagerei-Berufsgenossenschaft vorliegen.

(3) Für Unternehmer in Betrieben mit mehr als 30 und bis zu 50 Beschäftigten, die bis zum 31.12.2010 mit Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen der alternativen bedarfsorientierten Betreuung der Berufsgenossenschaft begonnen haben, gelten die Bestimmungen des § 2 Abs. 4 Satz 1 entsprechend.

(4) Entfällt.