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Anhang 2 TRBS 1203, Übersichtstabelle
Anhang 2 TRBS 1203
Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) TRBS 1203 Befähigte Personen
Bundesrecht

Anhangteil

Titel: Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) TRBS 1203 Befähigte Personen
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRBS 1203
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Anhang 2 TRBS 1203 – Übersichtstabelle

Befähigte PersonBerufsausbildungBerufserfahrungZeitnahe berufliche Tätigkeit
1234
Allgemeinabgeschlossene Berufsausbildung oder vergleichbarer Qualifikationsnachweis

(Abschnitt 2.1)
  • nachgewiesene Zeit im Berufsleben praktisch mit den zu prüfenden vergleichbaren Arbeitsmitteln umgegangen

  • durch Teilnahme an Prüfungen von Arbeitsmitteln Erfahrungen über die Durchführung der Prüfung gesammelt

  • Kenntnisse im Umgang mit Prüfmitteln sowie hinsichtlich der Bewertung von Prüfergebnissen erworben

  • kann beurteilen, welche Prüfverfahren für die durchzuführende Prüfung geeignet sind

  • Gefährdungen durch die Prüftätigkeit und das zu prüfende Arbeitsmittel werden erkannt

(Abschnitt 2.2)
Tätigkeit im Umfeld der anstehenden Prüfung wie auch eine angemessene Weiterbildung;

Durchführung von mehreren Prüfungen pro Jahr (Erhalt der Prüfpraxis);

Bei längerer Unterbrechung der Prüftätigkeit sind erneut Erfahrungen mit Prüfungen zu sammeln und fachliche Kenntnisse zu erneuern.

Verfügt über Kenntnisse zum Stand der Technik hinsichtlich des zu prüfenden Arbeitsmittels und der zu betrachtenden Gefährdungen. Die befähigte Person ist mit zutreffenden Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung und des technischen Regelwerkes sowie weiterer staatlicher Arbeitsschutzvorschriften für den betrieblichen Arbeitsschutz (z.B. ArbSchG, GefStoffV), einschl. der technischen Regelwerke sowie Vorschriften mit Anforderungen an die Beschaffenheit (z.B. ProdSG, einschlägige ProdSV), Regelungen der Unfallversicherungsträger und anderen Regelungen (z.B. Normen, anerkannte Prüfgrundsätze) soweit vertraut, dass sie den sicheren Zustand des Arbeitsmittels beurteilen kann.

(Abschnitt 2.3)
Explosionsgefährdungfür Prüfungen gemäß § 14 Abs. 1, 3 und 6 sowie § 15 BetrSichV:

technische Berufsausbildung oder andere für die vorgesehene Prüfaufgabe ausreichende technische Qualifikation;

für Prüfungen gemäß Anhang 4 Teil A Nr. 3.8 BetrSichV:
  • einschlägiges Studium oder

  • eine vergleichbare technische Qualifikation oder

  • eine andere technische Qualifikation mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet des Explosionsschutzes;

(Abschnitt 3.1)
(Abschnitt 3.1)erforderliche Kenntnisse zum Explosionsschutz auf aktuellem Stand halten, z.B. durch Teilnahme an Schulungen oder Unterweisungen;

befähigte Person nach Anhang 4 Teil A Nr. 3.8 BetrSichV:

regelmäßig Teilnahme an einem einschlägigen Erfahrungsaustausch;

(Abschnitt 3.1)
Gefährdungen durch Drucktechnische Berufsausbildung (z.B. als Facharbeiter mit einschlägiger handwerklicher oder industrieller Ausbildung, als Meister oder Techniker oder als Ingenieur) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung (z.B. Naturwissenschaftler) und technische Qualifikation

(Abschnitt 3.2)
mindestens einjährige Erfahrung mit der Herstellung, dem Zusammenbau, dem Betrieb oder der Instandhaltung der zu prüfenden Anlagen oder Anlagenkomponenten im Sinne von § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BetrSichV

(Abschnitt 3.2)
aktualisiert regelmäßig Kenntnisse zu Druckgefährdungen z.B. durch Teilnahme an Schulungen oder Unterweisungen;

weitergehende Kenntnisse zu:
  • Konstruktions- und Herstellungsverfahren

  • Ausrüstung und Absicherungskonzepten

  • Aufstellung und Betrieb/Verwendung

  • bestimmungsgemäßem Betrieb

  • sicherheitstechnischer Bewertung/Gefährdungsbeurteilung

  • Prüfungen, Prüffristen, Prüfverfahren einschließlich der Bewertung der Ergebnisse

  • den in der Praxis vorkommenden, relevanten Einflüssen und Schadensbildern;

(Abschnitt 3.2)
Elektrische Gefährdungelektrotechnische Berufsausbildung (z.B. Elektroniker der Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik oder Informations- und Telekommunikationstechnik, Systemelektroniker, Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik sowie vergleichbare industrielle Ausbildungen) oder abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik oder eine andere für die vorgesehene Prüfaufgabe ausreichende elektrotechnische Qualifikation

(Abschnitt 3.3)
mindestens einjährige Erfahrung mit der Errichtung, dem Zusammenbau oder der Instandhaltung von elektrischen Arbeitsmitteln oder Anlagen

(Abschnitt 3.3)
aktualisiert Kenntnisse zur Elektrotechnik, z.B. durch Teilnahme an Schulungen oder an einem einschlägigen Erfahrungsaustausch;

geeignete zeitnahe berufliche Tätigkeiten können z.B. sein:
  • Reparatur-, Service- und Wartungsarbeiten und abschließende Prüfung an elektrischen Geräten

  • Prüfung elektrischer Betriebsmittel in der Industrie, z.B. in Laboratorien, an Prüfplätzen

  • Instandsetzung und Prüfung von elektrischen Geräten unter Leitung und Aufsicht einer befähigten Person.

(Abschnitt 3.3)